Copaco wechselt Leitungen, um den Service zu verbessern

Asunción: Die meisten Kupferkabel der paraguayischen Gesellschaft für Kommunikation (Copaco) haben ihre Nutzungsdauer erreicht. Sie werden nun ausgewechselt, um den Service zu verbessern, aber es kann Zeit in Anspruch nehmen.

Der Präsident von Copaco, Nery González, erklärte gegenüber dem Radiosender 780 AM, dass nun auf Glasfaserkabel zurückgegriffen werde, weil das neue Material den Service wesentlich verbessern würde. Mittlerweile erfolgt schon ein Austausch der alten Leitungen gegen neue, vor allem in kritischen Bereichen, in denen die größte Anzahl der Nutzer vorhanden ist.

González erklärte, dass in diesem Jahr 90% aller Linien, die sich in der Metropolregion des Departements Central befänden und neun Distributionszentren umfassen, umgerüstet werden. Der Präsident von Copaco stellte aber klar, dass Copaco als Aktiengesellschaft über keine Mittel aus dem Staatshaushalt verfüge und die Modernisierungen mit dem eigenen Budget gelöst werden müssen. Deshalb würde die Änderung der Verkabelung nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit erfolgen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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3 Kommentare zu “Copaco wechselt Leitungen, um den Service zu verbessern

  1. Wäre es da nicht hilfreich, da gleich Glasfeser zu verlegen?
    In letzer Zeit ist das Internet von schlecht auf unterirdisch mies abgerutscht, bei den horrenden Preisen hier wäre es schön, wenn es wenigstens durchgehend funktionieren würde?

  2. Freut mich zu hören (nicht wirklich), daß es anderen auch so geht. Begonnen hat die wesentlich verschlechterte Leistung von TIGO am 01.11.2017. Dann wurden nur noch leistungsbegrenzte Verträge angeboten (max. 20 GB) wobei der Anschluß künftig mit GS 500.000 zu bezahlen ist. Der alte Vertrag mit unbegrenztem Leistungsumfang von TIGO aufgekündigt. Ab 01.04.2018 wurde die Sendeleistung von TIGO nochmals reduziert. Das nenne ich einseitige Aufkündigung eines bestehende Vertrages bzw. vorsätzlich herbei geführte Leistungsverschlechterung. Gebührenkürzungen wären angebracht, sind aber nicht möglich. Alternativen gibt es auch nicht. Somit diktiert TIGO als Monopolist den Markt, die Leistungen und die Preise. Und niemand der Politiker regt sich darüber auf, niemand der Politiker oder der Presse nimmt sich diesem Thema an. WAS IST DA NUR LOS? Es wäre eine gute Idee der Redaktion, sich diesem Thema anzunehmen, damit andere Leser des Wochenblattes dazu ihre Erfahrungen mitteilen könnten. Einfach schweigen, sich alle Frechheiten gefallen zu lassen kann es ja wohl nicht sein.

    1. Ist bei Claro das gleiche… zuerst 10 Gb keine Probleme, auf einmal Probleme mit 10 GB… dann erhoeht auf 20 GB zuerst wieder ok. und neuerdings reicht auch das nicht mehr…. Banditen! Zum Glueck wird nach den Wahlen wieder einmal alles besser… oder?????????

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