“Der Chaco schweigt nicht“

Filadelfia: Die Bevölkerung im Chaco macht mobil. Am kommenden Samstag findet eine Großdemonstration statt. Es geht nur um ein einziges Thema: Die Transchaco Route.

Seit dem vergangenen Jahr beschweren sich die Gemeinden an der Fernstraße Carlos Antonio López (Transchaco Route) permanent über den schlechten Zustand. Nun wurden die Bewohner aus Manuel Irala Fernández, Filadelfia und Loma Plata mobilisiert. Aus Mariscal Estigarribia kam nur eine Erklärung der Gemeinde, dass es von kommunalem Interesse sei, die Route zu sanieren und später vollständig zu rekonstruieren.

Auch die Gouverneursregierung aus Boquerón forderte eine komplette Rekonstruktion der Fernstraße.

Am Samstag, den 28. Januar, ist die Demonstration geplant. Der Organisator will eine dringende Lösung in den Abschnitten zwischen Kilometer 320 bei Rio Verde und Mariscal Estigarribia, auf Höhe Kilometer 525, erreichen. Die Teilnehmer bewegen sich von Filadelfia bis nach Pozo Colorado, Departement Presidente Hayes. Dort findet eine Abschlusskundgebung statt. Das Motto der Veranstaltung heißt: “Der Chaco schweigt nicht“.

Quelle: Ultima Hora

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10 Kommentare zu ““Der Chaco schweigt nicht“

  1. Man dies Thema kotzt einem schon regelrecht an!! Die Mennoniten haben so viel für Paraguay getan, das die Regierung ja jetzt mal gefälligst die Ruta repariert. Bitte ihr lieben Mennoniten, habt ihr keine anderen Sorgen?

    1. nein wir haben keine andere Sorgen. Es ist die einzige Verbindung vom Chaco nach Asuncion oder umgekehrt. Sämtliche Güter werden über diese Strasse transportiert. Wir leben davon. Alles andere hier gaben wir im Griff.

    2. Wenn dir mal langweilig ist, mach einen Ausflug in den Chaco, aber nur wenn du eine Camioneta 4×4 hast. Dann kannst du sehen wieviele Kilometer Erdstrassen wir selber unterhalten, ohne 1 Guarani vom Staat. Vielleicht kotzt es dich danach noch mehr an. Ansonsten bleib besser im Süden und freue dich an der Lebensqualität, bei dir.

    1. Vermutlich ist sypy kein oder kein waschechter Mennonit. Denen ist doch der Spaß am Leben verboten. Dazu gehört auch der Computer mit oder ohne Internet. Vermutlich kommunizieren sie wie zu Winnetou’s Zeiten mit Rauchzeichen oder Pferdeboten.

      1. …. Tatsächlich gibt es unter den Mennoniten in Paraguay deutliche soziale Unterschiede. In den 14 Siedlungen der östlichen Provinzen werden die Glaubensvorschriften sehr verschieden ausgelegt, von sehr lockeren bis zu ganz strengen traditionellen Formen (etwa dem Verbot von Elektrizität und Kraftfahrzeugen), während die drei Kolonien im Chaco, insbesondere Fernheim und Neuland, ganz eindeutig in der Neuzeit angekommen sind. Mit anderen Worten: Ihrem Verhalten oder öffentlichen Auftreten nach sind die Mennoniten von den übrigen Bürgern Paraguays nicht zu unterscheiden. Allerdings sind sie in der Regel etwas hellhäutiger, haben oft blaue Augen und blonde Haare und sind etwas größer gewachsen als der Durchschnitt – immerhin noch ein äußerliches Erkennungsmerkmal.

        http://www.jungegemeinde.de/texte/monde_art.htm

      2. du hast Recht Ndugu, ich bin dazu gezogen. Aber die Vorstellung die du hast ist etwas weit weg von der Realität. Es hat keinen Sinn wenn ich dir hier alles erkläre. Du solltest mal her kommen und dich selber davon überzeugen wie weit wir hier sind. Da wo die meisten von Euch leben ist tiefste Provinz, bezüglich Strom, Wasser und Internet, oder auch Unterhalt von Strassen oder Sicherheit und Kriminalität. Gute Nacht

      3. Ne Ndugu, die Mennoniten sind super modern, und haben viel, jeglichen Spass am Leben, wie der Rest der Welt. Nur den wirst du nicht immer erkennen, weil so einiges nicht angesehen ist. Einige Spässe kommen daher nur hinter verschlossenen Türen vor. 😉

  2. Ne Christian, ich hab keine Angst vor Spot im Vergleich zu den Mennoniten. Ich komme aus der selben Gesellschaft woher die Mennoniten stammen. Nur bin ich keiner, und wohne in Ostparaguay. Und zur Info, ich war letztes Jahr 3 mal im Chaco. Die Mennoniten haben den Chaco doch so toll aufgebaut, warum ist man ihnen nicht auf ewig dankbar und liesst ihnen mittlerweile jeden Wunsch und zwar möglichst sofort von den Augen ab? Das ist wie mit einem kleinen Kind. Man wills als Erwachsener nicht verstehen wenns sich grantig, ungezogen und gelangweilt verhält. Man kauft ihm doch so viel Schönes…tja, ein Kind will Zuwendung. Bei den Mennoniten heisst Zuwendung: Geld!! Ich finde sogar, eure Spenden überall an die arme Bevölkerung ist einer Menschenrechtsverletztung gleich, und hat mit Nächstenliebe nichts am Hut.

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