Covid-19: Heute ist der Tag für den Kreuzzug der Empathie

Asunción: Die Covid-19-Pandemie trifft Hunderte paraguayischer Familien schwer. Die Zahl der Todesopfer hat 100 pro Tag überschritten und die Infektionen haben erheblich zugenommen. Angesichts dieser schwierigen Situation ist heute der Tag der Kreuzzug der Empathie, wobei man sich, kurz gesagt, an die Stelle des anderen versetzen soll.

In diesem Sinne drängen die Organisatoren darauf, weiße Kerzen vorzubereiten, Gebete zu erheben und Briefe an kranke oder tote Verwandte zu schreiben. Man kann auch an Konferenzen über Strategien zur Förderung von Empathie teilnehmen.

„Angesichts der schwierigen Situation, die Tausende paraguayischer Familien infolge der Covid-19-Pandemie durchmachen, bei der viele von ihnen ihre Angehörigen verloren haben oder an der Krankheit leiden, in einem Krankenhaus oder unter Quarantäne in ihren Häusern sind, haben wir den 3. Mai als Kreuzzug der Empathie ins Leben gerufen. Ich lade alle ein, die mitmachen wollen“, sagte die Organisatorin Carla Decoud.

Der Tag wird dazu beitragen, eine weiße Kerze anzuzünden, Gebete zu erheben oder einen Brief an den geliebten Menschen zu schreiben, den man verloren hat. Es wird auch eine Gelegenheit sein, Solidarität mit den Familien zu zeigen, die jetzt in den Krankenhäusern sind, auf Neuigkeiten ihrer Angehörigen warten oder mit denen, die sich im Genesungsprozess zu Hause befinden.

„Dieser Tag ist eine Gelegenheit, Solidarität zu zeigen. Deshalb heißt er Kreuzzug der Empathie und versetzt uns an die Stelle des anderen. Er findet von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr (paraguayische Zeit) für Organisationen ohne Unterschied von Rasse, Religion, sozialen Bedingungen oder politischen Parteien statt, die diesen Vorschlag verbreiten möchten“, kündigte Decoud an.

Unter den Aktivitäten, die an diesem Tag durchgeführt werden sollen, nimmt die Schule Sor Eusebia Palomino in Asunción an zwei Videokonferenzen teil, auf denen Seminare zu Strategien zur Förderung des Einfühlungsvermögens von Schülern, Lehrern und Eltern der Bildungsgemeinschaft abgehalten werden. Die Vorträge werden von der Psychopädagogin Carla Decoud geleitet.

Wochenblatt / La Nación

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1 Kommentar zu “Covid-19: Heute ist der Tag für den Kreuzzug der Empathie

  1. Statt Kerzen anzuzünden und Briefe zu schreiben wäre es sinnvoller das die Politiker endlich ihrer Verpflichtung nachkommen und dieses seit Jahrzehnte vernachlässigte Gesundheitswesen sanieren und die Gelder die dafür vorgesehen waren nicht in die eigene Tasche zu stecken. Was sind das für Zustände wenn man in ein staatliches Krankenhaus geht und nur 1x pro Woche dort ein Arzt ist. Keine Medikamente nichts gar nichts vorhanden ist? Kerzen und Briefe helfen den in den Ruien getrieben Kleinhändlern nichts. Dadurch werden die Armen der ärmsten nicht satt.

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