Chaco: Ein Kommentar der für viel Aufregung sorgte

Loma Plata: Auf die Nachricht, dass zum Tag des Indigenen Lebensmittelpakete verteilt werden, reagierte ein Nutzer der sozialen Netzwerke äußerst kritisch und sorgte für einen Welle von Anfeindungen, die überflüssig scheinen.

Am kommenden 19. April ist der Tag der Indigenen und die Distriktverwaltung von Boquerón, unter der Leitung des Gouverneurs Darío Medina, wird Lebensmittelpakete verteilen. Einem Nutzer leuchtet diese Hilfe nicht ein und er antwortete folgendes:

„Für die Indigenen gibts Notpakete wegen Überschwemmung, Dürre, den Tag des Indigenen etc. etc. etc. Und wenn es regnet kommt die Distriktverwaltung und hilft ihnen bei der Aussaat von Sesam und kaufen danach die Ernte auf. Außerdem schenkt man ihnen Saatgut für Wassermelonen, Honigmelonen usw. dann bekommen sie noch Tekoporá jeden Monat und die Regierung baut ihnen Häuser. Und mit all dem regen sie sich immer noch auf und sagen die Regierung würde nichts unternehmen. Und woher stammen die Notfallpakete? Von dem Geld der Paraguayer, Brasiguayer und Mennoniten, die ihre Steuern zahlen. Sie machen rein gar nichts, sie verkaufen nur ihre Ausweise zu den Wahlen“.

Indigene und andere, die die Situation nicht so sahen haben sich lauthals geäußert und selbst andere Webportale haben diesen Chat veröffentlicht, da er durchaus rassistisch und diskriminierend wirkt, wenn man bedenkt, dass die indigenen Ureinwohner der Zone sind und die Hilfen nur oberflächlich wirken. Wie sollte langfristig eine sinnvolle Lösung aussehen?

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32 Kommentare zu “Chaco: Ein Kommentar der für viel Aufregung sorgte

  1. Dieser Artikel ist völlig sinnentleert!
    Ist es nicht genauso rassistisch eine bestimmte Gruppe zu bevorzugen?
    Man soll mich nicht missverstehen. Ich denke schon, dass Paraguay gegenüber den indigenen eine gewisse schützende Verpflichtung hat.
    Was mich stört ist nur diese typische linksfaschistische Argumentationsweise, dass man Tatsachen nicht ansprechen darf, weil sie „rassistisch“ sind. Hier geht wieder Ideologie vor Verstand. Und wenn diese Hilfen nur oberflächlich sind, dann sollte man darüber nachdenken, ob diese Hilfen überhaupt weiter gegeben werden sollten und ob man vielleicht einen anderen Hilfsplan verfolgen sollte, der tiefgreifender wirkt.
    Wie gesagt, ich denke auch, dass man ihnen helfen muss. Aber diese stupide, ideologische Argumentationsweise, die es verbietet Tatsachen anzusprechen, geht mir auf den Keks.
    Das ist genauso stupide wie diese Totschlagargumente „Nazi“ oder „Rächts“.
    Wenn man einen Artikel verfasst, sollte er auch argumentative Ansätze liefern und nicht nur ideologisches Gesülze!
    Da kann ich mir ja gleich mein Gehirn mit der argumentationslosen deutschen Linksfaschistenpropagandapresse waschen lassen.

    1. Was soll denn bitteschön ein LInksfaschist sein? Kannst du das mal genau erklären? LInks ist klar, Faschist ist auch klar – aber LInksfaschist? Ist das sowas wie rechtslinks oder helldunkel oder intelligentblöd?

          1. Du hast Probleme mit dem Leseverstehen. Ich habe explizit von Deiner mangelnden politischen Bildung gesprochen, die du offensichtlich auch nicht gewillt bist zu verbessern. Also hör auf zu trollen.

      1. Helmut, Faschist kommt aus dem Italienischen „fascio“ und bedeutet dt, „Bund“ natürlich gibt es Linke Faschisten. Wer in Deutschland studiert, kommt (fast) zwangsläufig mit der Antifa in Berührung. Und da ist das Wort „Faschismus“ nicht mehr weit.

