So verdient man 21 Millionen Guaranies pro Monat

Ayolas: Während viele Menschen verzweifelt sich Gedanken machen wie man an solch eine Menge Geld kommt und dann ins illegale Treiben abrutschen versuchen es andere wiederum mit Einfluss. Dank der Tatsache, dass die auf dem Foto abgebildete Frau mit dem Augusto José Félix Paiva, Privatsekretär von Präsident Franco, verheiratet ist, wurde ihr der wenig ermüdende Posten bei Yacyretá gesichert mit einem Spitzengehalt von 21.500.000 Guaranies bzw. rund 4.000 Euro.

Silvana Coscia Nogués, die trotz des Zwistes von Lugo und Franco unter Erstgenannten eingestellt wurde, studierte nicht. Ihre Gehaltsstufe ist die G-6, eine der höchsten. Unter dem Chef ihres Mannes wurde sie jedoch weiter befördert und ihr Arbeitsvertrag ist unbefristet.

Sie wurde, so kurz vor der Wahl, von ihren eigenen Kollegen angezeigt, was dem Wahlgewinner, Horacio Cartes, nicht ungelegen kommt. Ihre Funktion, die sie ausübte, wurde auf dem Papier nur geschaffen, um ihr die Gehaltsstufe zu erteilen. Der Presse gegenüber verhielt sie sich nicht sehr auskunftsfreudig, was die veröffentlichten Bilder verdeutlichen sollen.

(Wochenblatt / Abc)

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18 Kommentare zu “So verdient man 21 Millionen Guaranies pro Monat

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    sollte diese Postition in näherer Zukunft vakant werden, so bebwerbe ich mich schon mal vorab.
    Meine Stärken:
    Ich kann ausser einem Handy, gleichzeitig die Kaffeetasse halten.
    Anpassung an gegebene Voraussetzungen fallen mir sehr leicht.
    Auf keinen Fall lasse ich mich in dieser Form fotografieren.
    Meine Schwächen:
    Gelegentlich möchte ich tatsächlich arbeiten, mir ist jedoch bewußt, dass ich diese Neigung besser zuhause ausleben sollte.
    Gern bin ich bereit, auch für 15.000.000 GS Anfangsgehalt zu arbeiten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Heidi XYZ

      1. Hallo unica, soben habe ich meine Absage bekommen,
        ich sei überqualifiziert und zudem sei meine Gehaltsforderung zu gering. Da könne wohl etwas nicht stimmen.
        Tja, da hab ich wohl Pech gehabt 😉 🙂

        1. Na, wer gelegentlich arbeiten will, wird ohnehin nicht angenommen. Aber wenn du gelegentlich etwas arbeiten willst, könntest du es als Lehrerin versuchen. Allerdings bist du dafür dann auch sicherlich hoffnungslos überqualifiziert.

  2. Das ist die Regel.
    Die verantwortlichen Chefs können nur mit Mühe und viel Protestieren verhindern, dass die Wenigen, die wirklich etwas können und auch leisten, von der Politik auch noch entlassen werden und dann der Betrieb endgültig nicht mehr laufen kann.

  3. beim lesen dieses artikels im WOCHENBLATT ist mir ganz
    schwer aufgestossen.denn ich kenne diesen augusto jose
    felix „roncho“ paiva nur zu gut.er stammt aus pilar.
    er bildet sich etwas ein weil sein grossonkel dr felix
    paiva von 1937-1939 praesident von paraguay war. er selbst hat ebenfalls eine langjaehrige erfahrung als
    „ZOQUETERO“.seit 1998 ist er im parlament beschaeftigt.
    der damalige abgeordnete luis.f.delfino plra hatte ihm diesen job verschafft.dieser paiva ist ein elitaerer pinkel der niemals durch eigene popularitaet in der
    politik aufgestiegen waere.dass seine frau diesen gut bezahlten job hat wusste hier niemand. von einer anderen dame ist bekannt, dass sie einen spitzenjob bei yacyreta hat und sogar an die 40 000 000 G verdienen soll. sie ist die frau des ausscheidenden
    junta departamental mitglieds alberto „papi“gheringhelli, plra. ebenfalls ohne universitaets-
    ausbildung wurde diese frau, mit namen diaz und aus dem
    dorf laureles stammend,zuerst von ihrem schwager, dem
    verstorbenen colorado abgeordneten benjamin maciel
    pasotti in der amtszeit von duarte frutos in der
    „controlaria“ untergebracht. durch beziehungen zu
    federico franco, ich glaube er war trauzeuge,und salyn
    buzarquis, wurde ihr dieser „spitzenjob“ besorgt.
    warten wir ab, ob der neue chef von yacyreta,diese
    beiden „hart atbeitenden“ damen in diesen spitzen-
    stellungen behaelt? hoffentlich nicht.

