Bus mit Pilgern in Itauguá überfallen

Ein Linienbus wurde in der Nacht von mehreren Personen überfallen, betroffen war das Unternehmen Guazuvirá de Itauguá. Der Vorfall ereignete sich um 02:00 Uhr. Gegenüber dem Radiosender 780 AM sagte der Fahrer, Diosnel Sanabria, er sei mit etwa 70 Passagieren auf dem Weg nach Caacupé gewesen. Die Straßenpolizei hätte eine Umleitung aufgrund der Pilgerströme eingerichtet, diese führte durch eine einsame Gegend als plötzlich ein schwarzer Nissan Terrano den Weg versperrte.

Sofort stiegen zwei Personen aus dem Fahrzeug aus, insgesamt seien es vier Angreifer gewesen. Sie feuerten ohne Warnung Schüsse aus einer Pistole ab und befahlen ihm, die Türen zu öffnen. Danach betraten die Räuber den Bus und nahmen Geld und Wertgegenstände der Passagiere an sich, insgesamt sollen sie in etwa 1,5 Millionen Guaranies erbeuten haben sowie mehrere Mobiltelefone.

Sanabria fügte an, ein Fahrgast hätte beruhigend auf die Verbrecher eingeredet, da diese sehr nervös gewesen seien. Nach dem Überfall stiegen die Verbrecher wieder in ihr Auto und flohen in Richtung Caacupé. Der Busfahrer kritisierte vor allem, dass die Polizei erst über eine halbe Stunde nach dem Überfall am Tatort eingetroffen sei, des Weiteren betonte Sanabria, es gäbe keine Sicherheit auf der Umleitungsstrecke, da diese sehr einsam und abseits der Hauptrouten läge. Die Täter befinden sich noch auf der Flucht, eine Großfahndung wurde eingeleitet.

Quelle: ABC Color