China stellt für diplomatische Anerkennung Investitionen in Aussicht

Asunción: Nach dem Besuch des Vorsitzenden der chinesisch-brasilianischen Handelskammer, Dr. Charles Tang, kommen einige Fakten zu Tage, die bisher unklar waren. Lohnt sich ein Wechsel?

Die Staaten wie El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Kiribati, Marshall Islands, Nauru, Nicaragua, Palau, Paraguay, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Solomon Islands, Swasiland, Tuvalu und Vatikanstadt, die Taiwan als eigenständiger Staat anerkennen, haben keine diplomatischen Beziehungen zu China, was jedoch nicht ausschließt, dass kommerzielle Beziehungen bestehen. Im Fall Paraguays ist dem so. Rund 35% aller Importe kommen aus China, was für ein Überschuss sorgt, da Paraguay nichts nach China exportiert, kein Fleisch, kein Soja, keine Lebensmittel.

Dr. Charles Tang erklärte, „dass alle Mercosur Länder mit Ausnahme von Paraguay exzellente Beziehungen zu China haben. Brasilien, Argentinien und Uruguay sind wichtige Partner für die Außenwirtschaft Chinas. Der Handelsstreit mit den USA sorgte dafür, dass Brasilien rund 90% seiner Sojaproduktion 2018 nach China exportierte“.

Ebenso erklärte Dr. Charles Tang, „dass China erhebliche Investitionen im Mercosur Raum vornahm. Insgesamt wurden mehr als 75 Milliarden US-Dollar in die drei Länder investiert. Im Vorjahr half China zudem Argentinien mit einem Kredit von 8 Milliarden US-Dollar. Die Handelskammer Paraguay-China ist keine politische Vereinigung, dennoch können wir dabei helfen, dass beide Regierungen sich annähern. Ohne diplomatische Beziehungen ist alles schwieriger u.a. Investitionen oder Geschäfte. Wenn ihr uns nicht anerkennt, warum sollen wir dann Geschäfte mit euch machen“.

Auch wenn Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro noch nicht in China zu Besuch war, weiß dieser um die Wichtigkeit und wird diesen Besuch im Oktober 2019 nachholen.

Wochenblatt / 5días

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1 Kommentar zu “China stellt für diplomatische Anerkennung Investitionen in Aussicht

  1. Nur zu! Die chinesische neue Kolonialmacht sucht überall in der Welt nach Möglichkeiten ihren Einfluß auszubauen. Zuerst großzügige Kredite, danach werden die eigenen Arbeitskräfte zum „Aufbau“ geschickt, Verpfändung von Bodenschätzen und ganzen Industrien und am Ende wird der „Strick zugedreht“. Immer mehr Länder begeben sich in die Abhängigkeit von China und es wird mit einem „bösen Erwachen“ enden. Warum auch sonst sollte China so gewaltig aufrüsten, das größte Heer der Welt besitzen? Die verpfändeten Ansprüche müssen eines Tages gesichert werden!

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