        1. Und ja, das Wort kommt vom „Bündel“ – dem Rutenbündel mit dem Beil.
          Hier geht es doch nicht um reine Wortdefinitionen – hier geht es um den sachlichen Inhalt dieser blödsinnigen Aussage.

    2. @Nick
      17. April 2020 um 12:45+++

      Unabhängig der Tatsache ob die Argumentationsweise „linksfaschistich“, „rot-faschistisch“ oder „sozialfaschistich“ ist bin ich der Meinung dass sich Ausländer und Gäste die mit einer „Residencia“ in Paraguay leben nur dann zu einer konstruktiven Kritik berechtigt sind, wenn sie in Paraguay Steuern zahlen. Die meisten drücken sich davor.

      1. @bunter Erich
        Dem kann ich mich anschließen. Aber im Grunde zahlt jeder der hier wohnt auch hier Steuern. Und wenn es nur die IVA ist. Meistens kommen aber noch die Grundsteuern und KFZ-Steuern hinzu. Damit bist du auf dem Stand, was ein Rentner hier normalerweise zahlen würde, der keiner Beschäftigung nachgeht. Und da sehr viele Pyer schwarz arbeiten, ist es auch das was die bezahlen.
        Und warum sprichst du das an? Zahlt der besagte Kommentator aus dem Artikel hier keine Steuern?

      2. @ErichBunte jeder, aber auch wirklich jeder ist berechtigt Kritik zu äußern, sei sie sinnvoll – oder nicht- sei sie konstruktiv – oder nicht. Möge sie dem einen gefallen, oder auch nicht. Was hat das mit dem „zahlen von Steuern“ zu tun. Schon wenn ich mir ein Brötchen kaufe, habe ich Steuern gezahlt – was also soll das ?

      3. @alle, soviel ich weiß bezahlen einige hierzulande schon Einkommenssteuern. Das wurde vor ein paar Jahren beschlossen. Wenn ich mich recht erinnere, begann das damals, dass jeder Einkommenssteuern zahlen muss, wenn er mehr als 8 Mio. GS mtl. verdient (od. warns 20 Mio?). Das wird aber jedes Jahr gesenkt bis eines Tages jeder Einkommenssteuern bezahlen muss, auch wenn er 2 Mio. mtl. verdient. Geht wahrsch. gar nicht mehr so lange.

  2. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    Es ist schon so dass die Armen unter den Mennoniten nichts, nada, bekommen von der Regierung.
    Deswegen sollten die Mennonitenkirchen auch endlich die ASCIM dichtmachen da diese nur fuer die hoechsten Zockerloehne hergibt bei denen sich pfaffennahe Mennoniten in Geld schwelgen. Was der Dennis Kehler da anprangert ist in der Tat wahr, denn Arme gibts unter den Mennoniten auch die nur nie was bekommen.
    Nun, die Nudeln die man da sieht ist fuer die „olla popular“ Coronanothilfe bestimmt. Das ist fuer den nationalen Gulasch, bekannt als „Guisso“, bestimmt die als Coronahilfe aus oeffentlichen Gulaschkanonen serviert wird. Das geht schon teilweise in Ordnung wenn die Mennoniten auch was davon abbekaemen – was nur nie passiert.
    Das was in Europa als Gulasch bekannt ist, ist in Paraguay als „Guisso“ bekannt – das ist die Variante des Nudelgulasch, der sowieso von den meisten Paraguayern einmal pro Tag gegessen wird. Gerade ueber dieses schmackhafte Essen beschwerten sich ja die armen Schlucker in einem Artikel zuvor, da sie endlich ihr Luxusessen wieder haben wollten – para el hijo y nene. Man bekommt schon das beste aus der oeffentlichen Gulaschkanone und will obendrauf noch Kaviar und Ritter Sport Schokolade grati von der Regierung.
    Es ist halt so dass alle Minoritaeten und Ethnien in Paraguay auf rassistischem Modus laufen – das ist der mode d’etre. Was anderes als Rassismus gibts in Paraguay nicht wo die Schwarzen zuallererst in den Rassismus verfallen – zieht das Argument „Arm“ nicht dann versucht mans mit dem Argument „Rassismus und Diskriminierung“. Forderungen von Bestechungsgeld hat immer unterschwellig Armuts dann Rassismus zugrundeliegen. Weil man Schwarz ist so meint man ein recht auf Bestechungsgeld zu haben das man vom Weissen abkassieren kann. Das ist immer unterschwellig.
    Allerdings nutzten Weisse auch gerne ihre Kontakte zur Regierung aus um an oeffentliche Auftraege zu gelangen – vermehrt bekommen Mennoniten Auftraege vom MOPC weil man eben „seinen Mann“ da platziert hat.
    Und so ist keine Ethnie frei von Korruption: die einen halten die Hand auf und die anderen legen wa$ hinein.
    Es stimmt schon dass die Indigenen das meiste geschenkt bekommen von NGO’s und Regierung, daher kaum Betriebskosten haben.
    Weiter stimmt es dass der Mennonit dreifach Steuern zahlt da die Kooperative auch ein Steuerkassierer ist – der Mennonit zahlt genausoviel Steuern an die Kooperative als an den Staat. Das ist ein einmaliges Phaenomen in Paraguay. Nach der Coronakrise steigen nochmals kraeftig die Steuern an den Staat so dass der Mennonit sich bald entscheiden muessen wird ob er an den Staats Steuern zahlt und bei der Kooperative diese aussetzt oder sonstwas. Es ist so wie wenn der Deutsche Staat dir 50% Steuern aufhalst und der Arbeitgeber fuer den du arbeitest kassiert nochmals 30% Steuern von den Angestellten. Da das nicht auf die Laenge durchzuhalten ist, draengen die Mennoniten immer mehr in die Politik um auch ihren Teil des Kuchens abzubekommen.

