Chaco: Der Gefahr in die Augen geschaut

Colonia Cadete Pastor Pando: Wo andere vor Wildtieren zurückschrecken, entscheiden Indigene unter anderem ob sie überleben wollen oder nicht. Somit hatte Angst keinen Platz und die Frau holte hungrig aus.

Irgendwo zwischen den Fernstraßen 9 und 12 auf Höhe von km 192 leben wie auch in anderen Teilen viele Indigene, die ums Überleben kämpfen. Der Kaiman hat keine Chance gehabt. Was halten Sie davon?

Wochenblatt / Chaco al día

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7 Kommentare zu “Chaco: Der Gefahr in die Augen geschaut

  1. Na und… wenn sie den Kaiman essen will, warum soll sie ihn nicht töten!? Der würde umgekehrt, sie auch gerne essen… Ist doch ganz natürlich, keine Massentierhaltung, keine ewig weiten Tiertransporte, kein Schlachthof.

  2. ich habe täglich auf meinem Grundstück viele Kaimane…… die haben Angst……. die verschwinden sofort….. und sind nicht gefährlich….. nur Angsthasen töten…und killen….
    aber viele Paraguayer killen Kaimane, weil hervorragendes Fleisch…. Egoismus….. hat nichts mit Überleben zu tun…

    1. Genauso ist es : Für Menschen gefährlich sind Leistenkrokodile (Australien und umliegende Inseln) und Nilkrokodile ( in Afrika) auf Grund ihrer Größe. Aber auch diese Tiere sind nicht von sich aus agressiv sondern nur wenn Menschen in ihr Territorium eindringen und eventuell das Gelege oder die Jungbrut zu bedrohen scheinen. Wenn Angriffe auf Menschen erfolgen, sind meistens diese selber schuld – durch Unvorsichtigkeit oder Neugier (Touristen).

  3. Wenn sich der Staat nicht um die gering verbliebenen Urvölker kümmert – was bedauerlich ist – so ist es doch wohl verständlich/gerechtfertigt, dass die Genannten „selbst“ für ihr Überleben kämpfen/sorgen. Ausserdem ist ein Kaiman kein begierig Soja vertilgendes Rindvieh, dass nur der fleischfressenden Bevölkerung dienlich ist.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Wir muessen wiederum ueber die Ignoranz und Unkenntnis der DOeChler staunen. Erstens ist die Indianerfrau keineswegs eine Wilde von der Zivilisation unberuehrt. Waeren sie Wilde liefen sie nackt rum. Heute laufen die Indianerinnen strammer rum als die meisten lateinerinnen und Mennoniten. Kassieren die Indianer einmal Tekopora (Staatshilfe fuer Indigene – eigentlich fuer Kinder und Schule gedacht), so kaufen sie en masse teure Neukleidung, die teuersten Wegwerfwindeln und Literweise soft drinks. Die Indianerfrauen tragen Hosen und Rock so quasi in Neukleidung. Indianer lieben farbenfrohe Kleidung. Im Video hat die Indianerin den halbgrossen Yacare (Krokodil) mit der Angel gefangen. Mit der Sichel wird ihm dann vollends der Schaedel eingeschlagen. Es ist allerdings gefaehrlich so nahe am wedelnden Schwanz zu stehen – es geht aber zu sehen dass die Frau ergiebige Erfahrung im totschlagen von Krokodilen hat. Die Wilden eben lebten auch nicht von Luft und Liebe im Urzstand. Nur eben damals hatten sie keine Angel oder Langstielsichel um Tiere zu erlegen – das ermoeglichte alles die Zivilisation. Als Wilde von der Zivilisation unberuehrt hatten die Indianer staendig Angst vor Boesen Geistern und Schamanen – das hoerte auf als die Mennoniten und andere ihnen das Evangelium brachten. Aehnlich eben wie es damals den Germanen erging bevor Bonifatius der Apostel der Germanen die Donareiche umschlug. Die Indianer als Wilde liessen ihre Alten lebendig verhungern und lebten staendig in Feindschaft mit anderen Indianerstaemmen. Als Wilde hatten sie eigentlich nie genug zu essen und der Algarroboschnaps war ihnen auch nicht ganz fremd – Gesoeff, das man dann als ganzer Stamm trank bis man umkippte und der Trank nach einer Woche Tanz und unentwegtem saufen leer war. Viel Edles konnte man im realen Leben beim Wilden nicht finden, ausser in den Karl May Buechern und Maerchen mit Hinz und Kunz.

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