Das Wissen um den Weisheitszahn

Asunción: Eine 20-Jährige Frau begab sich in die IPS Klinik in Zavalas Cué, um sich einen Weisheitszahn entfernen zu lassen. Groß war die Überraschung als sie auf der Notfallstation aufwachte.

Die Patientin, die um Hilfe beim Entfernen eines Weisheitszahn bat, wurde ganz ohne Anästhesie von einer Zahnärztin behandelt, die ihn nicht nur riesige Schmerzen zufügte, sondern auch noch den falschen Zahn zog. Als sie in der Notaufnahme aufwachte, sah sie die Zahnärztin Amelia Consolación Molas mit dem Weisheitszahn herumstolzieren. Dass es der falsche war, wusste sie zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Die Patientin denunzierte den Vorfall vor wenigen Tagen und fordert nun eine Wiedergutmachung für die entstandenen Schmerzen. “Ich sagte der Doktorin, dass ich ohnmächtig werden würde bei dem Schmerz. Ich sagte ihr, dass ich mich schlecht fühle. Sie zog mir trotzdem den Zahn und danach bin ich in der Notaufnahme aufgewacht“, so die Patientin.

Wochenblatt / Última Hora

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14 Kommentare zu “Das Wissen um den Weisheitszahn

  1. Die sind doch nicht ganz sauber da bei der IPS. Die Betauebungssubstanz war wahrscheinlich schon alle oder hat jemand geklaut um fuer seine eigene Praxis zu nutzen.
    Und dann auch noch den falschen Zahn gezogen, irgendwie „typisch“ hier, man sagt man moechte etwas haben oder machen lassen, der/die andere hoert nicht richtig hin, weil sie WhatsApp liest und fragt auch gar nicht nach und am Ende ist das Resultat fuer den A……!
    Unfassbar sowas!

  2. Mein Gott, da kann die Frau noch von Glück reden, dass sie mit dem Leben davongekommen ist. So mancher wurde in IPS zu Tode gedoktort, falsch behandelt und kam im Sexkant wieder heraus. Jeder hier muss sich bewusst sein in einem medizinischen Entwicklungsland zu leben. Warum wohl lassen sich Paraguayer, wenn irgendwie möglich, im Ausland behandeln.

  3. Das ist eine Fachkraft gewesen, die vermutlich in Paraguay studiert hat….
    Übrigens – in good old Germany gibt es jetzt auch tausende von solchen Fachkräften, die in hochentwickelten Staaten wie Pakistan studiert haben. Es ist also fast egal, zu wem man geht.

  4. In Paraguay hat es sogar sehr gute Ärzte, sicher wie überall auf der Welt gibt es ein paar faule Eier. Wegen dem falsch gezogenen Zahn kann man nicht alle in einen Topf werfen.
    Ich möchte nicht wissen, wie viele Zahnärzte in Europa schon den falschen Zahn behandelten??

    1. Ja genau, das wär doch mal ne Idee für das Tourismusministerum.
      „Kommen sie nach PY um sich günstig von „sogar sehr guten Ärzten“ behandeln zu lassen!“
      Ich glaub sowas gibt es in Polen, Tschechien, Ungarn etc. auch schon.
      Soll wirklich ganz gut sein und wird schon von einigen Kassen anerkannt.
      Das tun die dann bei paraguayischen Ärzten erst recht….

  5. Der Spital Bautista in Asuncion hat mir einen sehr guten Eindruck gemacht. War aber auch nur als Begleitung dort. Denke aber, dass es dort sehr wohl gute Ärzte und Ärztinnen gibt.
    In öffentlichen Spitälern hatte ich eher einen weniger guten Eindruck. So musste mir die Tante beim Röntgen am Kopf 4x Röntgen (x2). Jedesmal kam sie angedackelt und meinte die Röntgenbilder seien nichts geworden. Am Schluss hatte ich acht Röntgenbilder und konnte die Stelle, die erscheinen hätten müssen, auch nicht finden. Nach dem 4x machte sie immer noch keinen Zufriedenen Eindruck, lies es aber bleiben, da sie wohl sah, dass ich ihr gleich eine Knallen werde.
    Wenigstens habe ich etwas für meine Gesundheit getan, soll ja sehr gesund sein das Röntgen. Sollte ich doch jede Woche machen lassen.
    Dann kommen mir die öffentlichen Spitäler vor wie im Männerverein (im Militär): Ein Einheitsmedikament für jedes Wehwehchen gratis, ob Rückenschmerzen oder Augenleiden, wahrscheinlich Placebo drin.
    Jedenfalls möchte ich aber nicht gleich alles schlecht machen. Die (normalen durschschnitts-) Menschen haben halt no Plata und Zeit zum Warten. Stundenlang.
    Auch arbeiten viele Ärzte und Ärztinnen neben ihrer Tätigkeit in privaten Kliniken. Na ok, auch dort sind sie meist zufrieden an diesem Tag 10 Euro Konsultationsgebühren verdient zu haben, verschreiben ein paar Medikamente und gesund ist’s.
    Erstaunt bin ich aber schon ein wenig darüber, dass selbst in Privatkliniken für die einfache Berechnung einen Taschenrechner gebraucht wird. Ich meine, als Arzt und Ärztin sollte man die Grundrechenarten der 1. und 2. Stufe aus dem FF beherrschen.
    Möchte gar nicht wissen wie schwierig die 3. Stufe der Grundrechenarten (Potenzieren, Radizieren, Logarithmieren) für diese Leute sein muss, geschweige den über Kurven zu diskutieren. Ist mir jetzt einfach schon zwei bis dreimal aufgefallen. Vermutlich will man einfach keine Fehler machen.

