Bürgermeister von Independencia schwer unter Druck

Kolonie Independencia: Menschen aus dem Bezirk Independencia, Departement Guairá, demonstrierten vor dem Gebäude der Stadtverwaltung gegen Bürgermeister Francisco Chávez (ANR) wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten in seiner Kommune.

Es intervenierten Beamte des Obersten Rechnungsprüfers der Republik (CGR), die die verschiedenen von der Gemeinde durchgeführten Arbeiten überprüfen.

Etwas über 50 Menschen versammelten sich vor dem Rathaus der örtlichen Gemeinde, um gegen den Bürgermeister von der Colorado Partei, Francisco “Nene“ Chávez, wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten und “Geisterarbeiten“, die nie durchgeführt worden sind, zu demonstrieren. Sie fordern auch Transparenz von dem kommunalen Leiter in seinem Management.

Perla Benítez, eine Demonstrantin, behauptete, dass Bürgermeister Chávez mehr als 680 Millionen Guaranies für den Bau einer Brücke in der Gegend von Malvinas in Rechnung gestellt hat. Die Brücke existiert jedoch nicht. Sie fordern auch den Bau von weiteren Brücken im Bereich von Santa Cecilia für mehr als 100 Millionen Guaranies, eine Arbeit, die nie gemacht wurde, neben mehreren anderen Projekten, die der Bürgermeister angeblich bezahlt und nicht ausgeführt hat.

Perla Benitez berichtet, dass eine andere Gruppe von Menschen, die die Verwaltung von Bürgermeister Chavez unterstützen, sie eingeschüchtert haben, damit sie nicht eine friedliche Demonstration durchführen können. Auch Beamte der Nationalpolizei sollen widerrechtlich gegen sie vorgegangen sein.

Für seinen Teil sagte der Bürgermeister Francisco Chavez, dass, wenn es starke Beweise für die angeblichen Unregelmäßigkeiten gebe, schon von anderer Seite Anzeigen oder eine Intervention erfolgt wäre. „Leider ist das Bedürfnis groß und die Ressource der Gemeinde sehr begrenzt“, sagte er.

Seit vergangenem Montag überprüfen Beamte der CGR verschiedene ausgeführte Arbeiten und deren Ausgaben, vor allem von dem Nationalen Fonds für öffentliche Investitionen und Entwicklung (Fonacide) aus den Jahren 2015 bis 2017, in der Stadtverwaltung von Independencia.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Bürgermeister von Independencia schwer unter Druck

  1. Wenn ich eine geschätzte Steuerleistung von 500.000 Guaranies (Grundstücks- und Gewerbesteuer kleiner Einzelunternehmungen, inkl. Fahrzeugsteuern privater und der Firmen) von Hunderttausenden Bürgern in die Calcapp eingebe und miteinander multipliziere, dann kommen ein paar Milliarden Guaranies dabei heraus, was dann ein paar Milliönchen Dollärchen wären (muss man nur „berechne Dollar-Kurs“-Butt in der Calcapp drücken).
    Dann schaue ich beim Autofahren herum, was so alles an Infrastruktur, was nicht von Bundesebene oder Privat finanziert sein müsste, sondern von der regionalen Gemeinschaft, dann sehe ich nichts, rien, nada, noththing, niente. Wobei, neue Straßenlöcher auf Stadtgebiet sind ja auch nicht nichts.
    Gut, denk ich mir, die armen Staatsaustauschbaren müssen auch Zahltag und neue Turnschuhe haben, um zwischen Ordner und C-64 hin und her laufen zu können. Aber Moment mal, ah, doch, bei zwei Millionen Angestellten im Beatmetenhäuschen, das kommt dann etwa hin.
    Da muss Bürgermeister halt noch eine Luftbrücke bauen, um während seiner fünfjährigen Tüchtig-Zugriff- und Absahnzeit soviel beiseite zu legen, damit es zu dreimal täglich warm Essen reicht. Und einen Deo.

  2. @roland … wenn sie es als nerven verstehen dann sind sie entweder D**M oder auch korrupt. der manne hat recht. die ganzen ANR politiker schaufen unsummen an gelder die der steuerzahler zahlt in eigene taschen, das war leider in der vergangenheit immer so und wird sich auch in der zukunft unter Marito nicht ändern. in jeder gemeinde arbeiten 100erte angestellte zu guten löhnen die aber in wirklichkeit eigentlich gar keine aufgabe haben ausser 1x im monat den lohn abzuhohlen. also quasi scheinbeamten oder nennen wir es plan(los)stellen.

    1. Alex… ich habe das zum obigen Kommentar geschrieben und nicht zum Artikel, finde einfach Kommentare sollten einen Bezug zum Artikel haben, aber immer dasselbe Lesen oder die Kirchen Diskussion nervt schon.

  3. Ich gebe Roland absolut recht. Diese Kommentare vom Kommentator, der sich ständig wechselnde Namen gibt, nerven einfach nur. Er sollte wenigstens soviel Arsch in der Hose haben bei einem Namen zu bleiben, damit man gar nicht erst anfängt seinen Müll zu lesen.

  4. Natürlich hat Roland recht. Der Namenswechsler wird eh nicht mehr ernst genommen! Der sollte mal versuchen was vernünftiges zu den Themen beizutragen.

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