    1. @Pfaffo Ritter von Rantzsau
      17. April 2020 um 13:12***

      Ich glaube Ihr Kommentar ist mit der „heißen Feder“ geschrieben worden.
      Auch wenn die Mennoniten heutzutage nichts mehr von der Regierung bekommen so haben sie in der Vergangenheit unter Stroessner viele Vorteile bekommen die andere Paraguayer nicht bekommen haben.
      Ob es „Arme“ unter den Mennoniten gibt wage ich zu bezweifeln, das widerspricht ihrer Religionsphilosophie. Im Gegenteil – Mennoniten sind dafür bekannt dass sie weltweit sich an Hilfsprojekte für Arme o.a. beteiligen ohne sich daran zu stören ob einer Christ, Moslem ist oder eine andere Religion hat.
      Selbst wenn die Mennoniten keine Hilfe von der Regierung bekommen sollten – hinsichtlich der Kooperativen bezweifel ich das – haben die Mennoniten viel Unterstützung durch andere Mennonitenverbände aus der ganzen Welt. Es gibt international mehr als 100 mennonitische Arbeitsgemeinschaften die in der Mennonitischen Weltkonferenz zusammengeschlossen sind. Ich konnte aus eigener Erfahrung sehen wie in den 70- 80-ziger Jahren die Mennoniten in Paraguay Hilfe aus Kanada und Mexiko erhielten. Auch darf man nicht vergessen dass die Mennoniten eine sehr „produktive“ und erfolgreiche Religionsgemeinschaft sind und aufgrund ihrer Religionslehren und Lebensform immer mehr erreicht haben als andere „Normalbürger“.
      Ob man die ASCIM mit angeschlossenen Unterverbänden wie AMH, FIDA u.a. „dichtmachen“ sollte sehe ich persönlich nicht für eine gute Lösung an. Wer sollte die Strukturen und Dienstleistungen ersetzen??
      Warum Mennoniten dreifach Steuern zahlen verstehe ich nicht. Eigentlich zahlt man nur an den Staat Steuern und in PY wenn ich mich recht erinnere sind das nur 10%. Und da wird auch noch“getrickst“ wie in allen Ländern.
      Wenn sie an die Cooperative sogenannte Steuern zahlen ist es ja für den eigenen Zweck, denn eine Cooperative besteht aus Mitgliedern die auch Eigentümer sind, die sogenannten „socios cooperativistas“. Und nicht zu vergessen – alle Kooperativen ob „Mennos“ oder „Nicht-Mennos“ haben per Gesetz enorme Vorteile gegenüber juristischen Handelsgesellschaften. Sowohl im Steuerrecht als auch im Finanzwesen und Kreditwesen.
      Zum Schluss möchte ich nur noch eines zu Bedenken geben bevor man Kommentare wie der des Herrn Dennis Kehler publiziert: “ Wem gehörte denn früher das Land, den „Weißen“ oder den „Indígenas“??? Erst haben die Spanier ihr Unheil getrieben und dann kamen nach und nach die „Konjunkturritter“ und nahmen sich was ihnen nicht gehörte. Die argentinische Firma Carlos Casado S.A. besitzt im Chaco Millionen von Hektare. Das soll mir mal einer erklären ob da alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

