Das Geschäft mit dem Abfall

Asunción: Das Geschäft mit dem Abfall scheint recht einträglich zu sein. Die Firma Empo S.A ist für die Verwaltung der Mülldeponie Cateura zuständig und schuldet dem Staat mehr als 6 Milliarden Guaranies.

Der stellvertretende Minister für Steuern, Óscar Orué, berichtete, dass der Generalkontrolleur der Republik (CGR) der Stadtverwaltung von Asunción empfohlen habe, den Vertrag mit dem Unternehmen zu kündigen, da es “eine Vielzahl von Unregelmäßigkeiten” gebe, die von Beamten bei einer Steuerprüfung festgestellt worden seien, darunter die schwerwiegendste eine Vorlage falscher Steuerbescheinigungen, um die Gebührenerhebung und den Betrieb der Mülldeponie in Asunción fortzusetzen.

Orué sagte: „Vor anderthalb Jahren haben wir vom Finanzministerium eine Klage wegen Nichtzahlung von Steuern eingereicht. Die Stadtverwaltung reichte ihrerseits Strafanzeige wegen angeblicher Fälschung von Dokumenten ein“.

Nach den Anzeigen seien die Vertreter des Unternehmens zum Finanzamt gegangen und hätten sich auf einen Zahlungsplan geeinigt “über den Gesamtbetrag der geschuldeten Steuern, die von uns festgesetzten Geldbußen und die Verzugszinsen. Dies wurde von einem Gericht genehmigt und der CGR ordnete die Bildung eines neuen Teams von Sonderinspektionen an, die eine Prüfung des Vertrags der Gemeinde Asunción mit Empo S.A. durchführen, um zu klären, wie es in Zukunft weitergehen soll“, fügte Orué an.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Foto Archiv

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1 Kommentar zu “Das Geschäft mit dem Abfall

  1. Die Mülldeponie von Asuncion, die alljährlich in der Regenzeit vom Hochwasser des Rio Paragauy gereinigt wird? Für was sollens den auch Steuern zahlen. Ist ja immer wieder leer die Deponie. Die schlauen Einheimischen sparen sich die Müllabfuhrgebühr eh, obwohl Streichholz teuer und Bier grati dank Einsparung. Auf was sparen sie denn außer Bier? Na, für den Onkologen, wenn die Kleinkinder dann mal etwas größer sind, zumindest ihre Organe. Phänomenal schlau.

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