Das Museum der tausend Seelen

Asunción: Viele Museen laden ein die Kultur oder Geschichte Paraguays zu erleben. Die Anfänge der paraguayischen Medizin sind sicherlich interessant, mehr als tausend Seelen zu erkunden. Auch die Nazi Vergangenheit ist in dem Museum vom Hospital de Clinicas dokumentiert.

Das Museum vom Hospital de Clinicas befindet sich im Stadtviertel Sajonia. Von der Fakultät der Medizinischen Wissenschaften, federführend durch Dr. Salvador Addario, entstand die visionäre Idee. Es soll das Erbe der Gesundheit offenbaren und deren Vergangenheit behalten. Das Museum ist eigentlich ein kulturelles Erbe, festgehalten in der Resolution Nr. 528/2013.

Der Eintritt ist frei. Jeder kann die Ausstellung besuchen. Die Öffnungszeiten sind täglich von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Im Foyer wird als erstes die Geschichte der traditionellen Vorfahren, der Guarani Indianer, vorgestellt. Als Hauptwaffe gegen Krankheiten halfen Kräuter und andere pflanzliche Heilmittel. Während des Triple Allianz Krieges kamen drei Vinzentinerinnen nach Paraguay, die in einem weiterem Raum über ihr damaliges Leben und den Fortschritt in der Medizin erzählen.

Des Weiteren berichteten die ersten 10 Ärzte in Paraguay über ihre Erfahrungen mit den Patienten in Paraguay. Alles wurde fein säuberlich dokumentiert.

Nicht weniger interessant dürfte die Geschichte vom “Schlächter von Riga“, alias Eduard Roschmann sein. Er war Mitglied in der NSDAP und der SS. Am 10. August starb Roschmann in dem Hospital de Clinicas in Asunción.

In einem weiteren Abschnitt wird den Tausenden von Seelen gedacht, die im Chaco Krieg ihr Leben ließen aber auch die psychische und physische Anstrengung eines jeden Paraguayers vor Beginn einer Schlacht.

Quelle: Ultima Hora

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