Uruguays Präsident bietet sich als Vermittler im Mercosur-Konflikt an

Asunción: José „Pepe“ Mujica, Präsident von Uruguay, erklärte schon vor Wochen seine Absicht zur Amtsübernahme von Cartes anwesend sein zu wollen. Seine Ehefrau und Senatorin Lucía Topolansky bestätigte heute seine Reisepläne erneut. Außerdem erklärte sie dass sich dieser Moment anbietet um die Mercosur Unstimmigkeiten persönlich zu besprechen um passende Lösungen zu finden.

„Da können bessere Konversationen geführt werden. Besser ist es persönlich miteinander zu sprechen“, sagte Topolansky bei einem Interview mit Radio Monumental.

Die Senatorin erklärte, dass Paraguay und Uruguay sich immer sehr nah standen und deswegen auch Paraguay wieder vollends im Mercosur integriert sein sollte.

In diesem Sinn versicherte sie, dass Uruguay sich dafür einsetzen wird, dass Paraguay unter den bestmöglichsten Bedingungen in den Block zurückkehren kann und damit wir lateinamerikanische Brüder nicht distanziert sind.

Topolansky sagte weiter, „dass sie nicht wollten, dass unsere Beziehungen durch Umstände betroffen werden, wie sie sich ergaben, doch das Leben geht weiter“.

Bis dato steht der gewählte Präsident Paraguays, Horacio Cartes zu seiner veröffentlichten Deklaration, bei der es vorrangig nicht um die Besetzung der temporären Präsidentschaft ging sondern um die Illegalität Venezuelas im Staatenblock.

José Mujica sagte vor einem Jahr selber, dass die Entscheidung politischer und nicht juristischer Natur war. Sein Außenminister, Luis Almagro, hatte damals vor der Eingliederung Venezuelas Bedenken wegen der Legalität angemeldet, die jedoch leise verklungen und heute, nach Prüfung, nicht mehr bestehen sollen.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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4 Kommentare zu “Uruguays Präsident bietet sich als Vermittler im Mercosur-Konflikt an

  1. …..,die Präsidentin Brasiliens, im Rahmen des Mercosur-Gipfels am Freitag vorgeschlagen, dass alle Länder zusammen ein Bittschreiben an Cartes richten, um ihn zur Rückkehr in den Mercosur zu bewegen,…..der uruguayer
    Präsident Mujica,wird auch ein fürsprecher sein,na also!

    schönen abend
    euer „Peni-szillin“ laut Heiko haha

  2. So sollte es sein,eine würdige Plattform für Paraguay schaffen ist fair.Denke auch das der politische Schaden für den Mercosur groß ist wenn Paraguay durch illegalen Ausschluss auch jetzt noch weiter als Bananenrepublik betrachtet wird.Paraguay hat damals richtig gehandelt und einen riesigen Schaden durch rechtlichen in der Verfassung verankerten Palaments Beschluß von Paraguay abgehalten. Linke Politiker sind nicht Wirtschaft förderlich und man sieht es und liest es im Wochenblatt das Paraguay durch seine berechenbare Haltung in der Welt als Stadort gesehen wird wo Investitionen gemacht werden können.Das noch sehr viel in Paraguay getan werden muss ist auch klar aber Paraguay hat meiner Meinung nach mit Herrn Cartes einen hoffnungsvollen Präsidenten der von Wirtschaft was versteht.Venezuela ist Mitglied und soll es auch bleiben Paraguay ist Mitglied und kann es auch bleiben aber wie so oft gesagt in Augenhöhe.Naja irgend wann sind auch diese linken Politiker in den Anderen Ländern Geschichte und dann geht es auch da wieder voran mit der Wirtschaft. Trotzdem bin ich dankbar das Uruguay sich so fair verhält.

    1. So ganz bin ich nicht Deiner Meinung, lieber Asgard. Das stereotype Links/Rechts-Cliché aus Europa und aus der Zeit des kalten Krieges habe ich hier eigentlich seit meinen 18 Jahren nicht sehr bemerkt. Nach dem Motto: hier sind alle Politiker Gauner, aber es funktioniert doch nicht schlecht!

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