Asunción: Ein gewöhnlicher Einkaufsbummel verwandelte sich für die bekannte Journalistin Dahiana Bresanovich in einen verstörenden Vorfall. Sie betrat ein Bekleidungsgeschäft, um ein paar Kleidungsstücke anzuprobieren. Alles verlief zunächst reibungslos, doch als sie die Umkleidekabine betrat, machte sie eine Entdeckung, die Entrüstung auslöste.
„Was für ein schreckliches Erlebnis ich heute hatte!“, berichtete die Journalistin sichtlich aufgewühlt in einem Video auf ihren sozialen Netzwerken. Darin schilderte sie ihren Followern die Situation im Detail: Eine Überwachungskamera des Geschäfts war direkt auf den Bereich der Umkleidekabinen gerichtet und zeichnete den Bereich von oben auf.
„Als ich fast alle meine Kleider ausgezogen hatte, bemerkte ich die Kamera. Ist das über der Umkleidekabine in einem Bekleidungsgeschäft überhaupt erlaubt?“, fragte sie in die Runde. Sie betonte, wie intim und schutzbedürftig der Moment der Anprobe sei. Insbesondere beim Anprobieren von Sportkleidung müsse man sich oft vollständig entkleiden und sogar mehrfach den BH ausziehen.
Besonders empörend war für Bresanovich die Reaktion des Personals, als sie das Problem umgehend anbrach. Eine Mitarbeiterin wiegelte die Beschwerde lediglich ab: „Eine andere Kundin hat sich bereits beschwert. Aber es passiert nichts. Niemand überwacht diese Kamera im Alltag.“
Für die Journalistin stellt diese Haltung jedoch keine Entwarnung dar. Ein solches Vorgehen sei ein klarer Verstoß gegen die Intimsphäre der Kunden. Das Anbringen einer Kamera an einer solchen Stelle stehe auf einer Stufe mit der Installation einer Kamera in einer öffentlichen Toilette – ein unhaltbarer Zustand, der laut der Journalistin rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen müsste.
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