Der Chaco ohne Wasser: Regierung entsendet heute 600.000 Liter

Asunción: Der Verteidigungsminister Óscar González teilte heute Morgen mit, dass fast 600.000 Liter Trinkwasser in Lastwagen der Institution von Asunción in den Chaco transportiert werden, um anschließend in den betroffenen Gebieten verteilt zu werden. Es handelt sich um die sechste Aktion, die als Reaktion auf die durch die Dürre verursachte Wasserknappheit durchgeführt wird, sagte er.

Rund 60 Lastwagen mit 563.000 Litern Trinkwasser verließen heute Morgen das Armeekommando in Asunción in Richtung Chaco, wie der Leiter des Verteidigungsministeriums (MDN), Óscar González, mitteilte.

“Dies ist das erste Mal, dass wir so viel Wasser mitnehmen können, und wir sind sehr glücklich”, sagte er. Die letzte Lieferung umfasste mehr als 200.000 Liter Wasser, sagte er.

González wies auch darauf hin, dass die Regierung die Absicht hat, die Menge und vor allem die Häufigkeit der Lieferungen zu erhöhen. Eine endgültige Lösung nannte er jedoch nicht, da die Einwohner die Wasserversorgung per LKW als “Notlösung” betrachten.

Er erklärte auch, dass sie nach einem Ort in der Nähe von Asunción suchen, um ihre Wasservorräte aufzufüllen, da die Lastwagen, nachdem sie die Liter im Chaco abgeliefert haben, zum Auffüllen in die Hauptstadt zurückkehren und dann wieder in die westliche Region fahren müssen.

Chaco ohne Wasser: sechster Hilfseinsatz

Die Route der Lastwagen führt über das Armeekommando durch die Ortschaften Pozo Colorado und Teniente Irala Fernández bis nach Villa Choferes, einem Ortsteil von Mariscal Estigarribia im Departement Boquerón, wo das Nationale Notfallsekretariat (SEN) ein Wasserreservoir mit einem Fassungsvermögen von 500.000 Litern installiert hat, sagte er.

“Die Lastwagen kommen dort an, lassen das Wasser ab, und von dort aus wird es mit unseren Lastwagen an die Gemeinden verteilt”, sagte er.

Dies ist die sechste Aktion, die die Regierung in interinstitutioneller Zusammenarbeit angesichts der Wasserknappheit im Chaco aufgrund der Dürre, des Zusammenbruchs des Aquädukts, das den Zugang zur Grundversorgung sicherte, und des Ausfalls der Entsalzungsanlagen durchgeführt hat.

Wochenblatt / ABC Color

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet. Übertrieben rohe, geistlose oder beleidigende Postings werden gelöscht. Auch unterschwellige Formen der Beleidigungen werden nicht toleriert. Das Setzen zu externen Links ist nicht erwünscht, diese werden gelöscht. Bitte bedenke, dass die Kommentarfunktion keine bedingungslose und dauerhafte Dienstleistung darstellt. Eine Garantie für das dauerhafte Vorhalten von Kommentaren und Artikeln kann nicht gegeben werden. Insbesondere besteht kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung und/oder der Speicherung von Kommentaren. Die Löschung oder Sperrung von Kommentaren liegt im Ermessen des Betreibers dieses Dienstes.

7 Kommentare zu “Der Chaco ohne Wasser: Regierung entsendet heute 600.000 Liter

    1. Nein! Als erstes, Pyler können nicht gerade aus denken. Was weniger Geld einbringt, ist nicht tauglich für die Politiker Amigos. 2. das Agua Zentrum, welches viele 100 Mio Dollar verschluckt hat, keiner ist daran interressiert, dieses zum laufen zu bringen. Warum wohl nicht? Cartes und Amigos haben auf Ihren ergaunerten Estancien Wasser und Strom, durch weg. Warum?

      3
      22
      1. Joh.1v1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."

