Cartes liest keine Zeitungen und übt scharfe Kritik

Asunción: Der Staatspräsident Horacio Cartes kritisierte journalistische Publikationen und stellte die Arbeit der Presse in Frage. Vor allem die Berichterstattung von Zeitungen über die Absichten einer Wiederwahl waren ihm ein Dorn im Auge.

Monate gab Cartes keine Pressekonferenz, zumindest am Tag der Journalisten ließ er ein informelles Gespräch zu. Dabei drückte er seine Unzufriedenheit aus, wie die Medien über die gewalttätigen Ereignisse am 31. März und 1. April berichtet haben. Journalisten hätten sich nicht der Aufmerksamkeit zugewandt, dass der Kongress verbrannt sei sondern eher das “Feuer“ geschürt, weil diese Handlungen geplant worden seien, von wem auch immer und somit Spekulationen verbreitet hätten.

Cartes fügte hinzu, dass es zwar keine Informationen gäbe, wenn man keine Zeitungen läse, falls man dies aber tue, “falsch informiert ist“. Er gab deshalb zu, keine Zeitungen zu lesen oder andere Medien zu verfolgen.

Das Staatsoberhaupt unterstellte zudem den Journalisten eine persönliche Meinungsbildung. Wenn die Bürger sehen, dass der Kongress verbrannt wird, dies aber nicht in den Nachrichten käme sondern berichtet werde, wie einige Senatoren das feiern, sei das nicht neutral. Das “lässt die Vermutung offen, dass einige Organe der Medien ins Stocken geraten sind“.

Nicht nur die Presse war im Visier des Staatspräsidenten, sondern auch wirtschaftliche Unternehmen. Diese gehen “wild und skrupellos vor. Sie wollen nur Geld, immer mehr Geld verdienen, jedoch keine Rechnungen bezahlen“.

Quelle: Ultima Hora

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