Breite Ablehnung im Chaco führte zu Sawatzky-Impfung

Loma Plata: Mit dem Argument eine Impfampulle, die für 10 Dosen reicht, nicht halbvoll wegwerfen zu wollen, wurde Mitte April nach Willigen gesucht, ein passender Moment in dem Cornelius Sawatzky trotz nicht ausreichenden Alters zustimmte.

Ob nun gerechtfertigt oder nicht, erreichte der Ex-Abgeordnete nicht das notwendige Alter wie vom Gesundheitsministerium vorgeschrieben. Dennoch zeigt dies auf, dass man im Chaco seinen eigenen Gesetzen folgt und nicht viel auf die Vorschriften aus Asunción gibt. Denn wenn die Ablehnung so breit ist wie verkündet, hätte man für die überschüssigen Ampullen sicherlich im Rest des Landes Verwendung anstatt sie jedem zu geben, egal welches Alter oder Rang.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Breite Ablehnung im Chaco führte zu Sawatzky-Impfung

  1. Wer will soll hingehen und wer nicht der nicht. Die mehrheit interessiert die impfung sicher nicht. Wenn man aber nur angestellter der wirtschaft ist, kauft man ohne rücksicht auf nachfrage.
    Bedenkt man, dass paraguay ohnehin nicht viel gekauft hat, sieht man noch klarer, dass nur eine minderheit diese impfung haben will. In den medien heisst es zu wenig, zu wenig! Es stimmt eben alles hinten und vorne nicht. Es resultiert alles daraus, dass die pharma mit der impfung die besten margen erzielt. Der rest des desasters ist zu viel globale politik der letzten jahrzehnte.

  2. Ich glaub diesem Sawatzky kein Wort! Und andere sicherlich auch nicht. Selbst wenn es wahr wäre, was er nun als Erklärung versucht aufzutischen, wäre es dennoch ein Skandal. Wo sind denn die Beweise und Zeugen, für das was er hier behauptet? Das würde nur beweisen, daß er nicht intensiv und öffentlichkeitswirksam nach Ersatz-Impfwilligen gesucht hätte – also noch schlimmer, weil er dann ein großer Heuchler vor dem Herrn wäre. Es geht hier nicht um Sinn und Unsinn von Corona-Virus, seiner Gefährlichkeit oder der Wirksamkeit der Impfungen – es geht hier lediglich um die Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit von Möchtegern-Vorbildern unter den Mennoniten. Genau so wie um einen gewissen Mennoniten Wiens, der als Vorgesetzter seiner Behörde nichts davon gewußt haben wollte, daß ein völlig unsinniger Fußgängersteig zu weit überhöhtem Preis erstellt wurde. Was hätte man mit dieser Investitionssumme Besseres bewirken können! Aber nun befindet sich der “vergoldete Steg” aber dort wo er ist (berüht dumme Ausrede einer Frau Merkel zu den über 1, 5 Mio. Flüchtlingen nach Deutschland im Jahre 2015) und die korrupten Amigos wurden wieder auf Bürgers Kosten ein Stück reicher. Für mich ist das pures Banditentum!

    1. Man ist es mittlerweile ja schon gewohnt, dass der Eulenspiegel eine ausgeprägte Neigung hat Fakten zu verdrehen oder zu erfinden. In diesem Kommentar sind es zum Beispiel angeblich 1.500.000 Flüchtlinge im Jahr 2015. Es waren in Wirklichkeit aber nur 890.000.

      1. Sie haben in Ihrem Kommentar ein Pränomen vergessen. Das heißt “registrierte” Flüchtlinge.
        Und “nur” 890.000 “Flüchtlinge”, was eigentlich Wirtschaftsflüchtlinge sind, sind nun mal 890.000 zu viel.
        Weil ich diesen Irrsinn nicht mit meiner eigenen Hände Arbeit finanzieren will, bin nach hier ausgewandert.
        Unterhalten Sie sich bitte mit Susanne. Da gibt es bestimmt mehr Gemeinsamkeiten als hier im Forum.

  3. Trotzdem 1.500.000 Früchtlinge oder mehr gekommen, ein paar wurden nach der Durchfütterung weiter gereicht in andere EU-Staaten, daher nicht anerkannte Früchtlinge. Wenn in DÖCH in der Zukunft einmal Krieg ausbrechen sollte, dann können die DÖCH-ler zu den afrikanisch-arabischen Masseneinwanderer Asyl beantragen. Bekommen dann sicherlich auch ein Glas Wasser von diesen Staaten, falls nicht gerade Stromunterbruch ist.

  4. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Das koennte gut moeglich sein dass es so gewesen ist wie Sawatzky sagt.
    Dieser Mennonit gehoert noch der alten Garde an. Diese Sorte ist noch vollkommen pragmatisch eingestellt.
    Er eilte zur Rettung der Staatsinvestition in Form der Ampulle damit die Dosis nicht verloren ging.
    Er versuchte nur die Dosis zu retten – so ist diese Generation Mennoniten noch eingestellt gewesen.
    Z.B. das mit dem Kaethler und dem neulaender Fleischfund war reinste PR des neulaender Schlachthofes. Solche Presseartikel werden am laufenden Band von den Presseabteilungen der Kooperativen in den groessten Zeitungen mit vorliebe gebracht.
    Er hat die Verschwendung von Staatsausgaben verhindert indem er sich schnell selber impfen liess – da sich niemand sonst in die Bresche stellen wollte.
    Er eilte nur dem Staat zur Hilfe! …und rettete Staatsgelder.

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