    1. Zuerst mal Glückwunsch zum neuen Namen, unter dem du zumindest dieses Posting verfasst.
      Vielleicht kann ja eines deiner Alter Egos antworten, falls ihr nicht gerade zusammen beim Essen sitzt.
      Nun ja, ich bin eigentlich verwundert darüber, dass du Privatkrankenhaeuser nur als Begleiperson kennst und selbst in öffentliche Spitäler gehst und damit den bedürftigen Paraguayern ihren Platz wegnimmst. Oder findest du das einfach nur aufregend zwischen Empleadas und jardineros darauf zu warten, dass du aufgerufen wirst und gratis Medikamente bekommst?????
      Und dann noch nach gratis erschlichenen Leistungen hier den intellektuellen Grosskotz raushängen lassen….pfui Deibel sag ich da nur.

      1. Ja, auch dir herzlichen Glückwunsch. Ach, da kommt mir gerade die Frage auf wer denn von uns beiden den den intellektuellen Grosskotz raushängen lässt. Schade, du könntest die Frage sicher beantworten, wärest du nicht soo verwundert. Naja, lass gut sein schon recht Albert.

        1. Vielen Dank euch beiden – so zeigen sich die wahren Europäer, zumindest werden sie von vielen hier so gesehen, zänkisch und sich gegenseitig zerfleischend. Trefft euch einfach auf ein Bier oder einen Wein und sprecht euch aus, unter vier Augen. Sich anonym oder halbanonym beschimpfen ist doch Asche.

  6. Im Übrigen, liebe Redaktion – ich finde es gut, wenn ihr vieles locker laufen lasst. Aber solche gegenseitigen Beschimpfungen – das muss doch nicht sein, oder?

    1. Dynamischer Lauflöffel

      Antworten

      Ja, Hans Wurst. Verstehe aber nicht, wen ich beleidigt haben sollte. In welcher Form? Worte? Meiner Ansicht alles im Rahmen.
      Es freut mich doch Neulinge, die (noch) nicht wissen können, dass es manchmal einfach notwendig ist den öffentlichen Spital zu besuchen, vor allem dann, wenn die Polizei und Fiscalia dich dort hin schickt, denn ein Privado würde strafrechtlich nicht gelten (einen privaten Arzt könnte man bestechen, so dass er das Arztzeugnis zu deinen Gunsten auslegt). Ansonsten besuche ich immer ein Privado, doch auch da scheinen die Kenntnisse in Mathe von der Grundrechenarten über exponentielles Wachstum, Polarkoordinaten, komplexen Zahlen und Infinitesimalrechnung eher marginal. Braucht man als Arzt oder Ärztin ja auch nicht diese doofe Mathe.
      Um so mehr freut es mich mit meinen herausragenden Kenntnisse der Grundrechenarten Paraguay-Neulinge in Erstaunen versetzt zu haben, bin froh nicht mittels Kostenfunktion-erwähnung jemanden ganz zum Häuschen raus gebracht zu haben und sehe keinen Grund aufgrund meines Honors auch nur irgend jemanden einen Handschuh mit der Aufforderung uns zum Duell zu treffen hinzuwerfen.
      Das Problem mit meinen wechselnden Nicks hat folgende Natur: Ich kann mich nicht immer an das alte erinnern und muss daher jedes Mal in stundenlanger Fronarbeit ein neues erfinden. Vielleicht sollte ich es mir einfach mal auf ein Post-it aufschreiben und an den Bildschrim kleben.

  7. Übrigens bekommt nach einem Untersuch in einem öffentlichen Spital via Überweisung durch Polizei/Staatsanwalt den ärztlichen Attest auch nicht ausgehändigt, sondern wird von der Staatsanwaltschaft abgeholt, vermutlich aus Gründen, dass dieser manipuliert werden könnte.

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