Das Eldorado aus Capiatá

Capiatá: Der Weg ist das Ziel oder in diesem Fall das Graben und nicht der Glanz. Denn trotz tagelanger Erdarbeiten und der Zusicherung des Verantwortlichen Juan Díaz, mit der Baggerschaufel den Goldkoffer schon berührt zu haben, fehlt eigentlich nur eines …und zwar ein neuer Mitspieler um Kampf um das Gold.

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Neben dem Umweltsekretariat (SEAM), welches in der Vergangenheit eindrucksvoll seine Kompetenz bei der Reinigung des Ypacarai Sees unter Beweis stellen konnte, und hier negative Folgen für die Anwohner sieht, ist auch Oscar Tuma, Volksvertreter der Colorado Partei ,ins Rampenlicht getreten und verkündete die Interessen seines Schwagers zu vertreten. Der soll Eigentümer des Grundstücks sein, welches derzeit die Stadt als ihres deklariert wird. Dadurch erhofft er sich die Hälfte der erklärten 10 Tonnen Gold die einen Gesamtwert von 460 Millionen US-Dollar hätten, so sie denn existent sind und gefunden werden.

Etwas mystisches soll ebenfalls den Schatz umgeben. Eventuell der Grund der zum baldigen Abbruch der Aktion führt. Juan Díaz, der nach wie vor an seine Suche glaubt, gerät mehr und mehr in Misskredit, jedoch nicht bei den Medien sondern bei den Anwohnern. Bei all der Einmischung und den geschätzten 5.000 Anrufen die Díaz tagtäglich erhält, wäre ein Abbruch der Suche in Betracht zu ziehen.

(Wochenblatt)

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