Dem Teufel von der Schippe gesprungen

Encarnación: Am gestrigen Montag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, der aufsehenerregend in seinem Verlauf ist. Ein Motorradfahrer resistiert dem Tod.

Gestern Vormittag fuhr Taxifahrer Jorge Dos Santos ohne Gäste auf der Avenida Irrazabal im Zentrum von Encarnación, als der Motorradfahrer Demetrio Ramírez, kommend aus der Straße 25 de Mayo, die Fahrbahn kreuzt und beide direkt zusammenstoßen.

Ramírez, der von Beruf Wachmann ist und auf dem Weg zur Arbeit war, wurde schwer verletzt in das IPS Regionalkrankenhaus gebracht, wo seine zahlreichen Wunden behandelt werden. Wie durch ein Wunder starb er nicht bei diesem Unfall sondern weigert sich das Handtuch zu werfen.

Wie man auf dem Video eindrucksvoll sehen kann, wurde hier vom Motorradfahrer keine Vorfahrt beachtet, was mit einem einfachen Blick nach rechts vermeidbar gewesen wäre.

Wochenblatt / Resumen Informativo

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10 Kommentare zu “Dem Teufel von der Schippe gesprungen

  1. Das.ist.hier das.problem sie.fahren haben keine Ahning und wann was passiert sind es die anderen sie tragen keimem Helm sie jaben kein licht sie tragen keine warnweste sie haben kein Kennzeichen sie haben kein festes schuhwerk an polizei macht nichts wenn aus autofahrer dein kennzeichrn licht geht machen sie dich aufmerksam aber das was wichtig ist wird nicht kontrolliert

  2. So, und da meinen also einige Schreiber hier in anderen Artikeln., wenn der Autofahrer Auslaender waere, koennte (muesste) er fuer den Unfall verantwortlich sein…. Ein toller Bloedsinn!

  3. „Wie man auf dem Video eindrucksvoll sehen kann,…“ Das hinterlässt wahrlich Eindruck. Was hat der Mopedfahrer sich dabei gedacht? „Ich hab Vorfahrt und bin im Recht.“ oder „Gestern stand hier auch kein Taxi und das ist meine Straße, hier fahr ich immer so längs.“ Wahrscheinlicher ist aber, daß er sich nichts, also, gar nichts dabei gedacht hat und nur auf der Flucht vor einem Hausdrachen war, man weiß es nicht.
    Das herausstechende an diesem Unfall ist auch, wie es die Nützlichkeit eines Helms sehr gut demonstriert. Dieser hat nämlich die Reise unbeirrt fortgeführt und dem Chef die Verspätung seines Mitarbeiters gemeldet.

    PS. ich mache mich nicht lustig, ich würde dem Kollegen das genau so sagen, wenn ich ihn kennen würde.

  4. Was? Das ist hier nun wirklich üblich, einfach ein- oder abzubiegen, ohne groß Vorfahrt zu beachten. Auch ohne Helm ist der Sichtwinkel max. 15°.
    Wir sind alles Huminoideas, nehmen Augenkontakt auf, geben Handzeichen, Hupen oder Lichthupen. Sonst hat es immer genügend Platz auszuweichen, die Ausweichmöglichkeiten sind dem Straßenbelag als ebenbürtig anzusehen. Man macht es einfach im langsamen Tempo, damit noch Zeit bleibt Teerere zu trinken.
    Vor allem die Motorradfahrer. Sie sind auch weniger Breit als die Autofahrer (zumindest in Zentimeter, in Promille weiß ich das nicht). Da kommt also ein Moto vor dir eingebogen, dann kannst wählen, ob du ihn oder den dir entgegenkommenden Lastwagen schrottest oder schlicht und einfach auf die Bremse trittst. Dass klappt auch. Allermeistens zumindest. Bei mir hat letzteres bis heute hervorragend geklappt, auch wenn es manchmal etwas schaumig im Mundwinkel wird.
    Aber das Schöne beim Fahren in Paraguay ist: Während in Westchina einen Fahrfehler machst, wird dir mit Hupe, Lichthupe und Baseballschläger nachgefahren wird, verzeiht man dir hier in Paraguay sozusagen jeden Fahrfehler (solange es wieder einmal um cm einer Katastrophe vorbei ging). Da muss man eben auch ebenso nachsichtig mit den Fahrfehlern anderer umgehen.
    Will man hier, wo viele Signale, Einspurstrecken, Ampeln, Kreisel etc. fehlen oder defekt sind, wie in Westchina einen jeden für seine „Fahrfehler“ bzw. Unkenntnis jeglicher Fahrgrundkenntnissen wie Rechtsvortritt, Signale etc. belehren, dann bekommst vorher einen Herzinfarkt, als dass hier irgend jemand belehren kannst.
    Tipp: Lieber einmal zu langsam als einmal zu schnell fahren in Paraguay und immer höflich und zuvorkommend sein, auch im Straßenverkehr.
    Ja, gut, man altert als Europäer halt etwas schneller, bei jedem Kilometer im Straßenverkehr Paraguays. Und darum ist es erst Recht angezeigt stets vorausschauend und angemessen in der Geschwindigkeit zu fahren. Jemand muss das ja tun.

  5. Ich bemerkte jetzt schon mehrfach, dass offenbar in manchen Autos Kameras installiert sind, weil dieses Video eindeutig aus dem Fahrerhaus entstanden ist. Wer hat so ein Auto?

    1. Die Kameras gibt es einzeln zu kaufen, ohne Auto, auch schon für unter 50$. In Russland sind die Dinger schon fast obligatorisch, hilft sehr im Schadensfall. In Spanien sind sie verboten, nicht einmal Fotos darf man von Polizisten machen. Da hat das Regime so richtig die Fratze gezeigt. Es gab einen Fall, wo eine junge Frau ein Foto eines im Halteverbot geparkten Polizeiautos schoss und es auf Fratzenbuch, äh… Facebook stellte. War wohl eines der teuersten Fotos die man so selber machen kann. Man sollte darauf achten, wie sich das in Paraguay entwickelt.
      Im Neudeutschen heißen diese Autokameras auch Dashcam.

  6. Echt bizarr, wie der da durch die Luft geschleudert wird, das waren mindestens drei Umdrehungen – hab ich so noch nie gesehen.

    Motorradfahrer wie der im Video gibt es leider viel zu viele in Paraguay. Rasen, als ob es kein Morgen gäbe.
    Dank der Dashcam sieht man auch eindeutig, dass der Motorradfahrer der Lebensmüde war. Übrigens wäre ich an einer Dashcam sehr interessiert – kann man die Teile in Paraguay irgendwo kaufen? Die helfen doch sicherlich auch, wenn ein korrupter Strassenpolizist Geld will.

    1. Die sollte es in jedem größeren Foto- und Videoausrüstungsladen geben nur ich würde sie im Internet ordern, weil dort die Auswahl größer ist und man die Kamera auf den eigenen Zweck bzw. Bedürfnis angepaßt auch findet. So möchten Sie eine mit doppelter Linse, eine für den Verkehr und die andere für die Scheibe fahrerseitig. So in der Art: Dash Cam Dual Lens Car Das ist eine mit Saugfuß, ich würde Festeinbau mit versteckten Kabeln vorziehen.

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