Cartes, Israel und die Hisbollah

Asunción: Das Magazin Foreign Policy hatte behauptet, dass es angeblich Verbindungen zwischen Politikern, Cartes und der Hisbollah geben soll. Der israelische Botschafter in Paraguay, Peleg Lewi, nahm dazu aber kaum Stellung.

Er traf sich mit dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Hugo Velázquez (ANR). Dabei erklärte Lewi, er sei sich nicht bewusst, dass die libanesische Terrorgruppe Verbindungen zu paraguayischen Politikern habe. Er fügte hinzu, den Artikel aus der Foreign Policy nicht zu kennen und würde sich dazu nicht weiter äußern.

„Die Beziehungen zwischen Paraguay und Israel sind sehr freundschaftlich. Wir sind sehr zufrieden, dass die Verbindungen zwischen den beiden Parlamenten gefestigt werden“, sagte Lewi. Er lud Velázquez ein, Israel zu besuchen, umso die Kultur und das Land näher kennenzulernen.

Im Mai könnte dies Realität werden, denn dann findet in Israel ein Kongress statt, auf dem lateinamerikanische Parlamentarier vertreten sind. Velázquez soll Paraguay repräsentieren. Lewi übergab ebenfalls ein offizielles Beileidsschreiben seiner Regierung. Darin wurde das Bedauern über den Tod von Sabino Ramón Benitez ausgedrückt, der als Polizist der Spezialeinheit GEO bei dem Raubüberfall auf die Geldtransporterfirma Prosegur in Ciudad del Este ums Leben kam.

Die umstrittene Aussage aus dem Magazin Foreign Policy wurde am 23. Dezember 2016 durch Emanuela Ottolenghi und John Hanah veröffentlicht. Sie behaupteten, dass der US Präsident Donald Trump Aussagen getroffen habe, die Hisbollah hätte Verbindungen zu Drogenhändlern in Lateinamerika. In Paraguay gäbe es Anzeichen dafür, dass Horacio Cartes und Velázquez mit der Terrorgruppe in Verbindung stehen könnten.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “Cartes, Israel und die Hisbollah

  1. Möglich ist alles in diesen Land, von der Zeitungsente bist zur nackten Wahrheit.Nur die will und möchte keiner hören.

  2. Junge, Junge, bei dieser Regierung wird es einem ganz schwindelig. Zuerst die Mexikaner als Kommunikations- und Presseberater, dann Putin als lupenreines, demokratisches Vorbild und nun die Hisbollah. Fehlen nur noch Erdogan und Nordkorea.

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