Dengue-Fieber und Coronavirus lassen den Konsum einbrechen

Asunción: In den ersten beiden Monaten des Jahres brach der Konsum bei mehren Artikel ein. Das Importeur-Zentrum von Paraguay räumt ein, dass dies auf das Dengue-Fieber zurückzuführen sei und das Coronavirus den Import ebenfalls beeinträchtigen werde.

Das Importeur-Zentrum von Paraguay (CIP) erklärte weiter, dass Haushaltsgeräte, Computerprodukte und Elektronik sowie Automobile die stärksten betroffenen Sektoren sind.

„Die ersten beiden Monate des Jahres sind sehr schwach. Dies wurde nicht erwartet, da das vorherige Halbjahr 2019 gut war. Wir haben eine Erholung festgestellt, aber im Januar und Februar ist erneut ein Rückgang des Verbrauchs zu verzeichnen. Und im Grunde hat dies alles seine Auswirkungen auch auf die Importe“, sagte CIP-Präsident Nery Giménez gegenüber Reportern.

Er betonte, dass die Dengue-Epidemie einer der Faktoren ist, die die Konsumwirtschaft beeinflussen können.

„Ob es Ihnen gefällt oder nicht, es wirkt sich auf die Wirtschaft der Menschen, die Wirtschaft des Staates selbst und auch auf den Konsum im Allgemeinen aus“, fügte er hinzu.

Giménez sagte, dass die Coronavirus-Epidemie neben Dengue-Fieber auch Auswirkungen auf den internationalen Handel haben und Paraguay negativ beeinflussen werde.

„Die Importzahlen werden wahrscheinlich weiter zurückgehen, wenn der Konsum sinkt, aber wir werden aufgrund des Coronavirus-Problems in China auch noch einen Rückgang der eingeführten Produkte verzeichnen“, sagte er.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Foto Archiv

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4 Kommentare zu “Dengue-Fieber und Coronavirus lassen den Konsum einbrechen

  1. Was für ein inhaltsleeres Gestammel!
    Wieso ist jetzt das Dengue-Fieber daran schuld, daß die Leute weniger Autos, Eletronikschrott und Haushaltsgeräte kaufen?
    Und das Coronavirus kann es auch nicht gewesen sein, weil die Paraguayos erst seit vorgestern davon wissen……………
    Es dürfte am ehesten daran liegen, daß eben die meisten Leute entweder genug davon haben und gerade nichts Neues brauchen.
    Und/oder, gerade weil sie das alles schon haben, total überschuldet sind und mehr Cuotas abbezahlen müssen, als das Gehalt hergibt.
    Aber das wäre wohl ein viel zu logischer Schluß.

  2. Der Zwirbeldrüse

    Antworten

    „da das vorherige Halbjahr 2019 gut war“, … Januar und Februar sind halt eben auch die zwei Monate nach dem großen Farrear über Weihnachten und Neujahr.
    Wie jedes Jahr haben die meisten Paraguayer und -innen im Januar und Februar kein Geld, da selbst wenn sie den Mindestlohn verdienen – wenn überhaupt – auch mit Dreizehntem Monatslohn, eben auch nicht mehr als 700 US$ verdienen.
    Und der teuerste Posten sind nun mal die Lebensmittel (ausser Fleisch und Mandioka). Und über Neujahr wird nebst den Geschenken eben auch ausgiebig gegessen und gefestet. So viel Müllgebühr kann man mit Müllabfackeln gar nicht einsparen, als dass dieses Bier-LKWs grati wären.
    Natürlich wird in nächsten Monaten wegen dem Coronavirus ein Konsumrückgang zu verzeichnen sein. Stand ja in jeder Zeitung. Und vor allem dann, wenn das Coronavirus es nach Paragauy schafft.
    Paragauy befindet befand sich im letzten Jahr in der Rezession. Aber Januar und Februar mit dem letzten zweiten Halbjahr zu vergleichen ist nun wirklich dilettantisch.
    Anders sieht es natürlich bei den Korruptionsbrüdern und -schwestern mit Colorado-Parteibuch aus. Die werden sich weiterhin Haushaltsgeräte, Computerprodukte und Elektronik sowie Automobile leisten können. „Verdienen“ auch ein wenig mehr mehr als 350 US$ pro Monat, was 60% der hiesig Bevölkerung zumindest offiziell nicht einnimmt.

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