Catch & Release

Ayolas: Mittlerweile versucht der Tourismussektor neue Wege einzuschlagen. Zum einen zieht der Sektor Sportfischen immer mehr Menschen an, zum anderen will man aber auch der Natur gerecht werden. Catch & Release, das Fangen und Freilassen ist eine Alternative.

Ricardo Branchessi ist Reiseleiter und hat sich auf Angler spezialisiert. „Wir haben Erfahrungen gesammelt, als im Jahr 2007 die Fischerei auf den Surubí verboten wurde. Nun müssen Alternativen gesucht werden, denn die Sportfischerei generiert Einkommen bei den Hotels und Gaststätten. Viele Familien leben davon und wollen dies auch weiter tun“, erklärte Branchessi.

In Argentinien ist die Prozedere Catch & Release schon weit verbreitet eingeführt und brachte gute Erfahrungswerte. Zu jeder Jahreszeit kann dem Sportfischen nachgegangen werden.

„Ich glaube, ein neues Gesetz kann den Surubí weiterhin schützen und aber für die Touristen nicht schädlich sein. Wer will kann fischen und den Fang wieder freilassen“, erklärte Branchessi.

Ayolas, im Departement Misiones, lebt vor allem vom Tourismus, dieser Sektor steht an erster Stelle. An zweiter Stelle der Beschäftigungsrate liegt das binationale Wasserkraftwerk Yacyretá.

„Natürlich müssen die Fischbestände gesichert sein. Was nützt es uns gute Hotels und Dienstleistungen anzubieten, wenn keine Fische im Fluss sind“, betonte Branchessi.

Die bestehenden Gesetze sind sicherlich ausreichend, ob sie erfüllt werden ist aber fraglich. „Nicht jeder, der mit einem Auto und Boot anreist ist ein Verbrecher. Wir fordern aber eine Form von “Maut“, damit diese registriert werden. So könnten effizienter Kontrollen erfolgen“, sagte Branchessi.

Quelle: ABC Color

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