Chaco: Bestaunenswertes wird vorbereitet

Fortín Mina Cué: Ein Komitee des Ministeriums für öffentliche Bauten überprüfte die Reste der Lastkraftwagen aus den Zeiten des Chaco Krieges und bestätigten deren Historie. Außerdem war der Fundort eine Art Logistikzentrum, das schon zu Carlos Casado S.A. Zeiten existierte.

Die gefundene Reste sind aus der Zeit des Chaco Krieges (1932-1935) und aus der Zeit als die Bahnlinie aus Casado gebaut wurde, bestätigte Édgar Ibáñez, ein Experten des MOPC. Ebenso befragte man Anwohner aus der Gegend zu dem Ort und will überprüfen, inwiefern es möglich ist dieses Umschlagszentrum aus Kriegszeiten wieder als Museum zum Leben zu erwecken.

Der Fundort heißt zudem Fortín Mina Cué, wo auch noch einige Gebäudereste zu bewundern waren. Diese sollen jedoch nich aus den Zeiten stammen, als noch Tannine aus Quebracho Bäumen gewonnen und nach Puerto Casado auf Schienen transportiert wurde. Diese Schienen wurden später als Mittel zum Zweck des Krieges umfunktioniert, um Lebensmittel, Waffen, Fahrzeuge und Soldaten an die Front zu bringen.

Binnen kürzester Zeit, was auch immer dies bedeuten soll, will man den Ort der Öffentlichkeit zugäugig machen und somit der Zone eine Touristenattraktion schenken, die Durchreisende sicherlich gerne bestaunen werden.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Chaco: Bestaunenswertes wird vorbereitet

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Das soll heissen “Tannin aus Palosanto Baeumen gewonnenn wurde”.
    Das Tannin war damals das weltweit einzige Mittel um Leder zu gerben. Bis dann das Chromverfahren entwickelt wurde das heute ueberhand nimmt weil es billiger ist und Palosanto Extrakt rar weil eben alle Palosantobaeume abgeholzt wurden.
    So wie ich es verstanden habe entwaldete Carlos Casado nicht Quebrachobaeume sondern nur Palo Santo Baeume zur Tanningewinnung. Wikipedia sagt aber was anderes…?!>@#%^^&*?
    “Vegetabile Gerbung
    Gerbstoffe: Tannine in Blättern, Rinden, Hölzern und Früchten
    Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die pflanzliche Gerberei (vegetabile Gerbung, Lohgerberei, Rotgerbung) die üblichste Art der Gerbung, heute spielt sie nur noch eine geringe Rolle. Zur Gewinnung der Gerberlohe wurden zum Beispiel Quebracho-, Kastanien- oder Eichenholz, Pflanzenteile von Mimosen- und Sumachgewächsen und andere Holz- beziehungsweise Rindengerbstoffe eingesetzt. Aus dieser Nutzung waren einst die Lohwälder entstanden. Die pflanzlichen Gerbmittel werden in einer Lohmühle gemahlen und mit Wasser ausgelaugt. Der verwendete Sud wird auch Brühe oder Extrakt genannt.”
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerben#:~:text=Als%20Gerben%20wird%20die%20Verarbeitung,%C3%A4ltesten%20kulturellen%20Errungenschaften%20der%20Menschheit.
    Heute verwendet man meist chemische Gerbmethoden welche billiger sind und die Waelder schuetzen.
    “Gerbstoffe: Chrom-, Aluminium-, Zirkon- oder Eisensalze

