Britische Botschafterin besorgt um die Position Paraguays zu den Falkland Inseln

Asunción: Derzeitig hält sich die britische Botschafterin für Argentinien und Paraguay, Shan Morgan, in Paraguay auf.

Die Botschafterin mit Sitz in Buenos Aires sieht nur ungern mit an, wie Paraguay sich der Mercosur Resolution anpasst, die es Schiffen verbietet den Hafen von Mercosurstaaten anzufahren, wenn sie von den Falkland Inseln kommen. „Trotz der Spannung um die Malwinen seien die bilateralen Beziehungen mit dem Königreich optimal“, sagte Morgan.

„Das besorgt uns sehr. Für uns ist es nicht legal ein Schiff mit britischer Flagge den Hafen zu verweigern. Wir wollen unseren Freunden in der Region nur mitteilen, wie wir darüber denken, was unsere Position ist“, so die Botschafterin.

Morgan findet es schade, dass Argentinien nur über die Inseln diskutieren will während Großbritannien auch in anderen Bereichen hilfreich sein kann und wird.

„Wir können nicht über das Thema reden wenn es die Inselbewohner nicht wollen. Für uns ist es ein fundamentales Recht die Insulaner über ihre Zukunft entscheiden zu lassen. Aus diesem Grund sind Verhandlungen mit uns nicht machbar. Wir respektieren was auf den Falklands entscheiden wird. Doch diese wollen um keinen Preis die Inseln zurückgeben“, sagte die Diplomatin, die im Mai ihren Posten verlassen wird.

Befragt ob sie sich mit einem Regierungsmitglied getroffen hätte, erklärte sie, dass dies nicht vorgesehen war und sie mindestens alle drei Monate in Paraguay war, um die guten bilateralen Beziehungen aufrechtzuerhalten.

Im Jahr 2005 zog nach 150 Jahren Präsenz Großbritannien seinen Botschafter aus Paraguay ab. Der komplette Mercosur Verband entschied am 20. Dezember 2011 in Montevideo, Argentinien bei der Zurückgewinnung der Malwinen zu unterstützen.

Im April des laufenden Jahres werden es dreißig Jahre, als der erste militärische Versuch Argentiniens mit hohen Truppenverlusten scheiterte.

(Wochenblatt / Abc)

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12 Kommentare zu “Britische Botschafterin besorgt um die Position Paraguays zu den Falkland Inseln

  1. ———-Paraguay soll seine eigene Suppe kochen——–
    Sollen doch zuerst die Paraguayer ihre verlorene Gebiete von Argentinien zurückfordern.

  2. Paraguay verlor kein Territorium nach Argentinien … abgegrenzt wurden Jurisdiktionen, in denen beide Länder vereinbart, … aus der Geschichte lernen

      1. Im Friedensvertrag vom 20. Juni 1870 musste Paraguay rund 144.000 km², etwa 50 Prozent seines Staatsgebiets, an Brasilien und Argentinien abtreten.

        1. ———–Kriegsergebnis————–
          Im Friedensvertrag vom 20. Juni 1870 musste Paraguay 144.000 km², etwa 50 Prozent seines Territoriums, an Brasilien und Argentinien abtreten. Argentinien eignete sich die Misiones-Region und einen Teil der Chaco-Region zwischen den Flüssen Bermejo und Pilcomayo an. Brasilien schlug die gewonnenen Gebiete seiner Provinz (später Bundesstaat) Mato Grosso zu.

  3. Grossbritannien, Frankreich und/oder Spanien haetten Anspruch auf die Falkland-Inseln. Aber wieso Argentinien? Wegen der geographischen Naehe? Man studiere die Geschichte der Falkland-Inseln.

  4. Was haben englische Soldaten auf den Malvinas zu suchen?
    60 Milliarden Tonnen schwarzes Gold.

    Selbstbestimmung der Bewohner!
    Wer da lebt muss entscheiden, an wessen Schulter er sein Haupt lehnen will.

    Andererseits sind die Falklands ein Exempel britischen Imperialismus, der nicht ins 21. Jahrhundert passt.

    Die Spanier haben 1811 den Besitz aufgegeben. Geht bei dieser Jahreszahl ein Licht auf?

  5. Länder abschaffen. Doch dazu wird ein jeder seit Kindheit auf Patriotismus getrimmt, als ober er etwas dafür könne. Da kannst du als Nordkoreaner geboren werden und schreist: wir sind die Grössten auf der Welt. Ich bin Schweizer und keinen Dreck stolz darauf, denn wir haben ja bekanntlich keine Nachrichtenlosen Judenkonten geschreddert, tralalalala (Schweizer Volkslied 1945-1996)

  6. Hallo Saju,

    gräm Dich nicht!
    Da sind die Banken auf der ganzen Welt nicht anders.
    Was gibt es schöneres, als ein Nummernkonto, dessen Existenz die Erben zwar vermuten, aber nicht beweisen können.

    Im Spiegel steht heute, dass DE 250 Milliarden Euro wegen Korruption verliert.
    Da sieht man doch die „kleine“ Korruption hier im ganz anderen Licht.

    1. Man muss die Korruption im Verhältniss zur Volkswirtschaft eines Landes sehen und daher kann ein Vergleich Deutschland/Paraguay nicht gemacht werden!

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