Das Schloss der Dominikaner

Areguá: Ohne die Dominikaner wäre wohl wieder ein Kulturerbe in Paraguay vor dem Verfall. Ein historische Schloss, 30 Kilometer von Asunción entfernt, zieht immer mehr Touristen und Einheimische an.

„Natürlich freut es uns, dass immer mehr Historiker, Ingenieure und Architekten sich für das Schloss Carlota Palmerola interessieren. Es sind aber auch viele junge Menschen darunter, die etwas von der Vergangenheit wissen wollen. Sie ist Grundlage unserer Kultur“, sagte Schwester Herminia. Sie gehört der Kongregation der Dominikanerinnen an, lebt auf der Burg und kümmert sich mit ihrem Orden um den Erhalt. Das Alter des Gebäudes wird auf 157 Jahre geschätzt.

„Ausländer sind am meisten interessiert. Sie stellen viele Fragen und machen Fotos. Inländische Touristen wissen wenig und wollen auch wenig aus der Vergangenheit erfahren“, berichtete Herminia.

Interessant sind in dem Schloss viele Einzelheiten, wie die Fliesenböden und alle imposanten Räume im Inneren. Francisco Solana López sowie Elisa Lynch waren die Besitzer von dem Bauwerk. Nun aber haben die Dominikaner den Unterhalt des Gebäudes übernommen.

„Mithilfe der Ordensschwestern aber auch Angestellten führen wir Restaurierungen oder Wartungsarbeiten durch. Wir sind sehr zufrieden mit dem System“, sagte Herminia.

Jeden Sonntag, von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr kann das Schloss besichtigt werden. Der Eintritt beträgt 10.000 Guaranies. „Wir akzeptieren gerne auch Spenden. Gruppen oder Menschen, die ein unangemessenes Verhalten zeigen, werden nicht hereingelassen oder von dem Schloss verwiesen“, betonte die Ordensschwester.

Quelle: Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Das Schloss der Dominikaner

  1. Gefällt mir sehr was die Dominikaner da leisten!! Der Erhalt von Kultur und Geschichte muss Grundlage der Wertebeständigkeit eines Volkes sein.Auch wenn einige Rote Kommentatoren dies nicht begreifen können.

  2. Jedes Volk muß seine Wurzeln kennen und wissen auf was die Nation aufgebaut ist. Wer aber keine Interesse an seinen eigenen Wurzeln hat, die Geschichte seines Volkes nicht kennt bzw. nicht interessiert, der ist ein Mensch, der nur “vom Bauch aus lebt”! Daher ist es wichtig, daß die Menschen über ihre Geschichte gelehrt werden und daß man das Interesse dafür in ihnen weckt. Wie ist das nun in Paraguay? Laut der Ordensschwester Herminia “wissen inländische Touristen wenig und wollen auch wenig aus der Vergangenheit wissen”. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Die Paraguayer sind stolz auf ihr Land, können aber nicht erklären, auf was konkret. Wenn man sie fragt, wo stammen die Paraguayer ab, von den Indios oder von den Spaniern, wird einem eintrüstet entgegnet, daß sie mit den Indios nichts zu haben haben und von den Spaniern stammen sie schon gar nicht ab. Ja was nun? Ein geschichts- und gesichtsloses Volk? Gleichzeitig erinnert mich das an das heutige Deutschland. Unter ROT-GRÜN und unter Führerschaft von BK Merkel wird den Deutschen massiv eingetrichert, daß eine deutsche Nation grundsätzlich NEGATIV zu bewerten sei, daß wir uns in Grund und Boden zu schämen hätten wegen der Nazis, daß wir kein Recht hätten auf unsere Nation stolz zu sein. Es ist noch nicht lange her, daß Frau Merkel demonstrativ eine kleine Deutschlandfahne vor ihr auf einem Konferenztisch mit unzweideutiger Geste entfernte. Grüne demonstrieren in Berlin hinter Fahnen “Deutschland verrecke” und fordern, daß bei internationalen Fußballturnieren die Deutschlandfahnen und die Deutschlandhymne nicht mehr gezeigt/gespielt werden sollten. Die Deutschen sollten sich als “Weltbürger” sehen aber nicht mehr als Deutsche. Was will ich nun damit sagen? In Paraguay ist man ohne Kenntnis der eigenen Geschichte stolz auf sein Land und seine Heimat. In Deutschland schämt man sich dafür Deutscher zu sein, obwohl Deutschland auf seine Leistungen in der Geschichte sehr wohl stolz sein kann, denn zwölf Jahre Nazi-Herrschaft stellen ja nur ein Bruchteil der Gesamtgeschichte Deutschlands dar.

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