Dank eines Sehers Toten aufgefunden

Buenos Aires: Ein Paraguayer, der mehrere Tage in Argentinien vermisst wurde, konnte dank eines Sehers tot in einem Brunnen aufgefunden werden. Er wurde anscheinend mit mehreren Messerstichen umgebracht.

Der Verstorbene wurde als Ronaldo Chaparro identifiziert, ein 35-jähriger Paraguayer, der in der Gegend von Santa Brígida in der Provinz Buenos Aires lebte und seit dem 27. Oktober verschwunden war. Florencia Flores, die Nichte des Verstorbenen, kontaktierte die Zeitung ABC Color wegen dem Fall.

Mehrere Medien im Nachbarland, wie Todo Noticias, erwähnen, dass die Familie des Opfers eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatte, die Suche jedoch keine Ergebnisse erbrachte.

Andere Presseinstitutionen berichten, dass sich die Familie “mit einem Seher beraten“ habe, der angeblich Chaparros Tod bestätigte und ihnen sagte, dass sein Körper in einem stillgelegten Brunnen sei. Tatsächlich befand sich der Körper an einem Ort mit den vom mutmaßlichen Seher beschriebenen Merkmalen, in derselben Gegend, in der er lebte und mit Anzeichen eines gewaltsamen Todes durch mehrere Messerstiche.

Es gibt einige Hypothesen über das Motiv des Verbrechens, zumindest wie sie von Angehörigen des Opfers geäußert wurden, die von Anfang an die Suche und Nachforschungen begleiteten.

Den Angehörigen zufolge hätte Chapparo in der Nacht seines Verschwindens an einer Kartenrunde teilgenommen, in der er 7.000 US-Dollar gewann, was zu Streitigkeiten mit einem anderen Mitspieler der Bar führte, in der das Treffen stattfand. Die Identität der Person, die sich mit dem Verstorbenen gestritten hätte, wurde nicht bekannt gegeben. Es ist jedoch nicht klar, ob man versucht hatte, Chapparo auszurauben oder ihn einfach nur wegen dem Streit zu töten. Die Ermittlungen bezüglich des Falls werden bereits von der Staatsanwaltschaft des Nachbarlandes durchgeführt.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Dank eines Sehers Toten aufgefunden

  1. Na, für tote Bürger im Ausland führt Paraguay wenigstens Ermittlungen durch. Bei Deutschen dagegen die in Paraguay sterben, sorgt die Botschaft samt Helfern schnell dafür diese möglichst am nächsten Tag unter die Erde zu bringen OHNE Ermittlungen geschweige denn überhaupt Gerichtsmedizin (die eigentlich Pflicht wäre).

    1. Wer führt hier Ermittlungen? Die Staatsanwaltschaft des Nachbarlandes: Argentinien. Welche logischerweise auch für Straftaten auf argentinischem Staatsgebiet zuständig ist.

  2. Oh man ein „Seher“, für mich ist das der Täter oder Mittäter. Aber den an alles “ Glaubende“ Südamerikaner kann man alles für “ Echt“ verkaufen. Joss und Co, werden sicher sagen, er hat eine “ Eingebung“ von Gott erhalten. Geister, Seher, Pomperos, Hexer was gibt es hier noch alles? Aber meine Frage wird sicher ausreichend beantwortet.

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