Cartes beabsichtigt Gesetz einzuführen welches alle Grundstücksregister vereint

Asunción: Nachdem wichtige Gesetzesvorschläge, wie der der finanziellen Verantwortung, relativ schnell gebilligt wurden ist ein neues Gesetz für die Sicherheit der Investoren wichtig, damit Grundbesitz in nur einer Institution registriert werden kann und somit dem Jahrzehnte-langem Chaos der doppelten Titulierung ein Ende bereitet wird.

Wenn es Horacio Cartes mit dem Vorschlag schafft, das öffentliche Register und das Kataster zu vereinen, haben Investoren mehr Vertrauen in die Politik und entschließen sich eher hier anzusiedeln als wenn die Voraussetzungen nicht gegeben sind.

Durch die doppelte Titulierung einiger Grundstücke kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten, wie bei den Ländereien in Curuguaty, wo es zu dem Massaker kam. Enrique Riera, der Teil der aktuellen Regierung im Magisterrat ist, projektierte den Plan schon 2011, der sich an Modellen der Region anlehnt und von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (BID) mit 25 Millionen US-Dollar finanziert würde.

Diese neue Behörde wäre autonom und könnte autark arbeiten. Mit der Erschaffung dieser wäre ein wichtiges Element gegeben, um die juristische Sicherheit der Investoren zu garantieren, sei es auf dem Land oder in der Stadt.

Der Abgeordnete José María Ibáñez, erklärt dazu, dass diese Initiative vermeiden soll, dass wie derzeit, die Informationen verstreut werden. Aktuell werden beim Kataster des Finanzministeriums und bei Öffentlichen Register des Justizapparats Grundstücke eingetragen und tituliert.

Der juristische Berater der Präsidentschaft, Sergio Godoy, fügte hinzu, dass im Moment des Kaufs jeder Paraguayer oder Ausländer zu 100 % weiß, was sein Land ist und was er darauf machen kann. Derzeit existieren Grundstückstitel über mehrere tausend Quadratkilometer jedoch ohne das dazugehörige Land.

(Wochenblatt / La Nación)

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2 Kommentare zu “Cartes beabsichtigt Gesetz einzuführen welches alle Grundstücksregister vereint

  1. Das finde ich gut, wir selber hatten 3 Jahre damit Probleme.
    Unser Nachbar dachte er hätte Anspruch auf ein Teil des Grundstückes, weil der vorherige Besitzer im erlaubt hatte seine Kühe da zu weiden.

  2. Sehr gutes und nötiges Gesetzesvorhaben. Damit sollte das unrechtmässige Aneignen von fremden Grund und Boden auch sehr schwierig werden.

    Bei der Umsetzung dürften auch viele kriminelle Tatbestände von lokalen Juristen und Politikern ans Licht kommen, weswegen es nicht ganz so einfach wird dieses Vorhaben durchzusetzen.

    Ich wünsche Cartes viel Glück.

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