“Das schlechteste Management aller Zeiten“

Asunción: Es geht wie immer ums Geld. Diesmal gerät das Management der Zentralbank und dort vor allem der Präsident, Carlos Fernández Valdovinos, in die Schusslinie von einer Gewerkschaft.

Edmundo Quevedo, Präsident der Arbeiterversammlung aus der Zentralbank von Paraguay (BCP), ist aufgebracht, weil der Tarifvertrag immer noch nicht unterzeichnet wurde.

Eigentlich hätte dies schon zum Jahresende 2017 der Fall sein sollen. Quevedo stellte klar, dass das Abkommen keine neuen Vorteile brächte, sondern lediglich die bereits im Ausgabenbudget genehmigten, nach und nach anpassenden Bezüge, vorsehe.

„Es ist schwer mit Valdovinos zu reden. Ich verstehe, dass er die Gewerkschaften nicht mag. Meiner Meinung nach ist er aber eine sehr stolze Person. Es erfolgte die schlimmste Behandlung der BCP in Bezug auf seine Staatsangestellten. Valdovinos war der schlechteste Präsident aller Zeiten“, klagte Quevedo.

Nun fordern die Beamten der BCP Valdovinos auf, innerhalb von 24 Stunden den Tarifvertrag endlich zu unterzeichnen. Andernfalls kommt es nächste Woche zu einer Gewerkschaftsversammlung, um zu analysieren, welche Maßnahmen ergriffen werden können. „Die Angestellten von der BCP sind müde von unerfüllten Versprechen und dieser Mann ist ein Meister darin, Versprechen zu machen, die nicht erfüllt werden“, betonte Quevedo.

Einige Senatoren und Abgeordnete fordern den “Kopf“ von Valdovinos, nachdem er Santiago Peña bei den internen Wahlen begleitete und sie der Ansicht sind, dass dabei das Reglement der BCP verletzt wurde. „Wir fordern ebenfalls die Entlassung oder den Rücktritt von Valdovinos. Ich denke, der Rücktritt wäre eine gute Entscheidung, für einen Mann, der so viele internationale Auszeichnungen erhielt“, sagte Quevedo.

Wochenblatt / ABC Color

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