“Das zentrale Thema an Weihnachten ist Jesus und nicht die Völlerei“

Asunción: Überall auf der Welt wird heute Weihnachten gefeiert. Ein Erzbischof richtete speziell seinen Appell an die Paraguayer, die überall auf dem Erdball zu finden sind, auch in kälteren Gegenden wie im Beitragsbild ersichtlich.

Monsignore Edmundo Valenzuela Mellid, Erzbischof von Asunción, erinnerte die katholischen Gläubigen in seiner Botschaft am Jahresende daran, dass das Zentrum der Feier an Weihnachten die Geburt des Erlösers Jesus Christus sei, nicht der Tisch, das Essen, die Völlerei oder die Praktiken und Bräuche, die dieses Fest umrahmen würden.

„Das Zentrum von Weihnachten liegt bei der Geburt Jesu in der Krippe. Wie schön ist es, wenn Familien an Heiligabend um Mitternacht zusammenkommen, sich zusammenschließen und das Vaterunser beten, das Mariengebet und ein Weihnachtslied, das auf Familienebene zur Feier der Geburt Jesu erklingen kann. Das wäre die schönste Geste der Liebe zu Jesus“, sagte er.

Den Priestern und Bischöfen von Paraguay wünschte er frohe Weihnachten, ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr. Er erinnerte sich daran, dass Gott mit der Geburt Jesu zu uns komme, um Protagonist des Lebens zu sein, der uns umgibt, und uns dazu bewegt, die Gegenwart in allen Situationen unserer Geschichte zu erkennen. „Möge uns dieses Weihnachten dazu inspirieren, die guten Nachrichten des Evangeliums mitzuteilen. Gott liebt uns so sehr, dass er uns seinen Sohn als Licht für unsere Dunkelheit gegeben hat“, betonte Mellid in seiner Weihnachtsbotschaft.

Er wies darauf hin, dass Jesus Barmherzigkeit sei, Frieden und Freude für alle beinhalte, und “dass wir eingeladen werden, um zu feiern und zu verkünden, um viel Früchte zu produzieren“.

Monsignore Ricardo Valenzuela, Bischof von Caacupé, sagte, die Geburt Jesu sei eine Prüfung der Gnade der Liebe Gottes für uns.  „An diesem Weihnachtsabend, indem wir auf den Herrn in der Krippe schauen, bitten wir ihn, uns mit dieser weisen Unendlichkeit zu umgeben. Er in der Krippe beobachtet uns, er liebt uns, weil er ein Mann geworden ist, der uns zeigt, was Liebe ist. Lassen Sie uns alle Arten von Entmutigung, Frustration, Versagen und schlechten Dingen endlich beenden. Lassen Sie uns das alles beiseitelegen und den anderen Weg einschlagen, den Gott für uns vorbereitet hat und uns von seiner einfachen Wiege zeigen wird“, betonte er.

Überall in der Welt feiern die Paraguayer Weihnachten, auch mit Schnee und ihrem berühmten Tereré, in stiller Einsamkeit der Berge in Europa. Sicherlich kommt bei diesen klimatischen Bedingungen eher eine Weihnachtsstimmung auf, als bei der Hitze hier im Land. Die Redaktion wünscht allen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu ““Das zentrale Thema an Weihnachten ist Jesus und nicht die Völlerei“

  1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Na wenn jemand nicht an Jesus glaubt oder die Jungfrauengeburt, wieso sollten solche Leute dann frei haben am 25. Dezember? Geht doch arbeiten wenn ihr sowieso an nichts glaubt. Dasselbe fuer jeden Sonntag da dieser ja auch nur dank des Christentums existiert. Oder Ostern.
    Also die Atheisten duerften eigentlich nur 5 Tag im Jahr frei haben (Unabhaengigkeitstag, Boqueron, und einigen mehr) – die restlichen muessten sie schuften.
    Wenn man nicht an Jesus glaubt, so braucht man auch nicht frei haben.
    Also der „Ton“ sollte nicht frech werden dem „Toepfer“ gegenueber.
    Caligula & Co. sollten eigentlich ~ 360 Tage im Jahr arbeiten, da fuer ihnen alle religioesen Ferientage ausfallen. Auch die Mennoniten die nur zur Fenz fahren um da zu saufen, arbeiten und huren. Wieso sollten die freie tage bekommen.

  2. Nachtrag: Gott wurde zu dem, was die Menschen aus ihm machten. Sie ließen ihrer Phantasie freien Lauf, bis heute. Gott hatte eine Lebensgefährtin namens Ashara, die irgendwann einfach vergessen gemacht wurde. Anscheinend gehört es sich für „Gott“ nicht, eine Göttin an seiner Seite zu haben.

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

      Er meint die Aschera und die Astarte. Beides eher Goetzen der Frauen die bei den Heiden die Goettin des maennlichen Goetzens darstellte.
      1. Könige 11,5 So lief Salomo der Astarte nach, der Gottheit der Zidonier, und Milkom, dem Greuel der Ammoniter.
      2. Könige 23,13 Und der König verunreinigte die Höhen, die östlich von Jerusalem, zur Rechten am Berg des Verderbens waren, die Salomo, der König von Israel, der Astarte, dem Greuel der Zidonier, gebaut hatte, und Kemosch, dem Greuel der Moabiter, und Milkom, dem Greuel der Ammoniter
      5. Mose 16,21 Du sollst dir kein Aschera-Standbild von irgendwelchem Holz aufstellen neben dem Altar des Herrn, deines Gottes, den du dir machen wirst,
      1. Könige 14,15 Und der Herr wird Israel schlagen, daß es schwankt wie ein Rohr im Wasser; und er wird Israel ausreißen aus diesem guten Land, das er ihren Vätern gegeben hat, und wird sie zerstreuen jenseits des Stromes [Euphrat], weil sie ihre Aschera-Standbilder gemacht haben, um den Herrn zu erzürnen.
      1. Könige 16,33 Ahab machte auch ein Aschera-Standbild, so daß Ahab mehr tat, was den Herrn, den Gott Israels, erzürnte, als alle Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren.
      1. Könige 18,19 Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel, dazu die 450 Propheten des Baal und die 400 Propheten der Aschera, die am Tisch der Isebel essen!
      Des Koenig Ahabs Problem war dass Isebel seine Frau das Sagen hatte (Frauen in der Kirche). Isebels sidonische Goettin war Aschera, eben wo die Frau dem Mann beherrscht.
      Was eine Umkehr der Schoepfungsordnung ist.

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