Defizite in der Abfallentsorgung forcieren Dengueausbruch

Coronel Oviedo: Die Kommunen sind verantwortlich für eine geregelte Abfallentsorgung. Jedoch beträgt der Anteil nur rund 40%, den die Bevölkerung erzeugt. Was passiert mit dem Rest?

Meistens bleibt dieser irgendwo liegen bis er “irgendwie“ von den Verursachern entsorgt wird. Das bietet aber bis dahin hervorragende Bedingungen für eine Mückenzucht. Beamte aus dem Gesundheitsministerium warnen nun vor dem Ausbruch von Dengue Fieber, wenn sich die Zustände nicht normalisieren.

In Coronel Oviedo gab es zudem ein wochenlanges Defizit bei der Müllabfuhr. Das Abwasser in den Straßen war schon regelrecht “verseucht“. Vor einigen Jahren war die Hauptstadt von Caaguazú am stärksten von einer Dengue Epidemie betroffen. Es kam sogar zu Todesfällen aufgrund der Erkrankung. Das Gesundheitsministerium bedauerte, dass das Umweltsekretariat Seam nicht mit der Gemeinde in Coronel Oviedo kooperiere um eine dauerhafte Lösung für die Region zu finden.

Jedoch auch in der Hauptstadt Asunción gibt es keine effiziente Abfallentsorgung. In vielen Bereichen liegt der Müll tagelang auf den Bürgersteigen und wird von Ungeziefer befallen.

Bisher wurden vom Gesundheitsministerium seit Januar 2017 bis zum 11. August 305 Fälle von Dengue bestätigt. 115 verdächtige Fälle mit Fiebersymptomen werden wöchentlich gemeldet. Die Situation ist derzeit unter Kontrolle. Sie könnte sich aber in den nächsten Wochen ändern, wenn Tage mir hohen Temperaturen und die Sturmsaison im Oktober beginnen.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Defizite in der Abfallentsorgung forcieren Dengueausbruch

  1. Ja, könnte hinhauen, bei uns fährt die Müllabfuhr zweimal wöchentlich vorbei und nimmt bei vier von zehn Häusern Abfall mit. Von ein paar nehmen sie auch den Müll gegen Sofortbezahlung mit, was sie dann artig im Beatmetenhäuchen abliefern.
    Dies hat sicher damit zu tun, dass man aus überfließender Intelligenz schon beim Hausbau gewusst hat Kosten einzusparen und deshalb statt teurem Sand rote Erde aus dem Vorgarten als Klebstoff der Ziegelsteine verwendet hat. Nun ist da ein Loch entstanden. Der Euro würde nun in einer vierjährigen Lehre Wissen vermittelt bekommen, was man mit so einem Loch machen könnte. Sicherlich hätte er es gar nicht erst entstehen lassen oder würde es wieder zuschütten.
    Dabei sind diese Löcher praktisch: man kann seinen Müll, den man offiziell eigentlich gar nicht produziert, weil man eh keine Plata hat, dort hineinwerfen. Dabei kann man nicht nur seinem Lieblinghobby – außer, na ja, sie wissen schon – und bester Edukation und bestem Können nacheifern. Aber nur vor der Morgen und nach der Abenddämmerung, den tagsüber sieht man feuer so gut. Wenn es bald anfängt zu regnen muss man auch erst gar nicht so tun als ob man das Feuer auch wieder löschen würde.
    Dieser halb verbrannte Plastikmüll gepaart mit Windeln, Sparlampen, Leuchtstoffröhren, alten Batterien, beidseitig bedrucktem und benutztem Papier, Altglas, Büchsen und sonstig Brennbarem verleiht dem Lande nicht nur seinen einzigartigen Geruch, der einem so richtig dazu anspornt, nach Investition seiner Plata gleich wieder zurück zu schwimmen, sondern raubt auch jeglicher Ratten- und Mückenplage seine Basis.
    Dies hängt stark mit der ausgeprägt vollumfassenden Bildung und Zusammenarbeit der Mitarbeiter der verschiedenen Ministerien zusammen, welche die Strategien ausgearbeitet haben und den Leutchen des operativen Geschäfts. Die Euros haben ihr Rad erfunden, hier erfindet man sein eigenes. Und es klappt hervorragend.
    Immerhin werden 40% des Mülls geordnet auf einen Haufen gekippt, so dass die Mückenlarven täglich erdrückt werden. Naja, weiter als 200m vom Geburtsort fliegen sie ja nicht. Besonders erwähnenswert ist die Vitaminanreicherung des Grundwasser für die täglich zweistündige «Wasser mit Kräuterchen und Eis»-Pausen, die Körper und Geist richtig wieder beleben, so dass man zum Weiterarbeiten schon fast gezwungen wird. Wäre da nicht die Hitze, die einem eher dazu animiert sich noch ein Quecksilber-Windeln-Sparlampen-Leuchtstoffröhren-Batterien-Papel-Gemisch mit Kräuterchen nachzuschenken.
    Doch dem Alemanen ist das doch egal, er sitzt in seinem Deutsch-Ghetto in Guaira, verdrückt fettige Würste und viel Bier, wie auch er es von seinen Eltern hat mitbekommen. Mit rosa Sonnenbrille natürlich. Manchmal schreibt er auch noch einen Einzeller (s. unten) auf Kommentare auf Wochenblatt, um wie seinem Vorgesetzen der Wehrmacht sein hat Verstanden zu quittieren.
    Nun kann er es sich ausmalen, wem die Müllverteilung, da wo man gerade steht, noch viel egaler ist als dem Alemán ausm Deutsch-Ghetto in Guaira.

  2. In caacupe fahren sie auch wenn es ihnen spass macht und wenn du reklamierst dann kommen sie .das es hier fuer die gemeinden keine strafe gint wenn du zahlst und sie sagen dir sie kommen 3 mal pro wocho und wenn du glueck hast kommen sie 1 aber da musst reklamieren denn sonst kommen sie das 1 mal auch nicht .wuerde mich interresieren ob man da was machen kann villeicht mit fernsehn oder so villeicht tut sich dann was

  3. Bei dieser Nachricht meine ich es ausnahmsweise ernst
    Wohne im Moment in Marian Roque Alonso, hier kommt die Muellabfuhr zweimal woechentlich, Mittwoch und Samstags vorbei… und sie kommt JEDESMAL, damit will ich auf eine grosse Ausnahme in Paraguay hinweisen…….
    Das es immer noch Nachbarn gibt, die ihren Dreck auf nicht bebaute Grundstuecke werfen liegt vermutlich an der Bildung
    Wo der abgefuehrte Abfall hingeht und oeffentlich verbrennt wird. weiss ich nicht

    1. Bei uns kommen Sie auch 2 mal die Woche, wenn das Auto nicht kaputt ist, aber es klapp so la la. Wo die den Müll abkippen, weiß ich nicht. Ich weiß nur, das eine Müllkippe, in einem Waldstück, in der nähe vom Rio Paraguay ( keine 100 m ) befindet.

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