Cartes macht einen Schritt zurück und unterstützt nun Körnersteuer auf Basis des Gewinns

Asunción: Wie auf anderen Ebenen auch zu beobachten stimmt nun die Haltung der neuen Regierung mit der gehenden überein. Während Cartes noch vor Tagen eine Körnersteuer auf die Exportmenge einführen wollte änderte er seine Haltung und stimmt nun einer Steuereinführung auf den Gewinn zu, den die Unternehmen machen. Der Senat erklärte das im Abgeordnetenhaus gebilligte Steuermodell schnell zu behandeln, was nun hinfällig ist. Der Meinungswechsel sorgte ebenso für Unstimmigkeiten innerhalb der 19 Senatoren der ANR.

Demnach werden Soja, Weizen, Mais und Sonnenblumenkerne im natürlichen Zustand für den Export nicht mit 10% besteuert sondern die Gewinne der Unternehmen durch ihre Verkäufe.

German Rojas, vom Übergangsteam des gewählten Präsidenten, erklärt, dass die Absicht dahinter nicht die Erhöhung von aktuellen Steuern ist sondern die Expansion einer Steuer die neue Steuer-pflichtige Unternehmen eingliedert.

„Lasst uns ein Gesetz erarbeiten, was dem Staat erlaubt mehr Steuern einzuführen für die, die in der Landwirtschaft tätig sind und sich jetzt schon freiwillig in das System eingliedern wollen“, erklärte Julio Velazquez, Senatspräsident.

(Wochenblatt / La Nación)

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9 Kommentare zu “Cartes macht einen Schritt zurück und unterstützt nun Körnersteuer auf Basis des Gewinns

  1. ‚..na dann wollen wir doch mal zusehen, wie wir unsere Gewinne möglichst klein halten‘. Na, werte Leser, kennen wir das nicht bereits igendwo her????….und dass Herr Cartes hier bereits zu Gunsten der Unternehmer umfällt, war ja wohl abzusehen….einmal Wolf, halt immer Wolf…..

    1. Wie haelt man denn im Anbau von Koernern , bzw im Ackerbau allgemein die Gewinne klein ? Diese Moeglichkeit haben doch nur Grossbetriebe , die kleinen sind doch so oder so immer die Dummen !!

  2. Vom gewinn zu zahlen da ist Paraguay noch lange nicht bereit zu;die meisten sojabauer sind doch maechtige schwindler und werden immer mehr unkosten haben als verdienst.Sogar die sogenanten cristliche Mennoniten kan man gar nichts mehr anvertrauen.

  3. Da kann man nur eins sagen: In der Vergangenheit hatte die Lobby immer das sagen und so wird es auch in Zukunft sein. Es gibt kaum einen Politiker der nicht Rinder züchtet oder Soja pflanzt. Also die werden sich hüten Gesetze zu verabschieden die sie selber betreffen könnten. So dumm sind sie auch wieder nicht. Geld regiert die Welt und erst recht in Paraguay. Wichtig ist, dass der Staat in Zukunft gute Strassen baut, damit sich die Infrastruktur der Rinderzüchter und Sojabauern verbessert und diese wiederum im Gegenzug ein paar Münzen in den Staatssäckel schmeißen, was dann als die große Besteuerung gefeiert wird.

    1. Wo bleibt denn Ihre positive Sicht auf die Dinge? Wenn ich da einige Wochen zurückschaue, haben Sie doch noch „bekanntgegeben“, dass unter Cartes alles besser wird, es er soooo ein guter Mensch ist.

  4. Wenn man positiv eingestellt ist und das bin ich bis heute, dann braucht man noch lange nicht die Objektivität verlieren und kann die Dinge die nicht in Ordnung sind auch beim Namen nennen. Heiko, ich habe nie geschrieben, dass Herr Cartes sooooo ein guter Mensch Ist. Ich kenn ihn ja nicht um das zu beurteilen. Allerdings erhoffe ich mir unter seiner Führung in Zukunft eine bessere Politik für Paraguay. Also Heiko, ein bisschen mehr Optimismus in Zukunft und geben wir ihm eine Chance.

    1. Ist schon richtig, „Soooooo ein guter Mensch“ hatten Sie wirklich nicht geschrieben. Es las sich nur so aus Ihren Zeilen.
      Aber geben wir ihm eine Chance. Viel schlimmer als dieser Herr Franco kann er auch nicht sein und Lugo – nunja, da weiß wohl niemand so genau, was bei den ganzen Geschichten über ihn wirklich alles so dran ist. Zumindest steht fest, dass es Herr Lugo geschafft hat, mindestens seine ganzen Freunde und Verwandten in gute Jobs zu bringen, die in den Jahren sehr ordentlich verdienen konnten. Und das ist doch auch schon mal was 😉

  5. mal lesen bitte!!http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/zach-c-miller/labortests-zeigen-verbindung-zwischen-sojaprodukten-und-krebs-vier-gewichtige-gruende-ab-heute-au.html;jsessionid=9D569023347A94ED526D090BABB612C0

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