Dengue Typ 4 mobilisiert Brasilien und alarmiert Paraguay

Rio de Janeiro/ Ciudad del Este: Das Nachbarland bestätigte diese Woche einen Krankheitsfall von Denguefieber Serotyp 4 in Bundestaat Paraná und Río de Janeiro. Die Situation kann wegen der geografischen Nähe zu Paraguay auch hierzulande gefährlich werden.

Das Gesundheitsministerium Paraguays bereitet sich derzeitig auf ein Eingreifen vor, nachdem die Meldung von Denguefieber Alarm in Brasilien gegeben wurde.

Durch die Wiederkehr der hohen Temperaturen, hier wie auch auf der anderen Seite der Grenze, und dem kommenden Regen in Oktober werden die Dengue Fälle erneut steigen.

Diesmal sind die Serotypen 3 und 4 des Dengue Virus, die die eine Epidemie verursachen können. Paraguay war dieses Jahr schon von einer Epidemie betroffen (Höchstpunkt im April). Die aus Serotypen 1 und 2 bestandenen Fälle ließen mehr als 38.000 Menschen erkranken. Insgesamt starben dabei 62 Menschen.

„Jetzt könnte sich das gleiche wiederholen wie mit den Serotypen 1 und 2“, sagte Iván Allende, Verantwortlicher des Gesundheitsministeriums.

Denguefieber ST 4 zirkulierte zuletzt in Zentralamerika und der Karibik wie auch in Venezuela. Im letzten Jahr wurden erste Fälle in Sao Paulo entdeckt.

Die bestätigten Denguefälle in diesem Jahr betrugen bis jetzt 10.393. Die Behörden melden nach wie vor täglich Fälle. Die am meisten betroffenen Gebiete sind Ñacunday, San Cristóbal, Iruña und Minga Porá während die Daten für Ciudad del Este noch fehlen. Die Behörden sind seit Anfang des Jahres angespannt, da nicht einmal im Winter die Zahl auf null zurückging. „Der Moskito scheint stärker und aggressiver zu sein, wie es viele Fälle zeigen“, erklärt Héctor Arnella, Direktor der 2. Sanitätsregion des Ministeriums für Gesundheit.

(Wochenblatt / Última Hora)

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9 Kommentare zu “Dengue Typ 4 mobilisiert Brasilien und alarmiert Paraguay

  1. jetzt wird es langsam Zeit, dass die illegale Müllentsorgung entlang der Straßen unterbunden wird, in den Plastiktüten sammelt sich das Regenwasser,eine Brutstätte für Moskitos. Mehr Sauberkeit ist ebenfalls notwendig

  2. Ein schönes Land . Nette Leute . Aber 80% sind Gesellschaftlich auf dem Stand von Europa 1950 . Wer nicht richtig Lesen und Schreiben kann , der hat ein Bildungsproblem . Dazu gehört auch die Müllentsorgung !

  3. Tante WIKI sagt…
    Wichtigstes Vorgehen in normalen Wohnsiedlungen ist das regelmäßige Leeren von Regentonnen oder kleinen Wasseransammlungen bzw. deren Abdeckung. Im Gartenteich kann die Entwicklung von Stechmücken zum Beispiel mit einem Fischbesatz behindert werden. Fische fressen allerdings auch andere, in einem möglichst artenreichen Gartenteich erwünschte Wasserbewohner, die ihrerseits teilweise Räuber von Stechmücken sind. So jagen erwachsene Libellen (Odonata) auch adulte Stechmücken; Libellenlarven können einen vermindernden Effekt auf die Anzahl von Mückenlarven haben.

    @ Rebecca
    Nicht das es schön anzusehen wäre…
    aber für die „Aufzucht“ von Mosquitos
    langt das bischen Wasser nie…^^
    (Ist zuuu schnell vertrocknet^^)

    Da ist schon jede Wasserpfütze am Wegerand lukrativer.
    Vor allem,
    wenn es alle 2 Tage Nachschub von Oben gibt^^.

    Ich habe hier auf dem Grundstück
    im hinteren Teil ein Luvial…
    d.h. es sammelt sich das Regenwasser an…
    selbst im Wintzer trocknet es nicht ganz aus…
    Also grossteils stehendes Gewässer…
    Ist aber auch NICHT trocken zu legen.^^
    Davon gibt es bestimmt im ganzen Lande reichlich.^^
    Mehr wohl als Müllbeutel an der Strasse.^^
    Auch der „australianische“ Tank hier…(ca.10m³)
    wäre/ist ein Refugium par exellence^^

    Ach ja…was da noch anzumerken wäre…
    kenne da ein paar €uropäer,
    die besonders gerne IHREN MÜLL aus dem Auto werfen…^^
    Hier in PY versteht sich.^^

    1. endlich brint es mal jemand auf den punkt
      alle regen sich hier nur auf „ja die paraguayer werfen alle ihren müll weg die lernen es nie“ aber selber dann den müll im grossen bogen aus dem auto an den strassenrand schmeisen

  4. Meine Nachbarn sind clever, sie werfen den Müll an ein Bachufer in dem sie ihre Wäsche waschen und baden. Beim nächsten Regen spült alles in den Bach. Was soll man dazu sagen.Es ist nicht leicht Paraguayer zu verstehen.

  5. @YO^^ Wir haben auch eine Piletta (ca. 2000 qm) die nie trocken wird, aber dort haben wir die wenigsten Mosquitos. Die meisten davon haben wir auf den großen Grasflächen. Und das wundert mich immer wieder.
    Es hat uns einiges an Überzeugungsarbeit gekostet, dass unsere Nachbarn ihren Müll nun endlich in einen kleinen Verbrennungsofen werfen und abbrennen. Als wir Ihnen nämlich klargemacht haben, dass sie dann die Metalrückstände verkaufen können, da ist der Groschen gefallen. Aber es gibt immer noch einige die alles in ein Grube werfen. Sie verstehen einfach nicht, dass eine Konservendose auch nach 100 x anzünden nicht verbrennt.
    Wo wir wieder beim wichtigen Thema angekommen sind: Mangelnde Schulbildung! That’s it!!!

  6. @ bmm
    Jupp…^^

    Einfache „Erklärung“ danach…
    man helfe ja der Bevölkerung,
    die ja die Plastikflaschen…ect. sammeln würde…lol.
    (Schwachsinn³^^)
    Zigikippen & Co. sammelt hier Niemand^^

    Da lobe ich mir ein bekanntes Ehepaar…
    die nehmen IHREN MÜLL immer mit bis vor zur Ruta,
    da Sie Selber keinen „Müllkorb“ haben…
    und legen ihn da mit ab…
    OHNE PROBLEME!!!^^
    Eben EIN bischen mehr Aufwand und Mitdenken.^^

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