Chaco: Baubeginn für großes Stadion in Boquerón

Filadelfia: Fünf Monate bleibt der engagierten Baufirma Zeit die erste Etappe eines Stadions in den Maßen zu errichten, wie man es im Departement Boqierón noch nicht gesehen hat.

Mit Vertretern des Departements, der Stadt Filadelfia sowie der Kooperative Fernheim und Sportlern wurde gestern mit dem Bau des Stadions offiziell begonnen. Diese Sportstätte wird zudem eine Laufbahn haben, sodass auch Athleten diese nutzen können.

Gebaut wird das Stadion auf einem Grundstück von 180 x 130 m im Stadtteil Dollinger und zwar in zwei Etappen. Die erste, etwa 60% werden aus der Gouverneurskasse gezahlt während die zweit Etappe vom Sportsekretariat finanziert wird. Einmal fertig soll es 1.900 Sitzplätze haben sowie neun Pressekabinen, Umkleidekabinen und Bäder. Vor dem Stadion können zudem 180 Autos parken. Die erste Etappe kostet rund 1,2 Milliarden Guaranies und soll im April 2018 beendet sein, so Edwin Pauls, Gouverneur des Departements Boquerón.

Holger Bergen, Bürgermeister der Stadt Filadelfia, feierte den Beginn der Bauarbeiten nach mehreren Jahren Vorarbeit. Bergen dankte der Kooperative Ferneheim, die das Grundstück kostenfrei zur Verfügung stellte. Ebenso richtete er seinen Dank an den Bürgermeister vom Loma Plata, Walter Stoeckl, der die treibende Kraft hinter dem Projekt war. Damit wächst auch der Sport im Chaco.

Wochenblatt / Abc Color / Foto: Reproduktion

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17 Kommentare zu “Chaco: Baubeginn für großes Stadion in Boquerón

  1. Eine Laufbahn, errichtet vom paraguayschen Dipl. Handwerksmeister, für 1,2 Milliarden Guaranies, die ganze 14 Tage oder bis zum ersten Regen, je nachdem, was zuerst eintrifft, hält? Ach so, mit Sand, ja dann ist’s ok.

    1. Waren Sie schon mal in Filadelfia, Loma Plata oder Neuland?
      Höchstwahrscheinlich nicht, sonst würden Sie hier nicht so einen Unsinn schreiben.
      Übrigens gehen mir Ihre Kommentare, welche immer aus den gleichen Halbsätzen bestehen, gehörig auf den Senkel!

      1. Supernoergeler I.D.

        Reply

        Höchstwahrscheinlich, ich liebe doch Dreizeiler, trage ich Snakers, habe zuviel Krümelmonster – der von der Sesamstrasse, der gerne Kekse ißt, gesehen, würde aber, trotzdem es in Filadelfia USA weniger regnet als im Caco, man also mit Sneakers nicht hinfällt, weil sie keine Senkel haben, die Beläge nicht schon nachdem Unsinn geschrieben wurde, auseinander fallen, wie in Paraguay.

  2. Soso, für den lieben Fussball wird wieder Geld hingelegt, natürlich aus öffentlicher Hand? Volksverblödung organisiert und der Bürger bezahlt auch noch dafür.

  3. …Stadtteil Dollinger… Dr. Gerhard Dollinger war deutscher Arzt in der Kolonie Fernheim von 1951-1953 und dann nochmals von 1954-1963. Sehr lesenswert sind seine „Briefe aus dem Busch“ die 1996/7 im Betulius Verlag veröffentlicht wurden.
    Welcher Gegensatz zu den vielen Nörglern und Besserwissern die sich unter den Kommentatoren wimmeln.

    1. @Ramon, vielen Dank für ihren Kommentar. Ich verstehe es nicht, wenn Menschen aus Deutschland sich bewusst in einem drittweltland niederlassen, wissend das py ist ein korruptes Land ohne Infrastruktur etc ist. Und danach schimpfen sie non stopp über die gegebenheiten. Dann warum kamen die nach Py? Sie könnten in Dachländer von alles profitieren was hier nicht vorhanden ist.

  4. …“Dann warum kamen die nach Py?“… Meiner Meinung kamen viele wegen persönlicher Probleme sei es wirtschaftlicher, ehelicher, politischer Art oder vielleicht auch vor der Justiz.
    „ Du kannst bis an das Ende der Welt gehen nimmst Dich aber immer selbst mit. „
    Und so werden Probleme und die innere Unzufriedenheit eben mitgebracht die dann aus Komplexen auf die Umwelt projektziert werden. Man ist ja viel Besseres gewöhnt und wie viele Flüchtlinge aus dem Osten nach dem 2.Weltkrieg sich gerne als Gutsbesitzer ausgegeben haben wenn sie vielleicht auch nur Hausmeister waren.