        Jeder hat “Wasser” auf seinen “Estancias” – auch der ärmste Besitzer.
        Im Chaco gibt es keine Wasserversorgung wie man sie aus Europa kennt sondern jeder muß sich selber behelfen Wasser zu sammeln für Trinkwasser. Daher haben alle Estancias Wasser für Mensch (Zisterne oder Brunnen wenns geht) und Tier (Wasserlochwasser).
        Natürlich hat Cartes Viehbetrieb Wasser – genauso wie alle anderen. Nur eben die Indigenen und Lateinparaguayer die eine kommunistische Gesinnung haben oder Verstädtert sind, die haben keine Wassersammlung.
        Jedes Dach ist im Chaco zu gleicher Zeit die Wasseransammlung. Daran sind Dachrinnen die in die Zisterne oder Plastiktank gehen. So sammelt jeder Wasser.
        Auf dem Lande hat man noch das Privileg Wasser aus dem Wasserloch zu haben das man dann oft für’s Pflanzengießen und Duschen sowie Wäschewaschen benutzt.
        Viele Paraguayer sind sich heute zu fein um Wasserlochwasser zu benutzen und verlangen lieber lauthals nach der Regierung. Solche sammeln mit Absicht auch kein Wasser in der Regenzeit denn sie haben eine kommunistische Beamtengesinnung die nur darauf bedacht ist von der Regierung alles geschenkt zu bekommen. Meist sind es diese Figuren die nebenbei auch noch schnell kriminell werden.
        Der Lateiner ist sich heute zu fein um Regenwasser zu sammeln – er protestiert lieber gegen die Regierung und verlangt lauthals Wasser von dieser. Das ist pure Absicht von den Latinos und Indigenen.
        Es geht diesen nur darum Aufstand zu machen.

        24
  1. Joh.1v1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."

    @nmp
    …daß wir nicht von selbst auf die Idee gekommen sind die Wasserschiffe den Rio Verde heraufschwimmen zu lassen.
    Dies ist der Rio Verde, einer der wasserreichsten Flüsse im Chaco der wenigstens bis etwa nach Pozo Colo’o reicht. Wenn er einigermassen Wasser hat.
    https://cdn.rcc.com.py/2020/07/RIO-VERDE-CANAL-1140×641.jpg
    Sie sehen das weiße da im Flußbett und rundherum? Das ist Salz.
    Einige gewiefte machen mit solcher Erde Ziegel die nachher Salz schwitzen und irgendwann sprengen (Salz sprengt den Ziegel von innen wie Rost bei Eisenstangen im Hochhausbau den Zement der Trägersäulen).
    Spiegelein, Spiegelein an der Wand wer ist klüger als nmp299 im ganzen Land!
    Das Wasser was du da siehst ist “Hochsaisonwasser”. Ich nehm mal an daß jeder Flugzeugträger da leicht hinaufschwimmt – er muß nur flach genug gebaut sein.
    Wenn der Fluß voll ist dann reicht das Wasser bis zu den Bäumen und auch bei Überschwemmung (alle Schaltjahre einmal) bis in den Busch hinein. Man kann dann noch immer durch den Fluß waten ohne schwimmen zu müssen. Das Wasser fließt ab was überschüssig ist und der Rest bleibt im Flußbett stehen. Es sind stehende Flußgewässer. Der Fluß trocknet in den Dürreperioden wo es nicht regnet langsam aus und die Indianer nehmen aus dem Flußbett das Wasser. Bis der Fluß eben austrocknet und das Wasser immer salziger wird.
    Das ist der Punkt wo Allewelt nach den Behörden schreit und das Gezeter um Wasser wieder anfängt. Fingen die Indigenen sich das Wasser auf in der Regenzeit in Zisternen so hätten sie wenigstens jetzt Trinkwasser. Ich dusche mich schon lange nur mit Wasserlochwasser, aka Flußwasser aus angst die Zisternen werden leer.
    Die Lateinparaguayer und Indianer werden höchstens wütend wenn man ihnen sagt sie sollten es doch bei Zeiten sammeln.

    15
    1
    1. Joh.1v1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."

      Der Link von der Ansicht des Rio Verde scheint nicht zu funktionieren.
      Hier nochmals die Webseite wo das Foto ist.
      https://rcc.com.py/chaco/comunidades-indigenas-en-medio-de-multiples-necesidades-comparten-agua-con-sus-vecinos/
      Das Bild zeigt den Rio Verde im Chaco wenn er Wasser hat.

      12
      1
  2. Joh.1v1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."

