Dengue-Fieber tötet mehr Menschen als das gefürchtete Coronavirus

Asunción: Seit der Einführung der strengen Quarantäne zur Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus Anfang März gab es bis 16. Mai insgesamt 22 Todesfälle durch das Dengue-Fieber.

Insgesamt sind 69 Todesfälle durch das von der Aedes aegypti-Mücke übertragene Virus und zwar im Zeitraum vom 29. Dezember bis 16. Mai zu beklagen.

Die Dengue-Todesfälle stammen aus dem Departement Central (34), Asunción (13), San Pedro (5), Concepción (4), Paraguarí (4), Cordillera (2), Pdte. Hayes (2), Amambay, Caaguazú, Alto Paraná, Alto Paraguay und Guairá mit jeweils einem Todesfall.

Die Direktion für Gesundheitsüberwachung hat in ihrem letzten Bericht über das Dengue-Fieber veröffentlicht, in dem hervorgehoben wird, dass in den letzten drei Wochen durchschnittlich 203 Verdachtsfälle gemeldet wurden.

Gesundheitsminister Julio Mazzoleni erklärte, dass die Zahl der Fälle zwar zurückgegangen sei, das Dengue-Fieber aber weiterhin vorhanden auftreten werde, da Paraguay ein endemisches Land für diese Krankheit sei.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Dengue-Fieber tötet mehr Menschen als das gefürchtete Coronavirus

  1. Saminathasarma Kanesharajakkurukkal

    Schon ein komischer Kauz dieser Internist, Reumaspezialist (Uni USA) und Mister im hiesig Gesundeitsmysterium.
    Einmal schätzt er, dass die meisten Erkrankten aus dem Central kommen, dann schätzt er wieder „75% aller Dengue Erkrankten kommen aus dem Chaco“. Etwas unlogisch oder nicht.
    In diesem Artikel des WB schätzt er „die Zahl der Fälle zwar zurückgegangen sei, das Dengue-Fieber aber weiterhin vorhanden auftreten“. Noch vor zwei Wochen war hier auf WB zu lesen, dass er schätzt, die Dengue-Fieber-Zeit sei vorüber und es kämen diese Saison keine weiteren Fälle hinzu.
    Ein Mann, der nicht wissen kann, dass wenn unter seiner Leitung der einzige Arzt eines Distrikts in den Ferien ist ein Mann an simplen Bienenstichen sterben kann, weil sonst keiner ein Mittelchen verschreiben darf.
    Ein Mann, der die Bevölkerung nur dann aufruft ihrem Müll nicht anfackeln, wenn gerade viel Weideland abgefackelt wird. Ein Mann der weiß, dass die Bevölkerung dann ihrem Müll übers Bett hängt oder auf dem Kamin aufstellt.
    Ein hypokratischer Eid, der den Zusammenhang zwischen Müllabfackeln, Lebensqualität und Krebs nicht verstehen kann. Naja, wohl im Paragauy Medizin studiert.
    Ich kann mich leider nur sehr wenig auf den nächsten Präsidenten des Landes begeistern lassen, für den Calimero bereits gehandelt wird, aufgrund nun schon dreimonatiger SARS-V2.0-Ferien, Emeritierung von 1,6 Mia. US$ Staatsanleihen, ein Flugzeug voll Schmoggele, 10 neue Krankenhausbetten, ein neues Beatmungsgerät und viel viel Boni für Polizei, Krankenhauspersonal und sonstige Amigos, die ihre Arbeit ins Unerschöpfliche ausgeweitet haben, indem beispielsweise die Polizei nun seit drei Monaten nicht mehr auf dem Revier, sondern unter dem Mangobaum mit dem Smartphone spielt. Und nicht zuletzt einer in Schutt und Asche liegenden Volkswirtschaft, die von solchen potenten „leere Bierbücksentürmchen-Erbauer“ auf 95% Funktionstüchtigkeit geschätzt wird. Phänomenal.
    Doch nur dank ihm sind es nur 11 *mit* Corona Verstorbene und nicht wie von ihm geschätzt 15.000 geworden.

  2. „Gesundheitsminister Julio Mazzoleni erklärte, dass die Zahl der Fälle zwar zurückgegangen sei, das Dengue-Fieber aber weiterhin vorhanden auftreten werde, da Paraguay ein endemisches Land für diese Krankheit sei.“
    Ja, im Klartext heisst das, sie können/wollen nichts dagegen tun, weil es halt so ist. Aber wegen Corona massig Leute in die Armut gestürzt, die Wirtschaft an die Wand gefahren und über 2500 Menschen mit einer Anklage belastet, da war kein Schritt zu viel.
    So bläd kann doch keiner sein. Wieviel hat er wohl von der WHO bekommen?

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