Das Museum der “Heiligen Schriften“

Asunción: Bibeln aus vielen Ländern der Erde und in unterschiedlichen Sprachen können Interessierte nun in einem Museum besichtigen. Die Ausstellung heißt “Dr. Martin Luther“.

Prof. Dr. René Krüger hat die Sammlung in der Evangelischen Gemeinde von Asunción vorbereitet und ist der Öffentlichkeit zugänglich. Die Bibeln sind nicht nur für Erwachsene interessant, auch jüngere Altersgruppen werden angesprochen. Wertvolle Stücke, teilweise noch auf Pergament befinden sich darunter, wie die original Wenzel Bibel (1385-1447), Gutenberg, Luther, das Neue Testament von Erasmus (1516), illustrierte Schriften sowie auch Gottesbücher in Miniaturform.

„Ein seltenes Exemplar ist die Ottheinrich Bibel, das älteste wohl eine Rolle des Propheten Jesaja 100 vor Christus“, erklärte Krüger.

Ein weiteres Highlight in der Sammlung dürfte eine Torarolle sein. Besonders angezogen fühlten sich die ersten Besucher auch von einer Faksimile Kopie der Gutenberg Bibel, das erste Buch, das mit beweglichen Lettern gedruckt wurde.

Krüger begann in der Stadt Buenos Aires mit dem Sammeln von Heiligen Schriften. „Es war eine Arbeit über mehrere Jahre, 70% der Bibeln wurden aber in den letzten zwei Jahren erworben“, erklärte der Professor. „Wir wollen den Menschen die erstaunliche Geschichte offenlegen. Die Bibel ist das erste Buch, das in der Welt übersetzt wurde. In jeder Sprache gibt es mehrere Versionen. Diese überraschenden, kulturellen Ereignisse wollen wir den Menschen näher bringen“, erklärte Krüger weiter.

Er fügte an, das Museum hätte eigentlich einen festen Ort, mit der Möglichkeit eine Wanderausstellung an anderen Plätzen durchzuführen. Im März 2017 gibt es zum 500. Jahrestag der Reformation von Martin Luther eine große Veranstaltung mit kulturellen und sozialen Aktivitäten.

Quelle: ABC Color

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19 Kommentare zu “Das Museum der “Heiligen Schriften“

  1. “Dr. Martin Luther“??? An welcher Fakultät hat den der Herr Luther studiert, promoviert, welche neuen wischenschaftlichen Erkenntnisse geliefert und wie viele Millionen Tote kann man zu den Opfer der Religionskriege 1618 bis 1648 zählen?
    Ich weiß es auch nicht. Ich erwarte auch nicht, dass ein fanatischer Kenner der Bibelrunde, pardon, -kunde, eine rationale Antwort geben wird (außer Schlötterlig und Titulierungen), aber man kann mit Sicherheit sagen, an der Fakultät für Physik und Astronomie an der Uni Heidelberg war es ganz bestimmt nicht. Halt! Stimmt nicht ganz. Er hat ja tatsächlich Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie in Erfuhrt studiert. Auch in Latein ausgebildet, damit ja kein Schäfchen seiner Predigten Unsinn versteht, sondern froh war, nach nicht ganz freiwilligem Aderlass zwecks Sicherung Luthers Lebensunterhalt sich wieder seinem Handy und Facebock-Profil widmen zu können.
    Jedenfalls hat er im laufe der Jahrhunderte wieder dutzende verschiedene promovierte und habilitierte Wischenschaftler hervorgebracht, die über sein Leben gewischenschaftelt und promoviert haben. Dazu zählt wohl auch Prof. Dr. René Krüger.

  2. Luther haßte bekanntlich die Juden wie die Pest, aber auch das einfache Volk. So forderte er die Oberen auf, die Bauern, die einen Aufstand wagten, zu massakrieren. Sicher im Namen Allahs, nein, ich meine im Namen Gottes. Hallelujah! Alles Verbrecher. Er hoffte aber, dass sich die Juden zu Christen konvertieren ließen.