    1. Ja das ist genau die richtige Einstellung !
      Sehr stark verbreitet, die 3 Affenmethode.
      Mit solch eine Einstellung wird sich hier aber nie etwas ändern.
      Wer einen Misstand duldet,
      der unterstützt ihn !

  4. OK. Ich arbeite auch für 5.000.000 PYG kein Problem.Ich habe mein Ausbildung mit Dokument für eine Wirtschaftliche-Unterstützung zum Wiederaufbau in Deutschland.

  5. Ein Schlag ins Gesicht jedes kleinen Paraguayers der versucht mit Gelegenheits Job seine Familie über Wasser zu halten und nicht ins Krimminelle Milieu abzurutschen. Erste Maßnahme in Behörden sollte sein ,ein Striktes Handy Verbot am Arbeitsplatz.

  6. Das ist das Problem, das treibt Blüten und das ganze Land blüt, ist dann mal jemand rausgeflogen sitzt schon der nachste aus gleichen Grunde auf den Posten

  7. Die Schlagzeile hat wenig mit dem Sachverhalt zu tun. So verdient man 21 Millionen Guaranies. Diese Frau bekommt diesen Betrag einfach ohne ihn wirklich zu verdienen.

  8. meint man denne das gibt es in Deutschland nicht – hier gibt es Parteikasten – und immer wenn in Ländern oder beim Bund die Partei wechselt , werden Posten verschachert – Versorgungsposten — hier in D. ist es auch unbegreiflich wie manche zu Ihrer Luxuspension gekommen sind …

  9. Vergönnen wir doch der jungen Frau diesen Lohn. Sie geht niemanden auf die Nerven, da sie die meiste Zeit nicht am Arbeitsplatz anwesend ist. Außerdem ist sie die Frau des Privatsekretärs vom Präsidenten und nicht irgendein Hausmütterchen und das wiederum prädestiniert sie genug für so einen Job.

    Man kann doch nicht erwarten, dass sie in einer solchen gesellschaftlichen Stellung in einen privaten Haushalt putzen geht oder Chipa auf der Straße verkauft. Die Frau des Privatsekretärs des Präsidenten muss eine entsprechende Stellung besetzen. Eine Dame der High Society bratet ja auch keine Würstel im Mercado 4.

    Noch dazu hat sie keine UNI Ausbildung und es ist schwer für sie eine entsprechende Arbeitsstelle in der Privatwirtschaft zu finden, wo man fürs Nichtstun so entlohnt wird.

    Sie könnte im besten Fall bei Burger King Hamburger verkaufen, aber nicht viel mehr und da ist im Moment nichts frei. Außerdem wird sie dort nicht Gs. 21.000.000,- Millionen verdienen.

    Also bleibt nur der Staat. Da ist nichts anrüchiges daran. So macht es endlich wieder Spaß seine Steuern zu zahlen, da man weiß, dass die Gelder zweckentsprechend verwendet werden.

  10. Ihr alle tut der Dame unrecht. Im Artikel heisst es nur, dass sie keinen Uni-Abschluss habe, d.h. dass sie sehr wahrscheinlich die Grundschule abgeschlossen hat, das doch immerhin 50% der Bevölkerung erreicht. Soll sie da nicht etwas mehr verdienen dürfen?
    Ausserdem musste sie nicht wie Ihr DACH durchschnittlich sieben Stunden zur Grundschule – wohl mangels Auffassungsvermögen – nein, die gute Dame ist wie alle hier täglich vier Stunden zur Grundschule. Den Rest hat sie sich selber aus dem Basura-TV erlernt. Ist das nicht unser aller Hochachtung wert?
    Nicht einmal einen Uni-Abschluss hat sie sich erkauft! Auch keine Dissertation abgekupfert! Diese Frau verdient meine Hochachtung!

  11. man muss es auch mal so sehen: vielleicht werden die Millionen von Guaranies wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren….

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