Das grüne Gold im Aufwärtstrend

Paso Yobai: Während in der Region von Paso Yobai, Guairá, immer noch das Goldfieber vorherrscht und vielleicht mehr Unglück als Positives bringt sind die Landwirte beim Anbau von dem grünen Gold, der Yerba Mate, zumindest zufrieden.

Die konstanten Regenfälle haben die Bauern in dem Sektor begünstigt. Mehrere Fabriken zur Verarbeitung sind in der Zone von Paso Yobai ebenfalls präsent.

Der Preis für die Yerba-Mate-Blätter lag letztes Jahr bei 1.800 Guaranies pro Kilogramm. Nun erwarten alle Produzenten in der Zone, dass dieses Jahr wohl ein Preisansteige bei der Ernte erfolgt. Das Landwirtschaftsministerium schätzt die Anbaufläche von Yerba Mate im Raum Paso Yobai auf rund 8.000 Hektar.

Die Regenzeit war günstig für das Wachstum der Pflanzen, vor allem besonders bei denen, die erst letztes Jahr gesetzt wurden. Jedoch führten die Niederschläge auch zu einem vermehrten Aufkommen von Unkraut.

„Das Klima ist ideal, aber auch die Unkräuter sprießen. Deshalb ist eine ständige Beseitigung wichtig, damit der Yerba-Strauch eine gute Sauerstoffversorgung erhält“, sagte Rogelio Pinto, ein ortsansässiger Landwirt aus dem Sektor.

Pinto erklärte weiter, dass eine ständige Weiterbildung von verschiedenen Organisationen, egal ob staatlich oder privat, erfolge und so der Anbau von Yerba Mate immer professioneller werde.

„Das Unkraut zwischen den Linien wurde mit einem Traktor beseitigt, jetzt aber machen wir das händisch mit Macheten, weil das Unkraut sehr schnell wächst und die Maschine nicht immer zur Verfügung steht. Man darf keine Zeit verlieren, sonst kommt man nicht mehr nach“, sagte Sergio Duarte, ein anderer Yerba Mate Landwirt.

Eine optimale Parzelle kann bis zu 15 Tonnen Yerba Blätter pro Hektar produzieren, im Augenblick sind es in Paso Yobai sieben bis acht Tonnen von dem grünen Gold.

Die Ernte beginnt normalerweise im März und endet im September.

Wochenblatt / ABC Color

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