  3. Ich werde auf die sehr „aufschlußreichen“ Kommentare der bekannten Christenhetzer nicht eingehen. Sie disqualifizieren sich selbst durch ihre Kommentare. Martin Luther war Dr. und Prof. der Theologie und prangerte die Mißstände der damaligen Katholischen Kirche, insbesondere das Leben im Vatikan an. Ja, er hetzte auch gegen Juden wie das in der damaligen Zeit üblich und nicht Recht war. Doch das tun auch heute wieder in zunehmendem Maße Menschen die scheinbar immer ein Feindbild benötigen. Wenn von Christenhetzern immer wieder darauf verwiesen wird, was im „Namen Gottes“ in den vergangenen Jahrhunderten für Verbrechen und Gräul begangen wurden, dann haben sie zunächst ja Recht. Aber diese Verbrechen wurden NICHT im Namen Gottes begangen und haben KEINE Rechtfertigung auf Grundlage der Bibel. Diese Verbrechen wurden im Namen der Katholischen Kirche, den Kirchenführsten und des Vatikans begangen, die damit die Gläubigen für ihre Machtspielchen mißbrauchten – genau wie heute. Es ist nicht richtig die einen Verbrechen mit den anderen Verbrechen zu vergleichen. Dennoch will ich auf folgende Fakten hinweisen. Im Namen des Kommunismuses (Hauptübel der Christen-und Gottesläster und Verfolger der Neuzeit) wurden und werden bis zum heutigen Tag hunderte von Menschen verfolgt und ermordet. So unter Lenin und Stalin mit weit über 30 Mio. Menschen in Rußland, unter Mao in China zig Millionen, unter Pol Pot in Kambodscha ebenfalls zig Millionen. In den damaligen „sozialistischen Bruderländern“ der UDSSR wurden Millionen von Menschen allein ihres Glauben Willens drangsaliert, in Gefängnisse gesperrt und in die Verbannung geschickt. Kirchen wurden zu Kasernen und Viehställen umfunktioniert. Und das alles in Namen des „real existierenden“ Menschen verachtenden Kommunismuses. Die Christenverfolgung gehen auch heute weiter in kommunistischen Ländern wie China (mit dem am schnellsten wachsenden Christengemeinden der Welt!) und Kuba. In islamischen Ländern sowieso. Das alles ist bekannt, wird jedoch von den Kommunisten und Atheisten verschwiegen – warum eigentlich? Alle menschlichen Ideologien dieser Welt kamen und gehen. Vom Kommunismus ist auch nicht mehr viel übrig. Doch der christliche Glaube, der Glaube an Gott auf Grundlage der Bibel ist stetig weiter gewachsen, allen Anfeindungen zum Trotz – bis zum heutigen Tag. Dies werden auch noch so fanatische Christenhasser und Gottesleugner nicht verhindern können, und wenn sie sich noch so ereifern! Die Macht Gottes ist stärker als das Geheule und der Spott der Christenhasser die sich als angeblich „aufgeklärte Menschen“ ausgeben. Schon im Kommunismus gab es Studienfächer wie „der wissenschaftliche Atheismus!“ Was für ein Blödsinn nur. Gott ist keine wissenschaftliche Erkenntnis, Gott kann man nicht beweisen (muß man auch nicht). Aber im Umkehrschluß kann auch niemand beweisen, daß es Gott nicht gibt. So ja auch die ehrliche Erkenntnis der wirklichen Agnostiker: „Wir wissen es nicht!“ Gott kann man nur persönlich erfahren und erfühlen. Und ja, man kann Gottes Wirken auch ganz real erleben. Dazu gibt es ungezählte Beispiele, auch in meinem eigenen Leben. Doch wer sich schon von vornherein Gott verschließt, ihn ablehnt, sich spöttisch und verächtlich über Gott ausläßt, Christen verfolgt oder öffentlich beleidigt und diskriminiert, der wird diese Erfahrung wohl niemals in seinem Leben machen. Aus meiner Sicht ein armer Wicht, denn er/sie lebt von einem Tag in den anderen wie das liebe Vieh, ohne wirklichen Sinn und Hoffnung und ohne den tiefen, inneren Frieden den die meisten wirklichen Christen in sich tragen. Diesen inneren Frieden kennen die Atheisten leider nicht. Schade, denn sie wissen nichts davon. So sterben iei am Ende ihres Lebens mit einer inneren Unruhe und großen Zweifeln, ja oftmals mit großer Angst vor dem Danach. Wer Sterbende schon begleitet hat, weiß davon zu berichten. Da werden selbst die zu Lebzeiten großmäuligen Atheisten und Gottesverächter plötzlich ganz klein und ängstlich. Wie steht schon in der Bibel: „Drum bedenke Mensch, daß Du einmal sterben mußt, auf daß Du klug werdest!“ In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine besinnliche Weihnachten, einen tiefen, inneren Frieden und die Erkenntnis, daß es Gott eben doch gibt“!