    Lateinparaguayer und Indigene sind ähnlich der Palästinenser im 18. Jahrhundert als in Jerusalem Deutsche Herrnhuter Brüder ein Lepraasyl gründeten.
    Aufsässig, rebellisch und eine ähnliche Verhaltensweise wie sie heute die Lateinparaguayer an den Tag legen die nicht unähnlich der Palästinenser von heute ist. Diese Verhaltensweisen wurden bei den Palästinensern von heute nur noch verstärkt, siehe Hamas, Hisbollah, etc.
    Aus dem Buch von Bernhard Stern, Medizin, Aberglaube und Geschlechtsleben in der Türkei, Berlin 1903, Seite 121 vorher und nachher.
    “Die Hausordnung ist den Kranken [Palästinensische Araber aus Jerusalem und dem Palästinenserstreifen, damals gehörten sie zum Osmanischen Reich] zuwider, die Ordnung diesen Nomaden fremd und lästig.
    Sie ziehen Schmutz und Elend vor, wenn sie dort die Freiheit
    finden, die sie meinen: die Ungebundenheit, die Erlaubnis zum
    Betteln, die Unsittlichkeit. In einem der Jahresberichte des
    Asyls heisst es: Während sonst die Not die Menschen miteinander verbindet, scheint der Aussatz die von ihm Geplagten zu vereinzeln, ja sie misstrauisch und missgünstig gegen Jedermann
    zu machen. Jedes Päckchen Tabak, jede Orange, jede Münze
    wird ängstlich behütet. Erhalten sie das Essen, so betrachtet
    Jeder argwöhnisch die Portion des Anderen, ob sie nicht grösser
    sei. Bald sind ihnen die Trauben nicht recht, bald die Feigen
    nicht dick genug. Während im Lande Hungersnot herrschte,
    wollten sie nur die Krumen vom Brod essen. Sie sind unaufrichtig und diebisch; und je mehr ihre körperliche Schwäche
    zunimmt, je grösser ihr Bedürfnis nach Pflege wird, desto geringer wird ihre Erkenntlichkeit. Wenn die Jüngeren, noch
    Kräftigen zu leichten Arbeiten angehalten werden, murren sie:
    „Warum dürfen die Anderen ruhig sitzen? wir aber sollen arbeiten!””
    Charaktereigenschaften die immer mehr hervortreten unter den Lateinparaguayern und Indigenen und natürlich mit Akzent heute bei den Palästinensern, den Nachfahren der damaligen arabischen Osmanen aus “Palästina”.
    Während im Lande Hungersnot herrscht, sind diese armen Bettler auch noch höchst anspruchsvoll und mit nichts zufrieden. Dasselbe sieht man vermehrt bei den Lateinern – arm und mittellos aber dafür gewalttätig wie ein Krimineller und Ansprüche wie ein Kaiser.

    17
    2
  3. Joh.1v1 "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."

    https://rcc.com.py/chaco/comunidades-indigenas-en-medio-de-multiples-necesidades-comparten-agua-con-sus-vecinos/
    Hier im Flußbett ein 15 Meter breites (Diameter), 2 bis 5 Meter tiefes Loch graben und es mit Ziegel wie bei einer Zisterne ausmauern oder mit Zementwand dann einen Zement Deckel drauf ein klein bischen höher als der Boden des Flußbettes mit ein paar Öffnungen die vergittert sind damit Wasser einfließen kann wenn der Fluß voll ist aber Äste aufhält. So fließt die Zisterne immer voll wenn der Fluß Wasser führt und die Leute können die Gitter hochklappen um mit Eimern Wasser zu holen wenn der Fluß austrocknet und dann erst die Zisterne wieder zum Vorschein kommt.
    Ist eine solche Zisterne im Flußbett 3 Meter tief, hat einen Radius von 7.5 Metern (Diameter 15 Meter) so hielte jede dieser Zisternen eine halbe Million an Litern Wasser, rund 530.000 Liter Wasser. Das ist genau die Menge die diese 60 LKW’s nun brachten.
    Machen die Bewohner da 50 bis 100 solcher Zisternen im Flußbett dann kann sich der Chaco in der Zone mit Trinkwasser selber versorgen (das ist nur Trinkwasser und zum Kochen).
    Ich schlug einem Lateinparaguayer dieses vor und wurde ausgelacht. Was er denn graben würde für andere… Nie würde er sich den Arsch abschwitzen für andere denn er zöge ja eventuell weg. Jedes Jahr die Zisterne von innen reinigen weil da Flußsand reinkommt, das mache er auch nicht. Er wäre ja nicht dumm. Da verlange er dann lieber lauthals nach der Regierung.
    Es wäre ja aber auch seine Zisterne, meinte ich. Na wer bezahle ihm denn die Arbeit? Na es wäre ja ihm zum Nutzen. Ich solle nur nicht mit der Idee kommen denn das hieße noch Anstrengung die womöglich andere Lateinparaguayer genössen ohne gearbeitet zu haben. Keine gute Idee sondern die Regierung müsse her ohne daß es ihm Anstrengung oder einen Guarani koste.
    Das Flußbett fungiert ja als natürliches Wassersammelbecken für die so gegrabenen 50 bis 100 Zisternen im Flußbett die dann schon automatisch vollaufen wenn der Fluß voll Wasser ist.
    Was will man mehr?! Aber ne, da soll der Lateiner auch noch arbeiten.

Kommentar hinzufügen