Das Leid der Milch- und Käseerzeuger

Isla Umbú: 170 Liter Milch pro Tag produzieren die Landwirte normalerweise in Isla Umbú. Nun sind es nur noch 40 Liter täglich. Es lohnt sich nicht mehr, deswegen nach Pilar zu reisen und das Produkt zu vermarkten.

In der eingangs erwähnten Stadt, im Departement Ñeembucú, sind die Landwirte in dem Milch- und Käsesektor schwer von den Überschwemmungen durch anhaltende Regenfälle betroffen.

Nery Quintana ist ein Produzent aus dem Bereich von Takuru Pyta und besorgt über die aktuelle Situation. „Wir haben täglich rund 170 Liter Milch gemolken, nun sind es nur noch 40 Liter“, sagte er.

Das Landwirtschaftsministerium hat 15 Tonnen Viehfutter in die betroffene Zone geschickt, damit die Kühe auf den überschwemmten Feldern Nahrung erhalten. „Das ist ein Hohn in Anbetracht des Ausmaßes der überfluteten Gebiete. Diese Flutkatastrophe, die noch lange nicht vorbei sein wird, auch wenn das Wetter besser wird, führt zu einem ernsten Problem“, erklärte Quintana.

Die wirtschaftlichen Verluste in ganz Ñeembucú sind enorm. Die Gemüseproduktion dürfte sogar einen Totalverlust erleiden.

Quintana macht sich noch weitere Sorgen, vor allem dann wenn eine Kältewelle eintreten sollte. „Es wird dann wohl sehr wichtig sein, Tiere zu töten, bevor sie selber verenden und es zu dem Ausbruch einer Seuche kommt. Wie diese dann wieder ersetzt werden ist fraglich, denn die finanzielle Einnahmequelle ist nicht mehr vorhanden. Alles spricht gegen uns, aber es werden noch viele andere das Ausmaß zu spüren bekommen“, betonte der Milchproduzent.

Quelle: Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Das Leid der Milch- und Käseerzeuger

  1. Eine solche nationale Katastrophe erfordert sofortige nationale Hilfsmaßnahmen durch die Regierung. Betroffen sind ja nicht nur die Bauern und mit ihnen die gesamten Bewohner der Region, sondern auch sämtliche Verbraucher Paraguays durch steigende Preise für Milchprodukte und Gemüse. Ob die Politiker Paraguays das aber kapieren und sich dafür einsetzen ist eine völlig andere Frage, denn ihnen geht es ja weiterhin sehr gut, ihnen fehlt es an nichts, sie können weiterhin aus „dem Vollen schöpfen“ und spüren Preiserhöhungen nicht einmal im Ansatz. In solchen Situationen zeigt sich wer von den „Volksvertretern“ wirklich das Volk vertritt.

  2. Christian !
    was Sie schreiben ist Polemik, das hilft niemanden.
    Hier braucht’s vernünftige Politik und Politiker mit Weitsicht.
    Hier braucht’s vernünftige Menschen, Leute mit Vision. hier muss man sich zusammen schlissen um dauerhafte Lösungen zu finden. Jammern hilft net und Politiker schelte auch net. Nur gemeinsam kann man ( Mann ) hier was erreichen und Abhilfe schaffen. Es gibt viele gute Beispiele in Deutschland, Europa und auch in Paraguay .
    Es gibt da einen Song von der Band “ die Toten Hosen “ ( ist net unbedingt jedermann’s Geschmack, doch vielleicht hilft’s ) den findet Ihr auch in bei YouTube, der lautet so “ Steh auf wenn Du am Boden bist “ vielleicht gibt es in auch auf spanisch. .Währe bestimmt was für die speyrische.
    Ich kann Euch leider von hier aus net helfen, doch ich drücke euch die Daumen.

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