Chaco: Fonacide macht Bürgermeister reich

Fuerte Olimpo: Die Staatsanwaltschaft kam ins weit entfernte Alto Paraguay um eine genaue Kontrolle der Stadtverwaltung von Fuerte Olimpo vorzunehmen. Dabei wurden auch nicht existierende Baustellen entdeckt und begutachtet.

Die Staatsanwältin für Wirtschaftsdelikte und gegen Korruption, Victoria Acuña, fuhr bis nach Puerto Guaraní, Departement Alto Paraguay, wo angeblich 2016 und 2017 Verbesserungen an einer Schule im Wert von 800 Millionen Guaranies vorgenommen wurden. Vor Ort bestätigte sich jedoch der Verdacht. Nur Das letzte Mal, dass man Verbesserungen an der Schule vornahm, war 2015. Wo die fehlende Summe verblieb muss Bürgermeister Sergio Cuéllar nun erklären.

Ebenso wurden Verbesserungen an einer weiterführenden Schule mit dem Namen Mariscal Estigarribia in Puerto Guaraní vorgenommen. Obwohl hier das Dach eines Allwettersportplatzes nach einem Unwetter runter kam, wurde niemals auch nur ein Cent in die Reparatur investiert.

Neben den gefundenen Unstimmigkeiten in der Stadtverwaltung von Fuerte Olimpo, war auch die Rede von einem gemachten Erdweg in Puerto Guaraní, der zu einem Pier führen soll. Die Anlegestelle wurde zwar einmal begonnen, liegt jedoch unter Wasser. Von der Existenz eines Weges sieht man jedoch nichts. Anwohner wussten auch nichts von gemachten Arbeiten.

Wochenblatt / Ministerio Publico

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Chaco: Fonacide macht Bürgermeister reich

  1. Wetten, daß auch dieser Betrüger-Bürgermeister straffrei davon kommen wird! Die Parteiamigos werden es schon richten.

  2. Das ist ja hierzulande keine strafbare Handlung, sondern ein Meilenstein in der Karriereleiter. Wär doch ungerecht, wenn die anderen dürfen und dieser Bürgermeister nicht.
    Was will die Jefe-Kontrolleurin nun machen? Ja, sie wird ihn einladen um sich zu erklären. Und? Erklären ist doch kein Problem hierzulande, da ist man bestens auf der Höhe, im Erklären. Dann wird es ein Klage geben. Und? Kann man nicht weiter verfolgen, weil keiner weiß wie, in 3-monatigen Ferien ist, die notwendigen grün-quadratischen Dokumente fehlen, weil sie schon an die richtige Stelle eingereicht wurden. Jedenfalls dürfte der Bürgermeister schon nach 2 anstatt 25 Jahren in Frührente gehen dürfen. Aber wer will den schon Land und Leute schlecht machen. Also ich nicht.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.