Das Sparen muss zur Gewohnheit werden

Asunción: Das Sparen liegt den Paraguayern nicht unbedingt im Blut. In der Nationalen Woche der Finanzbildung wollte man die Bevölkerung bei dem Thema wachrütteln.

Die Nationale Strategie für eine Inklusion der Finanzen (ENIF) hat die Kampagne “Bildung für das Sparen 2018. Meine Konten sind in Ordnung“ ins Leben gerufen. Am vergangenen Wochenende wurde im Rahmen von Vorträgen, Gesprächen, Spielen, Musik- und Theateraufführungen das Thema der Öffentlichkeit im Mikrozentrum von Asunción noch einmal näher gebracht, zum Abschluss der Vortragsreihe. Dabei sollte Menschen verinnerlicht werden, wie wichtig das Sparen und ein verantwortungsvolles Schuldenmanagement ist.

Die ENIF ist eine vom Nationalen Ausschuss für finanzielle Eingliederung (CNIF) koordinierte Einrichtung, die sich aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammensetzt. Adriana Insaurralde ist die Exekutivsekretärin. Laut ihrer Meinung seien die Botschaften und initiierten Diskussionen sehr gut angekommen. „Junge Leute und Kinder haben sich in der Frage des Sparens richtig verfangen“, sagte sie.

Auch die Finanzministerin Lea Giménez nahm an der Abschlussveranstaltung vergangenes Wochenende teil. Sie sagte, dass die Idee sei, den Menschen zu helfen, ihre persönlichen Finanzen zu verwalten und zu lernen, das bestmögliche zu tun.

„Jede Person, unabhängig von ihrem Einkommen, könnte die Möglichkeit haben, ein wenig zu sparen“, sagte die Ministerin und wies darauf hin, dass diese Einsparungen zu einem wichtigen Polster werden können, wenn man in wirtschaftliche, finanzielle oder gesundheitliche Nöte käme.

Im Gegenzug erklärte Norma Prante von der Bank Itaú, dass Sparen zur Gewohnheit im Land werden müsse und bezeichnete die Kampagne als sehr wichtig, weil sie lehre, wie man Geld verwenden solle, um das finanzielle Leben zu projizieren. Wichtig sei zudem, das Wissen über die Wirtschaft der Menschen zu entwickeln und so die eigene Lebensqualität zu verbessern.

Wochenblatt / ABC Color

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