  3. Tatsächlich regt sich bei solchen Lapalien Widerstand, aber dass ein Ingeneur bei Itaipu locker 100 Millionen im Monat verdient, scheint das Volk nicht zu stören? DAS sollte dringedn abgestellt werden!

    1. Hier stellt sich nichts ab – ich dachte auch mal, hier ändert sich was – nichts ist.
      In den Medien, TV, Radio werden täglich von diesen Banditen Berichte gebracht, dass sie Millionen von Dollar veruntreut haben oder als Lohn erhalten. Die Menschen snd damit aufgewachsen und kennen nichts anderes. sie würden das Wort Demokratie oder dergleichen gar nicht verstehen.

  4. Ich frage mich schon immer, wie lange noch soll man die Indigenen wie kleine Kinder unterstützen? Wird es nicht endlich mal Zeit, daß die Indigenen „erwachsen“ werden? Wie lange noch wollen die Indigenen besondere Unterstützung verlangen ohne sich mal wirklich selbst in´s Zeug zu legen? Anstatt sich seit Jahrzenten ständig auf die Unterdrückung und teilweise Ausrottung durch ehemalige Kolonialmächte zu berufen, wäre es an der Zeit sich aufzurappeln, Initiativen zu ergreifen, Bildung anzustreben, sich gesellschaftlich einzubringen, sowie hart und strebsam zu arbeiten wie jeder andere auch der es zu etwas bringen will. Nur die Hände aufzuhalten, auf das Mitleid oder die Schuldkomplexe der „bösen alten Weißen“ zu hoffen, leben zu wollen wie ihre Alten, vorzugsweise am liebsten von der Jagd zu leben, wird die Indigenen niemals aus ihrem Schicksal heraus holen. Typisch für mich ist doch auch, wie die Indigenen immer das gleiche an Waren (indianische Handwerkskunst) produzieren und zum Verkauf anbieten, an welchen kaum jemand interessiert ist. Davon kann freilich niemand leben. Man muß seine Produktion, sein Handwerk, dem Markt anpassen und nicht erwarten, daß sich der Markt der Produktion anpaßt. Und dann noch Kinder produzieren wie am Fließband. Mitleid ist völlig fehl am Platz. Hilfe ist nur dann sinnvoll, wenn sie dazu dient, daß die Hilfsempfänger aus ihrer angelernten Lethargie erwachen und für sich selbst sorgen wollen und können. Wie heist es doch: HILFE ZUR SELBSTHILFE, aber nicht als ewige Dauereinrichtung über Generationen hinweg. Wichtig ist, daß das Thema endlich mal vorurteilslos diskutiert werden kann, ohne gleich mit der Rassismuskeule erschlagen zu werden, so wie das in Deutschland unter Merkel und ihren links-grünen Gesinnungsfaschisten geschieht, sobald man sich dem ungefragten und von oben verordneten Volks- und Kulturaustausch widersetzt.

