Chaco: Nur um das mal klarzustellen!

Loma Plata: Am heutigen Mittwoch fuhr ein Kleinlaster durch die Stadt und verkaufte Obst und Gemüse von der Ladefläche. Kurz nach 11:00 Uhr geriet der Verkäufer ins Visier der städtischen Polizei und sollte seine Steuerkarte und sein Führerschein vorzeigen.

Der Fahrer weigerte sich der Aufforderung nachzukommen und bat die Nationalpolizei um Hilfe. Kurz darauf wurde von ihm auch der Gewerbeschein für seine Tätigkeit eingefordert. Darauf reagierte er gewalttätig. Als man ihm erklärte, dass er für den Verkauf eine Erlaubnis benötigt, die er im Rathaus beantragen kann, entschied er sich unter Zeugen seine Fracht, also Obst und Gemüse, auf die Straße zu kippen.

Es ist wichtig nicht nur auf die Wichtigkeit der Einhaltung der kommunalen Verordnungen in Bezug auf die Zahlung der Steuer hinzuweisen, sondern vor allem die Personen zu identifizieren, die in den Distrikt einreisen, wenn man bedenkt, dass wir uns aufgrund der COVID-Pandemie, der Bewegungseinschränkung und sogar in einem gesundheitlichen Notfall befinden. Mit diesem Kontrollmechanismus war es bei früheren Gelegenheiten möglich, Versuche von Raubüberfällen oder anderen Verbrechen in der Stadt vorzubeugen. Die Gemeinde muss die Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen sicherstellen, die das Wohl der Steuerzahler im Allgemeinen zum Ziel haben.

Wochenblatt / Stadtverwaltung Loma Plata

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7 Kommentare zu “Chaco: Nur um das mal klarzustellen!

  1. Elijahu Ritter Pfeiffer von Palmenkron

    Heute kam ein Interwiev ueber Radio ZP30 ueber diesen Fall wo beide Seiten angehoert wurden und zu Wort kamen. Der Polizeikomissar, ein Herr Colman, hat keinmal behauptet dieser ambulante Verkaeufer (so ne Art von Troedler wie man es in Europa von den Zigeunern kennt – und Sachen kommen manchmal auch weg von des Kunden Hof) haette keine Genehmigung oder seine Papiere waeren nicht in ordnung.
    Anscheinend hatte er alle Genehmigungen, die Steuerkarte und vom Papierkram her war alles in bester ordnung.
    Der Troedler meinte dieses: „es waere in Loma Plata immer ein Tauziehen mit den Behoerden. Die Papiere, Genehmigungen und Steuerkarte waren alle in Ordnung. Nur sein Horn waere das Problem gewesen das sie ihm verboten hatten zu benutzen. Ohne blasen den Horns kaemen einfach die Kunden nicht denn sie wuessten dann nicht das ein ambulanter Haendler vorbeirollt“. Soweit das Zitat des paraguayischen Macateros.
    Was ist da dann vorgefallen? Ganz einfach.
    Die mennonitischen Grosshaendler die den Obst- und Gemuesehandel, das Monopol dazu, inne haben, haben wohl Spitzel ausgestellt die sie anrufen wenn sie einen ambulanten Haendler kommen sehen. Dann rufen diese „die Kavallerie“, das ist die Polizei und Munizipsfritzen die auf abruf stehen, und schickt die „den Haendler zu kontrollieren“. Vorsaetzlich hat man einen munizips Erlass veranla$$t, das Tuten und Floeten mit dem Horn zu verbieten. Damit verhindert man dass Konkurrenten was verkaufen und draengt diese so aus dem lokalen Markt.
    Da bekannt ist dass dieser mennonitischen Grosshaendler mittlerweile Kooperativsangestellte auf der Gehaltsliste haben, so wird die ganze Kooperativsmaschinerie in bewegung gesetzt gegen die Konkurrenten – im Namen der Kooperative.
    Es gibt vor allem 2 dieser Grosshaendler: Althega, die glaube ich die Hintermaenner sind (ehemals wurde gemunkelt dass diese in den 1990gern den Drogenhandel in der Zone kontrollierten) und dann ist da noch eine die aehnliche wie „Frutas y Vechas“ heisst, auch Mennoniten gehoert, die aber eher juengeren Datums sind.
    Das ganze ist ein abgekartetes Spiel wo Kooperative, Polizei und Munizip eingespannt werden um unliebsame Konkurrenten loszuwerden mit eben dem sehr deutschen fadenscheinigen Argument und mittlerweile „Gesetz“, dass das Horn nicht benutzt werden darf.
    Ich glaube mittlerweile dem paraguayer und nicht den Institutionen denn der ambulante Haendler kam doch sehr ruhig und wohl wahrheitsgemaess rueber.
    Mittels Raenke und Politik hat man auch die lokalen mennonitischen Obstzulieferer aus dem Markt gedraengt – da zogen wohl immer Argumente wie „die Kunden wollen das lokale Produkt nicht“, „es is zu teuer“, „man wiegt schnell die Produkte zurueck so dass der mennonitische Bauer genauso viel unbezahlt mitnehmen muss wie er gerade bringt und wieder einliefert“, „warum solle man lokal kaufen wenns weit billiger aus dem Ausland geht“. Ob das Schmuggelware ist darueber zerbricht sich keiner den Kopf denn das buegeln gerade die mennonitischen Grosshaendler mit ihren Buchfuehrern und Kontakten, sowie „Connections“ aus.
    Diese zwischengeschalteten Grosshaendler gerade vertuschen die Illegalitaeten durch die vermehrte Hebelwirkung die diese Monopolisten haben.
    Genauso wie bei Aldi, Lidl, Edeka, Amazon, wird alles fuer den Endverbraucher und billige Preise getan und man wuergt die lokale Produktion ab und holt sich alles mittels Schmuggelware zum Spottpreis aus Argentinien.
    Der ambulante Haendler zahlt nicht Steuern an Koenig Fitzek I (der mennoniten Kooperative), also jagen ihn die Reichsbuerger und „Reichswehr“ weg aus dem Gebiet des „Koenigs von Deutschland“. Da haben sie ein gutes Beispiel wie es bei der Reichsbuergerei laufen wuerde kaeme das in Schwung.

