Asunción: Der Analyst und Politikberater Sebastián Acha hat die Mechanismen zur Eindämmung der Inflation in Paraguay infrage gestellt. Er argumentiert, dass ein Teil der Preisstabilität im Land durch den Schmuggel von Produkten und die informelle Wirtschaft erklärt werden könne.
Seiner Ansicht nach führt diese Situation zu einer massiven Marktverzerrung und schadet jenen Unternehmen, die alle gesetzlichen Auflagen ordnungsgemäß erfüllen.
Acha wies darauf hin, dass eine derzeit gültige einstweilige Verfügung des Obersten Gerichtshofs es bestimmten Importeuren erlaube, Waren ohne die entsprechenden gesundheitspolizeilichen Registrierungen oder Genehmigungen einzuführen. Dies stelle eine unlautere Konkurrenz für jene Unternehmen dar, welche die Vorschriften der Nationalen Direktion für Gesundheitsüberwachung (Dinavisa) einhalten sowie alle arbeitsrechtlichen und steuerlichen Pflichten tragen.
Der Experte erklärte, dass dieses Problem nicht nur Lebensmittel betreffe, sondern auch Hygiene- und Körperpflegeprodukte, die zu den am häufigsten im informellen Sektor gehandelten Waren gehören. In diesem Zusammenhang stellte er klar, dass die Verantwortung nicht bei den Endverkäufern liege, sondern bei den Schwachstellen der staatlichen Kontroll- und Aufsichtsmechanismen.
Wochenblatt / Megacadena
















Heinz1965
Die Paraguayischen Produzenten sind zu leistungsschwach, wenn sie preislich nicht mit ihren Mitbewerbern aus Brasilien und Argentinien mithalten können obwohl diese die hohen Transportkosten plus Schmuggel Kosten haben.