“Der Angriff ist enorm“

Bahia Negra: Dr. Carlos Henrique, ein Landwirt, lebt in Alto Paraguay. Der Agronom berichtete über einen “enormen Angriff der Heuschrecken“ im nördlichen Chaco. Er bat um Unterstützung bei dem Begasen der Felder, das nur zögerlich erfolge.

Henrique hat eine Estancia bei Bahia Negra, etwa 800 Kilometer von Asunción entfernt. Er erzählte, dass durch die Invasion der Heuschrecken die Menschen nicht arbeiten würden. „Meine Viehweiden sind kahlgefressen, meine Rinder werden hungern müssen. Man kann sich in dem Bereich nicht aufhalten, weil es so viele Heuschrecken gibt. Seit fünf Jahren bin ich hier, aber so etwas habe ich noch nie gesehen, es ist schlimm“, sagte Henrique.

Nur durch eine Begasung der Felder kann die Plage ausgerottet werden. „Die Rinder werden nicht an Gewicht zunehmen, weil die Weide kahl ist. In anderen Bereichen ist das aber auch der Fall“, betonte Horqueta.

In Maria Auxiliadora und Fuerte Olimpo fordern die Bewohner ebenfalls ein intensiveres Eingreifen gegen die Schädlinge, das von der Pflanzengesundheitsbehörde Senave aber nur zaghaft umgesetzt werde.

Mittlerweile sind schon über 200 km² Fläche im nördlichen Chaco infiltriert. Im Winter könnte die landwirtschaftliche Produktion in der Zone negativ beeinflusst werden.

Quelle: ABC Color

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