  2. Komisch wieder mal, man verlangt eine Genehmigung, wie sie in jedem Staat der Welt verlangt werden würde, von dem Händler. Auch wieder nicht richtig, der Staat kann tun und lassen was er will, er wird niemals die Unterstützung der deutschen Einwanderer bekommen, ist schon lustig, wenn es nicht so traurig wäre……

    1. da hast du recht, genemigungen sind das wichtigste auf der gesamten welt. wilst du arbeiten und deine familie ernähren brauchst du eine genemigung (arbeitserlaubnis), um zu handeln brauchst du eine lizenz, um dich auserhalb deines teretoriums zu bewegen brauchst du ein visum, um überhaupt auf der welt zu sein brauchst du eine geburtsurkunde ,selbst um tot zu sein brauchst du einen totenschein. da haben es diejenigen welche diese genemigung ausstellen auch nicht einfacher , deren genemigung ist das parteibuch. selbst dieser händler darf seine ladung nicht genemigungslos auf die straße werfen , er wird im nachhinein eine rechnung bekommen für die von ihm verursachte verunreinigung. selbst die komentatoren könnten hier nicht schreiben wenn sie nicht die genemigung (freischaltung) der redaktion hätten. was währe die welt ohne genemigungen. das manche komentatoren eine abweichende meinung zu dem thema haben ist noch relativ genemigungslos , auser du bist eines tages in der lage genemigungen für abweichende meinungen auszustellen.

  3. Das Problem ist nicht neu und entsteht in jeder Gemeinde. Man hat einen Laden, bezahlt Gewerbesteuer, IVA, Strom und Personal und dann kommen fliegende Baecker, Molkereifahrzeuge und Gemuesefritzen und verkaufen von Haus zu Haus. Das gibt Aerger und kann auch zu Loechern im schoenen Hemd fuehren oder platten Reifen.

  4. Elijahu Ritter Pfeiffer von Palmenkron

    Leider ist es so dass meist nur die Mennoniten zur Kasse gebeten werden fuer Steuern, Auflagen, alle moeglichen Registraturen und kostenpflichtige Papiere, etc und die Paraguayer gehen frei aus. Meist schuetzen die Paraguayer „armut“ vor um sich vor Steuern zu druecken welches immer schwieriger wird. Dieses Beispiel zeigt deutlich dass die Weissen die benachteiligte Ethnie war und der Guaranistamm als Leitkultur meist sich um Patente und Steuern druecken konnte welche dann sofort angriffslustig werden wenn sie damit mal nicht durchkommen. Schliesslich hat jeder ja „Familie“ und „alle benoetigen es irgendwie“. Arbeitslustig auf Kraut- und Strauchhacken, danach schaut er nicht gerade aus.
    Zudem: wie kann sich denn „so ein Armer“ es leisten die Ladung des Kleinlasters nur mal so wegzuwerfen! Entweder das ist Schmuggelware die er umsonste irgendwie ergattert hat und fuer 100% Reingewinn verhoeckern wollte wovon seine Familie und Grosssippe dann 1 Monat von leben koennte oder eben er wirft die Ware seines Auftraggebers ohne gross nachzudenken aus Wut weg. In beiden Faelle ein toller Hecht von Einzelkauffmann oder eben angestellter Komissionaer. Zudem ist wohl die „mennonitische“ Munizipspolizei (ehemals „Ordnungsamt“) angerueckt woraufhin er in trauter Manier dann nach der Nationalpolizei verlangte, die ihn anderswo bis Dato wohl nach dem Rueberwachsenlassen von ein paar Scheinchen, rausboxte und weitermachen liess. In Mennolandia funktioniert das wohl mittlerweile nicht mehr so einfach zumal die Polypen da auch auf saftigerer Weide grasen gehen.
    Seinem enttaeuschtem Geschwafel nach zu urteilen hat er versucht „alle Moeglichkeiten“ auszuschoepfen, nur keine wollte so richtig ziehen wprauf hin er in Rage geriet.
    Wer denn bezahlt jetzt die Kleinlasterladung? Oder war es Diebesgut das aus Argentinien stammt?
    Die Obst und Gemuesezulieferer der Kooperativen liefern sich mittlerweile mit diesen Methoden einen Konkurrenzkampf mit den „Macateros“ (diese Wanderhaendler werden „Macateros“ genannt), welches mittlerweile Monopolisten sind und Mennoniten die die lokalen mennonitischen Bauern verdraengt haben durch ihre Politik in der Kooperative. Althega (ein Zweig des Schnapsladens) und noch eine andere Firma soll den Gemuesehandel lokal fest im Griff haben und alles rausekeln was nicht an sie liefert – fuer einen Spottpreis, von dem man weder leben noch vernuenftig sterben kann. Die Kooperativen werden immer konsumerfreundlicher wie Lidl, Aldi, Edeka, Amazon, etc und immer feindlicher dem Produzenten gegenueber (so dass sich in Spanien die Gewaechshausbauern reihenweise in den Gewaechshaeusern aufhaengen) dem sie nur ein paar miese Kroeten goennen waehren die Kooperativsbonzen sich glorreiche Palaeste aufklotzen. Diese Palaeste der mennonitischen Bonzen muessten mal ueberfallen werden wie bei Herrn Frank.

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