Cubas: Über die Stränge geschlagen

Asunción: Wegen unsachgemäßer Verwendung seines Einflusses wurde gestern Nachmittag Paraguayo Cubas aus dem Senat rausgewählt. Trotz einer großen Menge von Enthaltungen entscheiden in der Mehrzahl Colorados gegen ihn. Nun folgt ein alter Bekannter der Frente Guasu.

Paraguayo Cubas, wurde in den vergangenen Monaten zwei Mal wegen ungebührlichen Verhaltens suspendiert. Einmal weil er Wasser über einen Kollegen goß und einmal weil er sich nach Provokationen wehrte nachdem ihn ein anderer Kollege angriff.

Am vergangenen Wochenende, als er in einem Kommissariat in Minga Porã zwei Polizisten schlug, weil er mit deren Haltung wegen Holzschmuggel nicht einverstanden war, schaltete sich sogar der Innenminister mit ein und kritisierte das Verhalten. Dass gestern kurzfristig über den Verbleib von Cubas im Senat entscheiden wurde, war sicherlich kein Zufall.

Senator Enrique Bacchetta wollte das Thema in die ordentliche Sitzung einbringen, schlug jedoch fehl. Erst in einer nachfolgenden außerordentlichen Sitzung, auf wünsch der Partei Patria Querida, kam es zur Abstimmung gegen Cubas, die er mit 23 Mindeststimmen verlor. Die Opposition nahm an der Sitzung schon nicht mehr teil, da sie nicht dies nicht befürwortete.

Jetzt folgt Cubas Miguel Fulgencio “Kencho” Rodríguez (Frente Guasú), wie Kongresspräsident Blas Llano mitteilen ließ.

Wochenblatt

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5 Kommentare zu “Cubas: Über die Stränge geschlagen

  1. Oh mann, Ein guter Politiker wird mal wieder rausgekickt, so wie damals Oviedo, nur auf anderer weise… Mal sehen ob er noch einen weg zurück findet und sich vielleicht doch als Präsident aufstellen lassen kann. Einer der besten Politiker die ich gesehen habe. Einer der sein Mund aufmacht und sagt offen was sache ist.

  2. Und was hat im sein ganzes exzentrisches Verhalten eingebracht? Hat er damit irgendetwas bewirkt? Nun ist er durch seine eigene Schuld völlig „aus dem Verkehr gezogen“. Nicht einmal die unfähige Opposition setzte sich für ihn ein. Und die Bürger? Zum vergessen, sie müßten sich ja mal bewegen.

  3. So weit ist es mit Paraguay, wenn so ein seltsamer Kautz als präsi gewünscht wird. Glaubt ihr echt, der würds anders machen, wenn er an der Macht wäre? Politiker machen weltweit NIE was fürs Stimmvieh, sie sind unnütz wie ein Kropf, kosten nur massig Geld. Parlamentarische Demokratie ist eine Sackgasse!

  4. Das alte Märchen, es gäbe gute Politiker, nein, es ist und bleibt ein Märchen, man wünschte es sich so sehr, vergisst darüber die Realität. Politiker sind käuflich, sie arbeiten nicht, sie verschachern alles, was sich anbietet, sie dienen nur dem System, niemals dem Volk. Irgendwann, wenn es dem geknechteten Volk mal wieder reicht, dann kommt einer der sich auflehnt…. Oder eben auch nicht, denn dem Volk wurde das Denken abgewöhnt…

  5. Einer mit Ami Staatsbürgerschaft im Dienste Paraguays. Na, ja. Wer gut im Sinne der Globalisten regiert, kann machen was er will und wird niemals gekündigt. Das heißt also, dass er doch ein paar gute Sachen vor hatte.

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