    1. …“Dann warum kamen die nach Py?“… Meiner Meinung kamen viele wegen persönlicher Probleme sei es wirtschaftlicher, ehelicher, politischer Art oder vielleicht auch vor der Justiz.

      So ist es auch und das ergab sich wegen der einfachen Einwanderungsbedingungen und das eine ergibt das andere. Genau diese Einwanderer brauchen stetig neue Nachkommende weshalb wohl schon in Vergangenheit viele nach Paraguay gelotst wurden. Wuerde nicht soviel Werbung gemacht werden, dann waeren wesentlich weniger Deutsche hier. Die meisten sind soweit ich sehe keine typischen Auswanderer, sie haben weder die Art noch die Denkweise danach oder anders gesagt – Auf sich selbst gestellt wären sie nicht hier. Werbung und betreutes Denken machen es aber möglich.
      Man bleibt dann eben einfach in Py, weil man schon gekauft hat und vieles bezahlt hat obwohl man eigentlich ansonsten schon wieder zu hause wäre.

      Ich verstehe also den Status Quo, frage mich aber warum es quasi nur Deutsche sind, die Paraguay besetzten. Warum sind nicht auch Auswanderer andere Nationen auf die Idee gekommen? Es sind zwar andere hier, ja, aber die muss man schon mit der Lupe suchen im Vergleich zu der Masse an Deutschen.

      1. Supernoergeler I.D.

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        Manche kommen und merken, dass vieles positiv und vieles negativ ist. Und reisen trotz dem Negativen nicht wieder ab. Wie das?

        1. Man bleibt dann eben einfach in Py, weil man schon gekauft hat und vieles bezahlt hat obwohl man eigentlich ansonsten schon wieder zu hause wäre.

          Habe ich in dem Satz erklaert. Es dauert oft laenger bis man alles bemerkt. Betreutes Denken, separieren heisst ja auch, dass gut versteckt wird. Man muesste hier laengere Zeit mieten, etwa 2 Jahre ohne Einmischung, Consejos, Quasi amenazas und Noetigungen und ich glaube, dass viele hier dann nicht gekauft und auch nicht mehr da waeren.
          Wenn aber schon mal so einiges investiert wurde und ploetzlich zeigt die Nachbarschaft oder der gute Freund, selbst wenn man ihn schon gut zu kennen glaubt, das wahres Gesicht,
          Vielleicht hat man auch schon in deutschland die eigene Bleibe verkauft oder eine gute Mietwohnung aufgegeben und danach dann geht es los.
          Weltenbummlerei, einmal da einmal dort und wieder zurueck, das ist alles auch eine Frage des Geldes.. Ich hoffe, jetzt versteht man wie ich es meine.

    2. Supernoergeler I.D.

      Reply

      Ist ja immer lustig von in Paraguay Eingewanderter zu lesen, warum die anderen nach Paraguay eingewandert sind: persönlicher Probleme sei es wirtschaftlicher, ehelicher, politischer Art oder vielleicht auch vor der Justiz, ohne dabei ein Wort über seine eigenen Beweggründe mitteilen zu wollen. Zwei-drei davon sind gar hier geboren und können sogar neben Yopara, Bad-Castellano Deutsch in Wort und Schrift.

      1. Eigene Beweggründe können sehr wohl sein, dass man im Ausland bessere Berufschancen hat, dass man mehr persönliche Freiheit sucht, oder dass einem Europa zu eng und übervölkert ist. Man muss natürlich genügend Vertrauen in sich selbst haben auch wo anders erfolgreich zu werden und in jungen Jahren auswandern.

  5. Die Paraguayer scheinen mit ihr ruhigen Art den Deutschen eher zu gefallen. Die Italiener, Spanier, Portugiesen die temperamentvoller sind zieht es eher nach Argentinien oder Brasilien. Ein alter Vergleich sagte:
    „Die Argentinier sind Italiener die spanisch sprechen und glauben Engländer zu sein“
    Engländer oder weiße Südafrikaner gehen gerne der Sprache wegen nach Kanada, USA oder Australien.

  6. Geht es in diesem Artikel um den Bau eines Stadions? Oder um die Einwanderungswilligen oder EinwanderungsUnwilligen?
    Wo ist Mani/Simplizius? Bitte melde dich wieder, dann kommt ein wenig Ordnung in diesen Laden….

    1. Klar geht es hier um den Bau eines Stadion den wohl die Mennoniten bestimmt hinbekommen. Aber „Einwanderer-Unwilligen“ auch diesen Menschen in ihrer Verbohrtheit negativ bezweifeln. Siehe ersten Leserkommentar.

  7. Als ich die Ueberschrift las, dachte ich es geht da um 200.000 Sitzplaetze, aber es handelt sich ja nur um einen teuerenDorffussballplatz. Manni soll an einer Arche arbeiten, seitdem er festgestellt hat, wo man mit dem deutschen Pass ueberall hinreisen kann.

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