Das Verhalten der Paraguayer führt schneller zum Tod

Asunción: Zwei Komponenten führen in Paraguay schneller zum Tod. Der Grill und wenig Gemüse. Gestern dürfte dies wieder des Öfteren der Fall gewesen sein. Dr. Ricardo Fretes, Präsident der lateinamerikanischen Vereinigung für Koloproktologie, macht sich Sorgen und ermahnt zum Umdenken.

Der Mediziner warnt vor dem häufigen Verzehr von Fleisch und dem Grillen. „Bei der nicht guten Verbrennung von Kohle, bei der das Fleisch mit Rauch durchzogen wird, entstehen im Darm Methylierungsprozesse und es gibt karzinoge Faktoren“, sagte er. Das Risiko für Menschen, die häufig rotes Fleisch essen, an Darmkrebs zu erkranken sei so deutlich erhöht.

Fretes schlug vor, dass mehr gekochtes Fleisch verzehrt werden solle. „Der Genuss von Fleisch ist an sich kein Problem, wenn dazu viele Gemüse und Salat gegessen werden. Das ist aber leider nicht die Realität in Paraguay und anderer Kulturen in Südamerika.

Täglich soll roher Salat oder andere Gemüsesorten zu sich genommen werden, denn sie sind die besten Beschützer für Darmerkrankungen. „Früher aßen die Paraguayer viele Orangen. Im Stadion Sajonia wurden während einem Fußballspiel viele Früchte dieser Art gegessen. Das war aber einmal, nun sind gegrillte Fleischspieße mehr gefragt“, erklärte Fretes.

Er schob der mangelnden Bildung die Schuld bei dem Verhalten zu. Nur das könne die Gewohnheiten der Einwohner ändern. „Das Drama ist kulturell bedingt. Ohne mehr Informationen werden die Paraguayer weiterhin Fleisch ohne Salat als Begleitung essen. Bildung kann vieles erreichen, aber es wird Generationen dauern. Paraguay ist das einzige Land, in dem zwischen Dezember und Januar Mangos die Städte pflastern. Die Paraguayer denken aber, diese sind Müll und verwenden sie nur wenig“, erklärte der Mediziner.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Das Verhalten der Paraguayer führt schneller zum Tod

  1. Hans definitif einer Meinung!Was soll der patagonische Gaucho dazu sagen,der ausser gegrilltes Schaffleisch und für die „Vitamine“,nur seinen Mate kennt,dazu sagen?Diese Herren arbeiten bis ins hohe Alter hoch zu Ross in Wind und Wetter!Die Eskimos essen nur Fleisch und kennen keine der „modernen Krankheiten“!Naja wenn der Bedarf nach bezahlbarem Gemüse und Obst steigt ,freut es nur einen Monsanto und co..Man muss nur kuken was mit sogenannten Superfoods passiert.Steigt die Nachfrage, promt liefern die Banditen transgenes Saatgut!!!

  2. Vorallem sollte man das den ueber 100 Jahre alten Chaco Krieger klar machen dass Assado das Leben verkuerzt und weil sie damals im Krieg kein Gemuese gegessen haben bestimmt nicht alt werden.

    1. wenn Du Recht hast, dann hast Du recht. Aber ein wenig Obst und Gemüse werden auch nicht schaden und auch keinen umbringen. Eventuell etwas abwaschen – nicht alle Gemüsesorten bekommen hier nur Wasser … 😎 .Ohne waschen schadets vielleicht doch 🙂

  3. Das muss den Paraguayern erst einmal erklaert werden!
    Aber wie!
    Wenig bis keine Schulbildung
    Keine Zeitungen, da fuer den Durchschnittsbuerger viel zu teuer! 6000.-gs bei einem Stundenlohn 10000.-gs oder bezahlt ein Deutscher 60% von seinem Stundenlohn fuer eine Zeitung?
    Notizias? Zwischen der Werbung kurze Ausschnitte von Cerro Porteño oder von einem verhafteten Mottochorro der nach bezahlung des Schmiergeldes wieder auf freiem Fuss ist
    Sonst gibt es ja keine Informationen… ist nicht die Schuld des Paraguayos, sondern der „Regierung“

    1. Da ist zweifelsfrei was dran, aber Fernsehen gibt es auch – vor allem aber Handys. Wenn Du ab und zu unterwegs bist, dann siehst Du, das hier jeder (!) solch ein Ding in der Hand hat. Selbst der Busfahrer im Bus. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Wer sich informieren wollte, könnte dies bestimmt auch. Wichtig wäre eine diesbezügliche Erziehung in der Kindheit – wie auch immer.

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