  4. Wir haben es bei den Schriften des Alten und des Neuen Testamentes mit antiken Texten zu tun, die mit unserer Zeit und unserer Gesellschaft nicht nur nichts zu tun haben, sondern die an unzähligen Stellen elementaren Grundsätzen einer modernen und freiheitlichen Rechts- und Gesellschaftsordnung widersprechen. Die Bibel zeigt an vielen Stellen beispielshaft, wie man nicht handeln sollte. Denn die Bibel ist ein Relikt aus einer anderen Zeit, Überbleibsel einer Epoche und eines Paradigmas,welches zu Recht auf den Schutthaufen der Geschichte gehört.

    Quelle: Dr. der Theologie Heinz-Werner Kubitza

    Lt. Matthäus 2.1 wurde Jesu vor 4 Jahren vor unserer Zeitrehnung geboren
    Lt. Lukas 2.1-7 wurde Jesus 6 Jahre nach unserer Zeitrechnung geboren

    Wie kann die Bibel glaubwürdig sein, wenn sich die Schriftgelehrten nicht einmal hier einig waren?
    Also: den Bibel-Qatsch als Gottes Wort sollte man schnellstens vergessen.

    1. Ich hab die Bibel nicht gelesen, aber sag mal genau wo die Bibel den „elementaren Grundsaetzen einer modernen und freiheitlichen Rechts- und Gesellschaftsordnung“ widerspricht.
      So konkret zwei Beispiele.

          1. morbus ignorantia

            Ich habe keine Zeit,meine Bücher zu wälzen. Schließlich muss ich noch im Garten arbeiten. Aber folgendes:
            In der Sicht der Psychoanalyse ist der Gott des Hiobbuches der Folterer, der klassische Sadist, der die Aufmerksamkeit seines Opfers will, das Interesse des Gequälten.
            Quelle: Dr. Gesine Palmer, Religionsphilosophin, Berlin

  5. Bibelverfälschung:
    Meinen Feinden jagte ich nach und vertilgte sie, und ich kehrte nie um, bis ich sie umgebracht habe. (2. Sam 22,38) Das gefangene Volk der Ammoniterstadt Rabba legte er „unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon“s (2. Sam 12,31).
    Das Verbrennen in den Ziegelöfen war der evangelischen Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg offenbar so peinlich, dass sie, entgegen der Übersetzung von Martin Luther, änderte in: „und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten“
    So wird die „heilige Schrift“ bis heute nach Gutdünken verfälscht.

    1. Es steht auch geschrieben das:
      Matthäus 12, 36
      Ich sage euch aber, daß die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.

