Campo 9: Erpressung wegen vermutlicher Liebschaften

J. Eulogio Estigarribia: Ein Mennonit der erpresst wurde, wandte sich an die Polizei, die nach einer überwachten Geldübergabe einen 27-jährigen Paraguayer verhaften konnte.

Édgar Ayala Mendoza (27) war im Besitz von 30 Millionen Guaranies, die vorher kopiert, ihm von Harry Hierbert Giesbrecht (43) aus Bergthal übergeben werden sollten. Ayala ist der Kopf einer Bande, die Mennoniten der Zone erpresste.

Polizisten des 12. Reviers überwachten die Geldübergabe. Eine Paraguayerin mit dem Name Norita Mendoza soll den mennonitischen Geschäftsmann erpresst haben, eine Nacht zu zweit öffentlich werden zu lassen, wenn er nicht gewillt ist 50 Millionen Guaranies zu zahlen.

Die Polizisten gaben sich als Harry Hierbert aus und ließen Mendoza zum Ort kommen, wo sie ihn verhafteten. Mendoza soll laut ersten Ermittlungen sich als Vermittler von Huren für erfolgreiche Geschäftsleute der Zone einen Namen gemacht haben. Wenn diese einmal in die Falle getappt waren, wurden sie schamlos erpresst.

Die Polizei ist nun hinter den Frauen her, die sich dafür hergaben. Staatsanwältin Sonia Estigarribia ist mit der Untersuchung beschäftigt.

Wochenblatt / Prensa 5

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3 Kommentare zu “Campo 9: Erpressung wegen vermutlicher Liebschaften

  1. Scheinheilig am Sonntag in die Kirche gehen und Montag bis Samstag Soja Felder „besichtigen“. Mancher hat schon sone Jungs und Mädels Millionen schweige Geld gegeben.

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