    1. @Robin Hood
      17. April 2020 um 13:54+++

      Im Prinzip ja, nur frage ich mich wie das gehen soll?? Zitat im Kommentar: (…) wäre es an der Zeit sich aufzurappeln, Initiativen zu ergreifen, Bildung anzustreben, sich gesellschaftlich einzubringen, sowie hart und strebsam zu arbeiten wie jeder andere auch der es zu etwas bringen will…“. Ist doch wohl ein Scherz oder???? In fast jeder Ausgabe vom Wochenblatt wird PY und seine korrupten Beamten mit den kriminellen Machenschaften an den Pranger gestellt. Die Regierung tut nichts damit das Land sich entwickeln kann usw.usw… Und jetzt sollen ein paar „Schwarze“ es zu etwas bringen?? In einem Land wo noch nicht einmal 50% der europäischen Einwanderer mit hervorragenden fachlichen Kenntnissen etwas erreichen???
      Die Realität ist leider so. Und man will auch gar nicht anders. Denn wenn die „Indígenas“ erst einmal „schlau“ und selbständig werden, könnten sie ja dahinterkommen was ihnen „die bösen alten Weißen“ alles gestohlen haben. Wie in Mexiko wo diese Bevölkerungsgruppen für erheblichen Aufruhr sorgten.
      Zitat:..(…)… Indigenen immer das gleiche an Waren (indianische Handwerkskunst) produzieren und zum Verkauf anbieten, an welchen kaum jemand interessiert ist. Davon kann freilich niemand leben. Man muss seine Produktion, sein Handwerk, dem Markt anpassen und nicht erwarten, dass sich der Markt der Produktion anpasst…“ Super, 2. Semester Betriebswirtschaftslehre. Nur sind die leider noch nicht so weit und müssen weiter Kinder „produzieren“ weil der „böse alte Weiße“ durch „Fernsehverblödung“ die Leute ruhig hält.
      Eine Frage zu Ihrem letzten Satz habe ich noch: “ Warum gründen Sie nicht in Paraguay einen Ableger des rechtsradikalen Flügels der AfD mit ihren „Nazi-Bonzen“ dann könnten Sie doch etwas gegen die „links-grünen Gesinnungsfaschisten“ der Merkel-Regierung tun????

  5. Also dass die Indigenen hierzulande nicht gerade wenig bekämen, da hat der Mann vollkommen recht. Danebst wird ihnen auch Land und Haus geschenkt. Fährerweise muss man auch schreiben, dass Indigene zwar die selben Chancen haben, theoretisch, aber in der Praxis hat nicht: Sie müssen wie alle zur Schule und können später einen Beruf erlernen. In der Praxis werden viele scheitern, vermutlich auch seitens Elternwigwam und der Einstellung der Eltern, dass man Bildung nicht braucht. Vermutlich ist es dann trotz erfolgreich absolvierter Schule mit evtl. Studium nicht einfach einen Job zu finden.
    Aber die Indigenen genießen hierzulande schon viele Sonderrechte. Des weiteren habe ich schon viele Paragauyer gesehen, die ihnen etwas schenkten, vermutlich Lebensmittel (habe keinen Röntgenblick, sehe nicht in Plastiktüten hinein).
    Und von Steuergeldern erhalten sie auch viel. Während den andern Paragauyer nichts geschenkt wird (außer denjenigen, die Direktzugriff in die Staatskasse haben).

  6. @Robin Hood
    das ist dasselbe wie die „Entwicklungshilfe“, die seit Jahrzehnten in Afrika und anderen „armen“ Ländern versickert.
    Nach all diesen Jahren, sollte es keine „Entwicklungsländer“ mehr geben.
    Aber das Einzige, was die Menschen in den Empfängerländern gelernt haben ist, daß es sich OHNE Arbeit und Anstrengung wesentlich bequemer und auskömmlicher leben lässt, als wenn man hart arbeitet, spart und sich selber was aufbaut.
    Warum sollten sie hacken, säen, jäten, ernten, wenn der dumme Weisse ihnen alles schenkt, weil ja auf ihren brach liegen gelassenen Feldern nichts gewachsen ist?
    Genau dasselbe geschieht mit den Spenden.
    90% der Gelder bleiben schon mal bei den Organisationen kleben.
    5% gehen als Schmiergelder an die korrupte Oberschicht der Empfängerländer, damit die „Hilfsorganisationen“ überhaupt ins Land dürfen.
    Der klägliche Rest kommt – vielleicht, eventuell, unter Umständen – bei den wirklich Armen und Bedürftigen an.
    Ich nenne es nicht Hilfe, ich nenne es Korruption und Selbstbereicherung.

