Chaco: Die Ishir-Gemeinschaft in Bahía Negra verurteilt das Eindringen in ihr Land

Bahía Negra: Die Bewohner der Gemeinde Esperanza de Bahía Negra beklagen, dass ein Teil der 21.300 Hektar Land, die ihnen gehören, von einem brasilianischen Viehzüchter besetzt wird.

Sie fordern das paraguayische Indigenen-Instituts (INDI) auf, die Anzeige wegen illegaler Besetzung zu beschleunigen, damit eine gerichtliche Untersuchung durchgeführt werden kann. Diese Siedlung liegt am Ufer des Rio Paraguay, etwa 35 km von der Stadt Bahía Negra entfernt.

Estanislao Báez, einer der Anführer der Ishir-Gruppe, sagte, dass sie derzeit daran arbeiten, die Grenzen des Grundstücks zu öffnen, das an die Gemeinde Puerto 14 de Mayo angrenzt, in der ebenfalls Indigene derselben Ethnie angesiedelt sind.

Problematisch ist jedoch die angebliche illegale Besetzung von rund 2.750 Hektar durch einen brasilianischen Viehzüchter, der sich dort seit 2006 niedergelassen hat und von den nationalen Behörden unterstützt werden soll.

“Wir brauchen eine gerichtliche Untersuchung, um diese Ländereien zurückzuerhalten, die uns gehören und die von diesem Rancher illegal besetzt sind”, sagte der Ishir-Führer.

Seit langem fordern wir die Vertreter von Indi auf, die gerichtliche Beschwerde zu beschleunigen, aber seltsamerweise haben sie das bisher nicht getan, so dass wir glauben, dass es eine Komplizenschaft zwischen dem Landwirt und einigen Beamten dieser Institution gibt”, sagte er.

Die Gemeinde Esperanza ist mit rund 1.000 Einwohnern eine der größten Ishir-Gemeinden und ein sehr fortschrittlicher Ort. Die einheimischen Familien sind in der Fischerei tätig, und viele von ihnen besitzen kleine Rinderfarmen.

Das Dorf verfügt über eine Bildungseinrichtung, die als Schule und Hochschule fungiert.

An diesem Standort baut die Nationale Elektrizitätsverwaltung (Ande) ein Stromnetz auf, das mit Solarzellen arbeitet, um diese Gemeinden zu versorgen.

Wir wollen, dass die Eigentumsrechte an unserem Land respektiert werden”, sagten die Ihir-Führer und wiesen darauf hin, dass der Titel bescheinigt, dass wir die Eigentümer von 21.300 Hektar sind, aber 2.750 Hektar werden illegal von diesem Viehzüchter besetzt”, so der Anführer der Eingeborenen.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Chaco: Die Ishir-Gemeinschaft in Bahía Negra verurteilt das Eindringen in ihr Land

  1. Die Brasilianer besitzen das groesste Land des Kontinents bekommen aber den Hals noch immer nicht voll.
    Warum kommen diese nach Paraguay da Brasilien fast den ganzen Kontinent umfasst zudem sie anderen Laendern mehrheitlich Land weggenommen haben?
    Ich wuerde schon verboten haben dass Brasilianer in Paraguay anwesend sein duerften geschweige denn was besitzen. Zudem ist es gesetzlich verboten dass Auslaender in Grenznaehe Land besitzen da sie dann den Anschluss fordern koennen wenn sie erst in der Mehrheit sind. So hat Brasilien sich vor allem an Bolivien und Paraguay reich gestohlen.
    Also wenn Brasilien schon so gross ist dann sollen die Brasilianer doch ganz in Brasilien bleiben – sie duerften nichts in Paraguay besitzen.
    Das Ishyr Land ist Grenzgebiet und von rechts wegen duerfte das kein Auslaender kaufen duerfen. Sicherlich ist das ein Drogenbaron der mit nem paraguayischen Politiker angebaendelt ist.
    https://www.abc.com.py/edicion-impresa/politica/extranjeros-de-paises-limitrofes-no-podran-comprar-tierras-en-frontera-801612.html
    Innerhalb von 50 Km ab der Grenze duerfen Auslaender kein Land besitzen. Auch keine Grundstuecke oder Haeuser da man damit das Land darunter mitkauft. Das ist so Gesetz.

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