    Heute ist die Gerbung mit Mineralsalzen, vor allem die Gerbung mit Chrom-III-Salzen, die wichtigste Gerbmethode. Aluminiumsalze – vorwiegend Alaune – sowie Zirkonsalze werden hauptsächlich bei der „Weißgerbung“ für Pelzfelle verwendet.[8] Als Vorbehandlung erfordern alle Mineralgerbstoffe einen „Pickel“. Der Pickel besteht aus Säuren (meist Schwefelsäure oder Ameisensäure) und Neutralsalz (Natriumchlorid oder Natriumsulfat). Durch das Sauerstellen der Haut können die Mineralgerbstoffe die Haut vollständig durchdringen. Im Anschluss daran werden die Gerbstoffe durch die schrittweise Zugabe von Laugen im Leder fixiert (Basifizieren). Die Durchführung erfolgt in rotierenden Gerbfässern. Die Gerbung ist in 10 bis 15 Stunden fertig. Zur Vervollständigung der Ledereigenschaften ist aber eine Neutralisation, Nachgerbung, Färbung und Fettung erforderlich.”
    Carlos Casado del Alisal wurde 1833 in Spanien geboren und starb 1899 als der reichste Mann Argentiniens. Er wurde der “Kaiser des Chaco” genannt. Wiki weiss dieses ueber den Mann: “Al concluir la Guerra de la Triple Alianza adquirió, a veces por medio de testaferros, enormes propiedades (latifundios) en el Chaco Boreal (Paraguay Occidental) los cules fueron llamados Campos de Don Carlos Casado. En el campamento de San Carlos, dentro de estos latifundios madereros, vivían grupos indígenas tomáraho que, según algunos investigadores, fueron reducidos a la esclavitud, muriendo de enfermedad, abandono y hambre.
    Carlos Casado falleció el 29 de junio de 1899, dejando una inmensa fortuna a sus hijos, nacidos de su matrimonio con Ramona Sastre Aramburu, hija de Marcos Sastre, los cuales continuaron llevando su empresa.​”
    Nach dem siegreichen Dreibundkrieg erwarb Casado weite Teile des heutigen paraguayischen Chaco – vor allem besass er damals in etwa das ganze Departement Rutherford B. Hayes in etwa die exakten Dimensionen die es heute hat. Anscheinend oben in Boqueron auch noch immense Laendereien – damals gehoerte der Chaco so quasi den Casados. Er fuehrte das Agro-Export Modell ein wo in kolonialer Ausbeute Rohstoffe in die industrialisierten Laender exportiert wurden – vor allem Tannin.
    https://es.wikipedia.org/wiki/Carlos_Casado_del_Alisal
    Dann ging durch den Schiedsspruch des US Praesidenten Rutherford B. Hayes das Departement Presidente Hayes (“Heeiss” wird das augesprochen) an Paraguay wo Argentinien verlor. Dementsprechend veraeusserten die Casados langsam die Laendereien und haben sich glaube ich heute ganz zurueckgezogen. Die Hoffnung war ja dass Argentinien das Departement Ptde. Hayes zugesprochen bekam – was dann nicht passierte.
    Paraguay ist heute groesser als vor dem Dreibundkrieg und das dank der sehr tapferen Diplomatie der Paraguayer.
    Heute sind die Nachfahren Casados mehr damit beschaeftigt Wertpapiere zu verschieben. Trotzdem sind sie noch gross im Agribusiness drinnen. Auch im Chaco haben sie 2017 rund 50.000 Ha Soya angebaut mittels der Firma Cresca SA welche den Casados gehoert. Es lief nicht so toll wie ich hoerte und einige der Angestellten sind relativ unzufrieden mit ihrem Posten – man hat aber tiefe Taschen und so duerfte es da unbeirrt weitergehen.
    Carlos Casado soll heute noch 200.000 Ha im Chaco besitzen und eine der groessten Unternehmen Lateinamerikas sein. Sie sind in New York boersennotiert.
    “Carlos Casado S.A. es una de las principales compañías agropecuarias de Latinoamérica. Es una sociedad argentina, cotizada en la Bolsa de Comercio de Buenos Aires (1958) y Nueva York (2009), que cuenta entre sus activos más importantes con la propiedad de 200.000 hectáreas en el Chaco paraguayo, país socio del Mercosur y con un marco social e institucional estable.” http://www.carloscasadosa.com/perfil.php
    http://www.carloscasadosa.com/historia.php
    Die Laendereien auf denen die Mennoniten sitzten gehoerte Carlos Casado: “En el año 1925 se gestionó el ingreso de las Colonias Menonitas en Chaco Paraguayo, adjudicándoles tierras que les fueron vendidas con el trascurso del tiempo y hoy cuentan con 1.000.000 de hectáreas, convirtiéndose hoy en un emporio de producción láctea, ganadera, agrícola e industrias aceiteras y frigoríficas (Artículos relacionados).” Also der besass durchaus den ganzen Chaco.

  2. Eine 90-jährige Alteschrottsammlung kann ich schon sehen und riechen, wenn ich meinen Nachbarn über den Zaun schaue oder sie gerade seit damals wieder einen täglichen Versuch starten, ob er nicht abfackelt. Also um ins Alteschrottmuseum zu gehen muss ich nicht hunderte Kilometer weit fahren. Und der Eintritt ist erst noch grati jeje.

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