  7. In Caacupe fallen sie jährlich am 8. Dezember in Massen ein, und kampieren in ärmlichen schwarzen
    Abfallsack-Behausungen am Strassenrand. Ein guter Linker sagt beim Anblick der Kleinen Jöööö – und übersieht, dass sie alle ein schickes Smartphone besitzen.

    1. Bernd! danke für das „angeblich zu was…“ wir helfen fast ausschließlich Frauen mit Kindern. Nicht nur in den letzten Wochen und das da, wo sie sicher noch nicht waren. Es sind auch einige von den Alt „Kolonialisten“ die und Lebensmittel zur Verfügung stellen. Den großen Teil geben wir selbst. Die zwei Siedlungen welche wir betreuen, sind die Lebensmittel ausgegangen. Die Logistik ist nur im Moment schwierig.

  8. Alle indigenen Völker Amerikas haben asiatische Vorfahren, die aus der Gegend des heutigen Chinas und der Mongolei stammen und dann etwa vor 25000 Jahren über Sibirien nach Alaska eingewandert sind. Durchgeführte Gentests veranschaulichen das sehr gut. Damit sind sie auch sehr moderne Menschen, sogar moderner, als die meisten Europäer und Asiaten. Da kann man sich im Hinblick auf die gesellschaftliche Entwicklung in Asien nur fragen, warum man „indigenen“ Völkern in Südamerika einen Sonderstatus angedeihen lässt. Warum keine Gleichbehandlung? Wir Menschen sind doch laut politischer Korrektheit alle gleich. Gleiche Rechte – gleiche Pflichten!

    1. Zitat: „Damit sind sie auch sehr moderne Menschen, sogar moderner, als die meisten Europäer und Asiaten.“
      Ich habe es immer geahnt. Die stellen sich nur dumm, weil sie so faul sind.

      1. Zitat: „Die stellen sich nur dumm, weil sie so faul sind.“ Das kann vielleicht eine ernstzunehmende Annahme sein, aber der Sonderstatus „indigener“ Völker wird damit nicht gerechtfertigt.

  9. Pfaffo Ritter von Rantzsau

    @@Jaegermeister
    Vor 25.000 Jahren sowieso nicht denn die Erde besteht erst seid etwa 6000 Jahren ab der Schaffung der Erde durch Gott. Eher wuerde ich es so veranschaulichen dass die Indianer „wegrachen“ auf den Landmassen die nach der Sintflut vom Hauptteil der Erdmasse abbrach. Nach der Sintflut brach die Erde auseinander in Kontinente und da sind die Indianer eben zufaellig auf dem Kontinent Amerika gewesen und „brachen mit weg“.
    Aber ja, die Bibel scheint auch zu bestaetigen dass die Chinesen Hamiten sind, also von Ham abstammen, genauso wie die Indianer. Es sind alles Verwandte der Kanaaniter, Aegypter, Philister, Ammoniter und Moabiter (heute Jordanier).

    1. es ist für „dumme faule Paraguayer“ immer wieder gut und wichtig, genau solch Zeilen zu lesen. Sicher gehört schon mehr als nur Bildung dazu, was die Kreationisten lehren. Alle Tiere stammen von den Kängurus ab und so weiter. Die Erde ist eine Scheibe und Elvis lebt! Und genau solch Kommentatoren beurteilen andere? das hat man davon wenn man zu viel Shwuddi hört und Billigbier…..

  10. Das ein Staat zu viel gibt, zu gut ist, das kenne ich nur von Deutschland, aber dort eigentlich auch nicht, denn er gibt es für Fremde, nicht dem eigenen Volk. Also ahne ich, das das hier auch so ist…. Ich habe noch nie einen Indianer hier gesehen, dem ich nicht geholfen hätte, sie sind benachteiligt, das spürt man doch, sie sind wie Kinder, also muß man sie schützen und leiten, ihnen helfen, sie sind die schwächeren in dieser Gesellschaft. Schaden wird es nicht, oder?

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