Das Projekt der Fantasie

Eugenio A. Garay: Wieder einmal erfolgte ein Projekt der Fantasie, das noch weit von der Wirklichkeit entfernt ist. Grund dürften die politischen Spannungen im Departement Guairá sein.

Óscar Chavez, der behauptet Gouverneur von Guairá zu sein und dies auch von der Wahljustiz bestätigt wurde, erhebt schwere Vorwürfe. Er prangert an, dass in der Stadt und dessen Umkreis von Eugenio A. Garay schon fast eine Milliarde an Guaranies durch seinen Vorgänger, Rodolfo Friedmann, für ein Asphaltprojekt ausgezahlt worden seien. Zu sehen ist aber bis heute noch nichts Konkretes.

Chavez behauptet steif und fest, Friedmann habe den Vertrag unterzeichnet. Die Wiederherstellung der asphaltierten Straßen kostete die Gouverneursregierung von Guairá 1,450 Milliarden Guaranies.

„Seit dem letzen September sollten eigentlich die Arbeiten beginnen. 90% der Gelder für die Investition sind schon ausbezahlt, aber es passiert nichts“, sagte Chavez. Sein Rechtsanwalt Jorge Portillo bedauerte ebenfalls, dass es bei dem Projekt zu keinen Fortschritten käme.

„Im September wurde der Vertrag unterzeichnet. Nach 60 Tagen müssen die Arbeiten beginnen. Diese Frist ist schon abgelaufen. Es ist eine Schande, wie die Öffentlichkeit belogen wird“, sagte Portillo.

Zuständig für das Asphaltprojekt ist das Unternehmen Gercom Ingenieros und Asociados. Alle Dokumente befinden sich auf dem öffentlichen Auftragsportal vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) einsehbar. „Es gibt keine Arbeiten in Eugenio A. Garay. Wir bitten nun das MOPC um eine Überprüfung. Wieder einmal ist das wohl ein Projekt der Fantasie, aber die Verantwortlichen dafür müssen ihr Gesicht zeigen“, sagte Portillo.

Wochenblatt / Ultima Hora

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