Chaco: Kritik üben wird bestraft

Mariscal Estigarribia: Die Gerichtsaktuarin Viviana Giménez, die ihren Dienst in Mariscal Estigarribia tut, wandte sich an den Obersten Gerichtshof und zeigte Unregelmäßigkeiten bei der Bildung eines Tribunales an. Dann wurde sie bestraft.

Bei der Bildung eines Richtertrios, welches einen Fall in Berufung entscheiden sollte, sollte Richter Gustavo Martínez auf Grund einer Forderung der Angeklagten ausgetauscht werden. Dabei kam es wohl zu Unregelmäßigkeiten, was für Viviana Giménez Grund genug war den Rat des Superintendenten des Obersten Gerichtshofes zu alarmieren bzw. In Kenntnis zu setzen. Anscheinend hätte sie fragwürdige Resolutionen unterschreiben sollen, was sie nicht wollte.

Es ging um den Fall: “Dionicio Garcete Fleitas c/ las firmas Agro Inversora Occidental, La Candelaria SA Agroganadera Occidental SA (Agrosa), Sergio Duarte y Marcelo Decoud s/ interdicto de recobrar la posesión, Expte. N° 52/2019”.

Kaum übermittelte Viviana Giménez die Details des Falles wurde sie von ihren Vorgesetzten, den Richtern von ihrem Posten abgezogen und sie freigestellt. „Freigestellt jedoch in dem Sinne, dass ich im hinteren Teil des Gerichtes an einem Schreibtisch sitzen muss mit einem Computer der nicht geht. Ich darf keine anderen Räume betreten. Meinen Arbeitskollegen wurden gewarnt nicht mit mir zu sprechen, da sie mir so helfen würden“, erklärte Giménez vor knapp einer Woche.

Die Angestellte bat um eine Kopie der Sitzung, worin die Details ihrer Absetzung stehen müssten, bekam jedoch keine. „Niemand will mir ein Schriftstück geben, wo die Gründe stehen, weswegen ich aus dem Büro entfernt wurde. Es ist klar, dass meine Anzeige Druck auf die Richter ausgeübt hat. Somit ist mir klar, dass ich bestraft wurde. In ihrer Anzeige bat sie um die Überprüfung aller Richtertrios, die aus den fünf Richtern Gustavo Martínez, Óscar Gómez, Amado Yuruhan, Blas Cabriza und Digna Gómez zusammengesetzt wurden.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “Chaco: Kritik üben wird bestraft

    1. Nichts als Haß- und Hetztiraden gegen Paraguay und die Paraguayer. Sie helfen niemandem weiter. Alles andere als christlich – nach 17 Jahren immer das gleiche Gesabbere nach dem Motto: ich laß‘ mir meinen Mund nicht verbieten!

      1. Moyses Comte de Saint-Gilles

        Ich sehe nirgendswo „Hasspredigten“ oder sonstwede „Hetze“ die Eulenspiegel oder dieser Kuno je machten. Sie sind ja regelrecht besessen von der fixen Idee Moyses waere der Kuno – den ich uebrigens hier nie mehr Kommentieren sehe dessen geistreiche Kommentare ich aber vermisse.
        Ausser sie gehen von rot gruener Ideologie aus und den Liberalen die ja alles andere als ihre Gespei als „Hass“ und „Hetze“ bezeichnen.
        Der alte Sack von Biden verwehrt Trump jetzt Geheimdienstinfos wie es eigentlich Tradition war allen Ex Praesisdenten Geheimdienstinfos zu uebermitteln und auf die Geheimdienste zugreifen zu duerfen. Definitiv eine Gefahr dass jetzt massiv das Mundverbieten beginnt.

  1. Wer eifert da eigentlich wem nach? Paraguay dem „großen Vorbild Deutschland“ unter einer vermutlich psychisch kranken Merkel – oder nimmt sich Merkel als Vorbild für ihre Unterdrückungsmaßnahmen etwa ein Drittes Welt Land wie Paraguay? Jedenfalls sind die Folgen für die Bürger in beiden Ländern mittlerweile sehr ähnlich. Nur in Einem ist Paraguay Deutschland haushoch überlegen: Die Menschen in Paraguay haben trotz aller Widrigkeiten einen ungebrochenen Nationalstolz und stehen zu ihrer Kultur und Geschichte, im Gegensatz zu den Volltrotteln einer geistig manipulierten und verkrüppelten deutschen Gesellschaft.

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Im Einflussbereich der Mennoniten im Chaco ist dieses Prozedere gaengige Praxis. Jegliche Opposition wird sofort mit Entlassung geahndet in allen Bereichen des oeffentlichen sowie privaten Sektors und Lebens.
    Deshalb darf ein Mennonit nie und nimmer in Regierungspositionen rein noch diese je besetzen. Die haben keinerlei Rechtsstaat jemals entwickelt und deren Kooperativen sowie Koloniesinstitutionen laufen immer im authoritaeren Stil. Alle abweichenden Meinungen werden aus dem System gedraengt.
    Diktatur kann man im Himmel haben wo sowieso alles mit dem Heiland uebereinstimmt und zwar auf freiwilliger Basis. In einem diktatoriellen System heute braucht nur das System an fuer sich von boesen Maechten und boesen Leuten unterwandert zu werden indem diese da die Mehrheit bilden, um jede Person die ins System kommt entweder boese zu machen oder eben rauszuwerfen.
    Deswegen sind ALLE Leute die im System sind und da blieben und bleiben immer boesartige und korrupte Zeitgenossen denen es nur um den eigenen Machterhalt geht. Was anderes wird da garnicht er zugelassen.
    Anscheinend floriert die Korruption im mennonitischen Einflussbereich am besten. Der Buergermeister von Mariscal Estigarribia ist ein Mennonit aus Neuland – ein anderer Systemschik und Apparatschik eben.
    Klar, als Buergermeister kann man nicht jeden Gerichtsfall mit Argusaugen beobachten ob alles mit rechten Dingen zuging aber Schuetzenhilfe gibts von diesen „rechtmaessig glaeubigen“ Mennoniten fuer Recht und Ordnung auch keine.
    Die Neulaender sind eben (1948) den Tentakeln der kommunistischen Krake durch Gottes Gnade entronnen und nun wachsen ihnen selbst die Hoerner – werde jemand draus schlau; und man waehle mich nicht gleich in Positionen in Neuland aufgrund dieser meiner Aussage.
    Die ganzen Wahlen unter den Mennoniten hat sowieso nur was mit Instinkt, Zugehoerigkeitsgefuehl und Ja-Sagerei dem Volke gegenueber und des Volkes zu tun. Ehrliche Menschen haben nicht die geringste Chance was unter den Mennoniten je zu werden.
    Die Mennoniten machen herzlich wenig positiven Einfluss im Land und „am mennonitischen Wesen wird Paraguay kaum genesen“.

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