      Fassen Sie sich kurz, sonst werden Sie den Betrieb dort oben mächtig aufhalten!
      Grüße

      1. Es ist unsinnig, mit der „heiligen Schrift“ zu beschäftigen, da sie von Lügnern, Betrügnern, Gaunern, Besserwissern und Psychopathen zusammengeschustert wurde. Es lohnt sich, Bücher zu lesen, die von Wissenschaftlern über die Bibel geschrieben wurden. Theologen im Ruhestand sagen die Wahrheit, genauso wie Theologen, die nicht für die Kirche oder kirchliche Einrichtungen arbeiten wollen, denn ansonsten würden sie hinauskomplimentiert, wie etwa ein österreichischer Theologie-Professor, der „frech“ behauptete, über
        80 % der katholischen Priester seinen etwa vom anderen Ufer oider hätten eine Geliebte, oftmals mit Kindern. Geliebte und Kinder weden von der Kirche drangsaliert, während der Herr Pfarrer davonkommt. Wie gehabt.

        1. Genau für diese Gauner, Lügner und Betrüger wie Sie sie benennen starb der Erlöser Jesus Christus um Sie zur Busse zu rufen.
          Auch Sie werden noch erstaunt sein wer im Reich Gottes sitzt.
          Matthäus 21, 31
          Wer von diesen beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Da spricht Jesus zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren kommen eher in das Reich Gottes als ihr!
          Berufen Sie sich nur weiter auf die Schriftgelehrten!
          Grüße

          1. morbus ignorantia

            Der Quatsch wird quätscher bis er quietscht. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass je niedriger der Bildungsstand, desto größer die Bereitschaft ist, jedwegen Unsinn zu glauben. Woran liegt es nur, dass 95 % der Wissenschaftler der westlichen Welt Atheisten sind? Meine Urteile basieren ausschließlich auf wissenschaftliche Ergebnisse und nicht auf Dummschwätz.
            Übrigens: was mir an Martin Luther gefällt, ist seine AUssage: zweimal in der Woche oder vier schadet weder Dir noch ihr. Hier hatte er recht..

  6. Es liegt ganz einfach daran werter Herr das der Mensch vom Baum der Erkenntnis aß und 95% der angeblichen Erkenntnis über Gut und Böse erliegen. Sie meinen alles zu wissen.
    Aber es geht in der Bibel um Glauben, demnach haben Sie mit Erkenntnis jegliches Mitspracherecht verloren da ja nicht gläubig!
    Was in irgendwelchen Büchern geschrieben steht interessiert mich nicht-Das Feldzeichen steht in der BRD.
    Und das Gericht des Herrn hat begonnen-am Hause Gottes!
    Die Wolkensäule stand vor Israel-Aufwachen die Herren!
    Grüße

    1. Der gewöhnliche Bibelleser versteht das Neue Testament gerne als Einheit und neigt dazu, das Beschriebene zu harmonisieren. Ein Neues Testament gibt es für den Historiker eigentlich nicht, nur eine Ansammlung von mehr oder weniger guten Quellen zur Geschichte des Urchristentums.
      Übrigens: es ist nachgewiesen, dass Menschen, die indoktriniert oder gehirngewaschen wurden, auf einem blödsinnigen Standpunkt selbst dann bestehen, wenn ihnen einhundert gegenteilige Beweise vorgelegt wurden. Schade. Aber so ist das mit den Menschen. Die meisten sind unwillig, hinzuzulernen. Es sei denn, es geht um Bier und Pizza.

  7. Bier und Pizza sind ein schlechter Vergleich zur Heiligen Schrift.
    Es mag Ihnen seltsam vorkommen, dennoch würden die Bücher nicht ausreichen um die Wundertaten des Herrn in diesem so jämmerlichen Lebens in Worte zu fassen.
    Und wieder-es geht ums Verstehen bei Ihnen-bei uns jedoch um Glauben, was ist daran so schwer zu verstehen?
    Sind nicht die Gehirngewaschen die nix mehr kapieren?
    Grüße

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