Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern

Asunción: Einem Betrüger, der gestern seine Aussage vor Gericht machte, ereilte der Tod auf plötzlicher Weise. Obwohl der Justizapparat Millionen verschlingt, war kein einziger Arzt anzutreffen.

Víctor Manuel Fretes (55) wurde der Prozess wegen Betrugs gemacht. Genau in dem Moment, als er sich dazu äußern wollte, fiel er zu Boden und hätte eine medizinische Notversorgung bedurft. Da im Justizpalast jedoch solch eine Hilfe nicht vorhanden ist, war ihm der Tod nach wenigen Minuten sicher. Weder Richter noch Schriftführer wußten sich Rat. Sein Verteidiger, Florencio Díaz, brachte ihn später in einem Plastikstuhl lehnend vom 5. Stockwerk in Paterre. Da war er schon längst tot.

Obwohl Jahr für Jahr die Ausgaben des Justizsektors ansteigen und Löhne in Sphären gezahlt werden, die alles andere als nachvollziehbar sind, fehlt es an den einfachsten Sachen, wie dieser Fall eindrucksvoll aufzeigt.

Wochenblatt / Abc Color

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12 Kommentare zu “Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern

  1. Gibt es hier überhaupt etwas, das funktioniert? Gibt es hier überhaupt jemand der bereit ist Verantwortung zu übernehmen? Das Geld und das Wissen dazu wäre vorhanden. Sicher gibt es Dinge die funktionieren und Menschen die Verantwortungsbewußtsein zeigen – aber das sind ja wohl eher die Ausnahmen, nicht die Regel. Woran mag das wohl liegen?

  2. Das liegt am Manni, weil er nur schreibt, das funktioniert nicht jenes funktioniert auch nicht, also nur jammern, statt handeln.
    Unternehmen sie was dagegen, bieten Sie Kurse an: wie verhalte ich mich im Privatleben, oder im Geschäftsleben. Das währe doch was, danach haben Sei keine Zeit mehr zu stänkern, dass heisst, wenn ja alle den Kurs gemacht haben, ist ja alles bestens.

    1. Diese Hoffnung, hier etwas zu bewegen, habe ich schon lange aufgegeben! Das wäre wirklich verlorene Liebesmüh. Da Sie aber offensichtlich zu den „unverbesserlichen Paraguay-Verstehern“ gehören und jegliche Kritik als Ehrverletzung und ungehörig betrachten, kennen Sie vermutlich die Logik und Mentalität der Paraguayer besser. Daher empfehle ich Ihnen, das zu tun, was Sie mir hier vorschlagen. Wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

      1. Manni hat es längst aufgegeben, zu versuchen, etwas zu bewegen. Merkwürdigerweiser verlangt er dies aber pausenlos von anderen. Ist das nicht ein wenig schizophren oder gibt er damit indirekt zu, dass er entweder nicht die Kraft hat, etwas zu verändern oder dass er sich für nicht intelligent genug hält oder sogar beides?

  3. Manni, Stellen Sie sich vor, ich mache das bereits seit Jahren, und darum motze ich nicht.
    Jammern macht dumm, und Eigen, und Eigene Leute sind schwer zu verstehen. Dass sind diese Mensche die sich wundern, warum habe ich keine Kollegen mehr??
    Die fallen ins Loch!

  4. Ich weiß ja nicht, wie das in anderen Ländern ist, ob da in einem Justizgebäude ständig ein Arzt in Bereitschaft ist?
    Ich vermute mal, daß man den dann anfordern muß, oder eben eine Ambulanz.
    Sollte sich dazu keiner der Anwesenden in der Lage gefühlt haben, oder schlicht nicht auf die Idee gekommen sein, ist das allerdings ein Armutszeugnis.

  5. Der Palacio de Justicia ist voll ganz von unten bis oben mit seinen fast 10000 Dieben Die das ganze Land abwehren von aufrichtigkeit.Deswegen kommt es so weit das auch sogenannte Mennochristen anfangen oder schon lange viel mitgenohmen haben ohne bezahlt.

  6. In Westchina kennen wenigstens 99 von 100 Personen Gabi. Nein, nicht DIE Gabi!
    Gibt er Antwort, Atmet er, Blutet er, Ist er bei Bewusstsein.
    Hier in Paraguay dürften wohl bloß 1 von 1000 Personen Gabi kennen.

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