Carlos Fernández Valdovinos bleibt im Verwaltungsrat von Itaipú, jedoch nicht mehr ehrenamtlich

Asunción: Präsident Santiago Peña hat Carlos Fernández Valdovinos als Mitglied des Verwaltungsrats von Itaipú Binacional bestätigt – eine Position, die er bereits während seiner Amtszeit als Minister für Wirtschaft und Finanzen innehatte. Diesmal haben sich jedoch die Bedingungen geändert.

Der Staatschef unterzeichnete am Freitag das Dekret N° 5851, welches Artikel 1 des Dekrets N° 245 aus dem Jahr 2023 aufhebt. Mit jenem ursprünglichen Dekret war Carlos Fernández Valdovinos zum Mitglied des Verwaltungsrats von Itaipú Binacional ohne zusätzliche Vergütung ernannt worden. Er übte das Amt damals unabhängig von seiner Tätigkeit als Minister für Wirtschaft und Finanzen aus.

Nach seinem Rücktritt aus dem öffentlichen Dienst im April dieses Jahres bestätigte Peña nun jedoch sein Verbleiben im Amt unter neuen Bedingungen. Carlos Fernández Valdovinos wird als Mitglied des Verwaltungsrats von Itaipú Binacional etwa 85 Millionen Guaranies monatlich verdienen, also ungefähr das Doppelte als Finanzminister. Sein Rücktritt brachte ihm eine Lohnverdopplung bei lediglich einer Sitzung pro Monat.

In dem neuen Dokument wird eine ehrenamtliche Tätigkeit („ad honorem“) nicht mehr ausdrücklich erwähnt. Diese war im ersten Dekret festgeschrieben worden, um eine doppelte staatliche Vergütung zu vermeiden, da er bereits als Leiter des Wirtschaftsministeriums (MEF) ein Gehalt bezog. Folglich wird er nun eine Entschädigung für die Tätigkeit erhalten.

Valdovinos wird in einer Zeit strategischer Herausforderungen und anstehender Verhandlungen, vor denen die Entität kurzfristig steht – wie etwa bei Anhang C –, weiterhin im Verwaltungsrat tätig bleiben.

Neben Fernández Valdovinos hatte Peña den Kabinettschef Javier Giménez García de Zúñiga, den Rechtsberater der Präsidentschaft, Roberto Moreno Rodríguez, sowie als Vertreter des Außenministeriums den Außenminister Rubén Ramírez Lezcano ernannt. Ebenfalls Teil des Verwaltungsrats sind die Ministerin für öffentliche Bauten, Claudia Centurión, Héctor Richer sowie Félix Sosa, der Leiter der staatlichen Stromgesellschaft ANDE.

Wochenblatt / Última Hora

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